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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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alles dasjenige umfassen,,was znm Unterrichte erforderlich ist, sondern auck durch die in neuerer Zeit besonders cultivirten optischen, magnetischen und elektrischen Instrumente bemer- tenswerth ist. Davon verdiene» vorzüglich folgende angeführt n> werden: ßin Lichtbeu,^ungs-Apparat nach Fraunhofer von Plcsil in Wien; ein Interferenz Apparat nach Freonel von Plößl; ein Pclarisaticns-Instrument sammt den dazu gehö- rigen Doppclspatyen von ausgezeichneter Große; ein Plößl'- sches 'Usammengesehtes Mikroskop von der größten Gattung: ein kleineres ;ufammengesetztes Microscop von Frauenhofer; ein achromatisches Fernrohr von 27"" Oeffnunq und drei Fuß Fokallange von Plößl; eine große Elcktrisirmaschine init 30;öl- liger Scheibe und mit nvei großen Batterien, wovon die eine 24, die andere 12 Leidnerflaschen enthalt; eine Jung'sche Säule; eine Zinktohlcn-Batterie nach Bunsen; eine Daniell'- sche und Grove'sche Nette; ein vollständiger elektromagnetischer Apparat; mehre sehr empfindliche Multiplikatoren, wovon zweie mr elektromagnetischen Tclcgraphirung eingerichtet sind; eine magneto-elektrische Nctaticnsmaschine nach Oitingsyau- sen; eine Svrene nach Cagnard - Latour; eine astronomische Pendeluhr von Monkliouse in London; ein Erdglobus, ,wei Sämh im Durchmesser, vom Obersten Immer in Wien. Neben dem physikalischen Saale befindet sich ein kleines che- misches Laboratorium mit den nöthigen und gebräuchlichsten chemischen Gerathschaftcn und Rcagentien. Zu diesem physi- kalischen Cabinete gehören noch vier besondere Zinnner für den (5ab!netsdiener, zur Vertstatte mit Hobel- und Drehbank, mit Glasblasetisch u. s. w. Seit dem I, ^-ll) ist ein eige- nes Zimmer ;um meteorologischen Observatorium mit genauen Werkzeugen eingerichtet. Die täglich mehrmaligen Beobachtun- gen werden genau in ein dam eröffnetes Tagebuch eingetragen. I») Die k. k. Univcrsiläts<Vibliolhct befindet sich auch im Nnivcrsitäts-Gcbäude selbst, wovon sie im ersten und «weiten Stockwerke gegen die Domkirche, gegen das ständische Theater und gegen den Hof einen bedeutenden Raum einnimmt. Nack Aushebung der Jesuiten wurde die Bibliothek des Ortens in» I. 1776 gemustert, und aus den gewählten besseren Wer- ten , vermehrt »och mit anderen wertlivollen Vückern, eine öffentliche Bibliothek im dermaligen Convictsgebäude selbst aufgestellt und im April desselben Jahres mit einem eigenen Lese,immer ;ur Benützung eröffnet. Die allgemeine regste Theilnahme an diescm Institute ueranlaßte darauf im Jahre
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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