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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 389 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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389 Da die Stadt Gra'tz ein sehr weitläufiges und unebenes Terrain einnimmt, kann es nicht befremden, daß sich das Trinkwasser nicht in allen Theilcn der Sladt durch gleiche Güte auszeichne. Im Allgemeinen sind alle Vorzüge eines gu- ten Trinkwassers an ilnn ;u rühmen: es ist klar und hell, färb-, geruch- und geschmacklos, bat nur eine mittlere Tem- peratur von -^ 7,5' N,, loscht den Durst und erfrischt durch einen hinreichenden Gehalt uon Kohlensaure. Nach einer chemischen Analyse, die Herr Pref. Schrötter mit den Trinkwässern aus vier öffentlichen Brunnen '.'ornaym, fanden sich in ! 0,000 Gewichtsll'cilen derselben als Haupl- bestandlheilc cnthaltcil und in wasserfreiem Zustande angegeben: im Trinkwasser aus dem Brunnen Kieselerde Lhlormag- ncsium Schwcfcls. Kalkcrde Kalkerde a,!sc Nr, «o r Z,Ni>n- 0,050 0,976 0,399 2,333 I) vom Womschc» Hausc >» d.r Sladt 0,003 0,023 0,296 1,0!5 ?> auf ?>',» « itar»!>>!tcr- 0,ll4 0,885 0,553 2,535 Klostcri m dcr HNurvorstaüt 0,0 l 7 0,l9l 0,296 ,,9,6 Summe 3,75« l,337 4,U«7 2,420 Ncbstdem sind in diesen Wässern noch Spuren von an- dern Substanzen enldaltcn, auf welche jedoch bei dieser Un- tersuchung keine Rücksicht genommen wurde. Offenbar liefer» die unter l, ,! und -4 genannten Vrun- »en, besonders jene vom Äarmeliterplatze und der Ziincndorf- gasse, die sich in den höycr gelegenen Stadttl'eilen befinden, ein hartes Trinkwasser, wenn man nach der gewöhnlichen An- nahme ') jene Trinkwässer, die in einem Pfunde Civilgewicht mehr als einen Hra», oder in 10,000 (>>ewichtstheilen mehr als 1,,i Grane fircr Vestandtlieile enthalten, in die Reihe der harten «,ählt. Die genannten Wässer sind dal,er zum Kochen, und eben so zum Reinigen der Wäsche minder geeignet, da sie die Seife versetzen und die im Wasser unlösliche Kalkscife bilden. Gewöhnlich liält man den weisicn Niederschlag, den sie beim Kochen zurücklassen, für Saliter (Salpeter) und ist der irrigen Meinung, daß jene Brunnen sehr'salitcrhältig seien. In Vcmg auf ihre Härte stimmen sie mit dem Trink. >) S>c<)< Vlrnl'l,
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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