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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 466 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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166 Durch die besondere Sorgfalt der Herren Stände erhielt die Zeicknungs - Academie seit dem Jahre 1838 die Mittel ;u einer uvcckmäsügeren Einrichtung, so daß jene Zöglinge, die sich ganz der bildenden Kunst widmen wollen, ihr Ziel durch diese Anstalt vollständig erreichen tonnen. Der Unterricht wird «war im Blumen- und Landschafts-Zeichnen und Malen gegeben, auch sind die Vorlege - Vlättcr im letztern Fache gewählt und vollständig, wie es auch die im erstcrn in Kurzem scun wer- den; vorzügliche Sorge aber wird der Figuren-Zeichnung zu- gewendet, um aus den fähiger« Zöglingen brauchbare Gcschichts- Maler zu bilden. Die gezeichneten Vorlagen in diesem Fache sind «ahlreich, und viele darunter von großem Ncrlhc, ihre Anzahl wächst jährlich durch tüchtige Zeichner in Rom und Wien. An Statuen und Büsten in Gups, über die besten Antiken geformt, befinden sich gegenwärtig über 80 Nummern hier; auch diese Abthcilung wird mit jedem Jahre einen Zu- wachs erhalten, da die angeführte Zahl nur den Stand der so eben geschehenen Gründung angibt. — Alljährlich im Sep- tember hat eine öffentliche Ausstellung gewählter Zeichnungen der acadcmischen Zöglinge Statt. — Die in der Figuren-Zeich- nung hinreichend Gewandten üben sich in Kompositionen über Begebenheiten aus dem alten und neuen Testamente, die vom Professor ausgegeben und ihm monatlich vorgelegt werden. — Der ganze Cursus der Kunst-Zöglinge kann in ü Iabre cin- getlieilt werden. Das erste ist fürs Zeichnen nach Köpfen, das zweite nach gezeichneten ganzen Figuren bestimmt. Das dritte und vierte füllen das Zeichnen nach Büsten und Statuen, das Studium der Anatomie, so wie auch das der Gewänder aus. Das fünfte ist zum Copircn nach Oelgcmälden, zum Malen nach der Natur, so wie zum Zeichnen nach dem lebenden Mo- delle bestimmt. Das sechste endlich ist der Auesülnung eigener historischer Compositioncn als Cartons fürs Fresco - Malen, oder als Oelgemälde gewidmet. Für das Beste von diesen letz- teren ist von dem vorigen Gallerte-Dircctcr, August Stark, ein Capital angelegt worden, dessen Zinsen ein Prämium bil- den, welches dem jungen Künstler überreicht wird. Die Galle rie ist zwar in 8 Zimmer eingetheilt, wovon aber gegenwärtig nur 7 Zimmer für die geordneten Gemälde geöffnet werden, da das achte aus Mangel an Naum noch als Depot für vorräthige Gemälde verwendet ist. Diese 7 Zim- mer sind, so weit es die Auswahl der vorhandenen Gemälde erlaubte, geordnet, und einer svmetrischcn Einthcilung, als
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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