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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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434 der Chemie, Technologie und Botanik als die für die Inte- ressen des Landes am wünschenswcrtliesten sustemisirt. Sowcl um die Vorlesungen über diese Gegenstände zu effcctuiren, als die vom Erzherzoge zugedachten Sammlungen an Naturalien, physikalischen Apparaten, Instrumenten, yistorischen (Gegenstän- den, Büchern u. s. w. in einem angemessenen Localc unter- zubringen, wurde die sich eben darbietende Gelegenheit der öffentlichen Versteigerung des sogenannten Lcsliehcfes (damals cin Eigcnthum de» Fürsten Dietrichstein) benutzt, und dieses Gebäude mit allem Zugcl,ör um 162,431 fi. Banko^ttel an« gekauft, und mit dem Namen Ioanneum bezeichnet ^Iuli 1811). Bald darauf geschah auch von Seite des Erzherzogs auf dem Landtage vom 26. November 18 li die Uebergabe der eigenhändig ausgefertigten Schenkungsurkunde aller der oben- genannten Gegenstände des Museums. Es wurden zur unmittelbaren Geschäftsleitung des In- stitutes zwei Curatoren und der Stellvertreter des Proteetors in den Personen: Ich. Nittcr v. Kalchberg, Gctthard Abteil von Admont und Ferdinand Grafen von Altems, damaligen Landeshauptmann, aus Ansuchen der Herren Stände durch Se. kais. Hoheit selbst bestimmt, so daß also mit Beginn des Iayres 1812 ') dasselbe als organisirt und belebt angesehen werden konnte. Die erste Wirksamkeit der Gcschäftsleitcr musne natür- lich daraus hingerichtet sein, scwol den Sammlungen die no- th'ge Zugänglichteit und Erweiterung zu verschaffen, als auch die Benützung derselben für das praclischc Leben und für die Wissenschaft durch geeignete Lchrvorträge zu bewirken. Die Tendenz des Institutes, dem Staate brauchbare Diener zu er- ziehen, iene Zweige der Naturkunde, welche mit den provin- cicllen Bedürfnissen zunächst in Verbindung standen, auszu- bilden, machte die Professuren für Mineralogie, Chemie und Botanik besonders wünschcnswcnh. Für crsterc wurde F. Mohs, für die beiden letzteren Dr. v. Vcst berufen. Ncbsidem wur- den aber auch bruckstücksweisc Vorlesungen über Technologie und Astronomie durch Professoren des Lyccums schon im I. 1812 besorgt. Der an die Landcöbcwohner ergangene Aufruf um Bei- träge jeder Art, welche für die Zwecke des Institutes dienlich >) Hofkanzlti« Unordnung r?m l?. Februar >«>«, 3. ««««.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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