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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Regen und Sonne hinlänglichen Schutz gewährende, um und um freie Pavillon zu Stande gekommen, der eine herrliche Rundschau gewährt. Nach Süden gewandt, kann das Auge die ganze Weite deS Grätzerfctdcs überblicken mit allen Dör- fern, Kirchen und Schlössern, und selbst am fernen Horizonte noch deutlich die hintereinander laufenden Gebirgszüge des Sausalö, des Nemschnig- und des Vachergcbirges wahrneh- men. Rechts der kärtncrischc Ursulaberg und links der spitze Tonati und das Matzelgebirge an der croatischcn Gräme ragen über die Einsattlungen jener Kette hervor. Ostwärts beginnt im lang gezogenen Rücken des Wildonerbergcs die unüberseh- bare Hügclrcihe der östlichen Steiermark, unter denen sich nur in weiter Ferne der Hcchstradnerkogcl, die Gleichenbcrge und die Felsenburg von Ricgcrsburg durch ihre Höhe und Kuppen- form bemerkbar machen. Herrlich ist die Nordost- und Nord- wcstseite. Verge und Schluchten sind hier so nahe gerückt, dasi man sich mitten in das Hochgebirge versetzt glaubt. Vom Kulm- bcrgc und dem Nabcnwalde an übersieht man bis zur Stub- alpe das ganze großartige Gcbirgspanorama, an welchem nicht nur die näheren Gebirge, wie z. V. der Schocket, sondern ganz vorzüglich die fernen obcisteirischen Alpen Antheil nelnnen. Eben so großartig, aber «»gleich auch lieblich ist der Vlick in die westliche Landschaft. Hier hindert der lange, quer vorstehende Rücken des Plawutschgebirges nicht, die erhabene Kette der Schwambergeralpen, die oft im Sommer noch beschneite Spi- tzen zeigen, zu überblicken, während schon hinter den nächsten Verbergen die Stadt mit allen ihren Vorstädten hervortritt. Erst hier erkennt man Gratz in der gainen Eigenthümlichkcit seiner Lage, die von Nebcnhügcln und Alpenhöhcn umschlun- gen, ebenso eine Rcbenhügel- wie eine Alpcnstadt genannt wer- den kann. Maria-Trost. Nngcfähr in derselben Richtung, als Maria-Grün und die Hochplatte von der Stadt aus liegen, befindet sich im Hin- tergrunde eines schmalen, aber äußerst lieblichen Tl,ales, durch welches sick der bebuschte Kroisbach schlängelt, Maria-Trost. Die nicht unansehnliche, hübsche Kirche mit zwei Tlnirmcu und einer nach Westen gerichteten Facade gewinnt durch die Lage auf einem bewaldeten Felsenhügel nicht wenig an Anmuth und Erhabenheit des Charakters. Eine gute Straße zieht fast ganz neben dem Thale entlang dahin und wird für Spatzicr-
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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