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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Seite - 509 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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— I 509 I Botho und Aribo starben um die Jahre 1102 und 1104 im hohen Alter und als letzte Tprcßen der Ariboncn, Gau- grafen von Lecben, einer Seitenlinie der uralten Grafen des Traungau's, nachher Markgrafen von Steiermark. Durch K. Heinrichs III. Grcßmuth kamen am 6. Mär; 1955 diese Be- sitzungen m Strasigang und St. Martin mit herrschaftlichen Negalrechten M' Hälfte an das Hcchstist Salzburg unter dem frommen Oberhirtcn Valduin, wovon einen Theil der Erzbi- schof Gebbard Graf v. Halfcnstcin als Fundationsgut seinem Lieblingsstifte Admcnt im Iabrc !074 gegeben liat. Zur an- dern Haltte gelangte dicß Stift erst um die Ial're 1167 — 1140. Diese nach der Achlserklärung Botho's gleichfalls vom Kaiser eingezogen, wurden nach Aufhebung derselben wahr- scheinlich wieder an den früheren Besitzer zurückerstattet. Bo- tho's Nachfolger, Wcdalrich und seine Gattinn Adelheid (^ die Stifterinn von Gösi), schenkten um das Jahr 1102 iliren noch übrig gebliebenen Anthcil an Strasigang und St. Mar- tin') der Kirche von Aquileja, von welcher es im I. 1120 Pilgrim von Hchenwart und sein Sohn Günther aus dem Hause Andcch's zu Lehen trugen. Der junge Günther von Hohcnwart, um das Ial'r 1120 im Besitze von St. Martin und Markgraf der windischen Mark, kalte den Abten Nolfold (Volvold) von Admont, dem er wegen des zu errichtenden Nonnenklosters unlautere Absichten zuschrieb, nach damals üb- licher Strafe verkehrt Nl Pferde setzen und mit dem Schweife in der Hand einen Zug durch das Land machen lassen. Wol- fold reinigte sich von dem Verdachte durch die F-euerprcbe und Günther wurde vom Erzbischofc Conrad von Salzburg mit dem Kirchcnbanne belegt, von welchem er sich zu Ncgeneburg auf seinem Todbette durch Abtretung des Schlosses St. Mar^ tin und der Kirche von Slraßgang zu entledigen suchte. Gün- ther's Vater, Pilgrim v. Hohenwart, widersetzte sich diesem Vermächtnisse und bemächtigte sich mit gewaltsamer Hand wieder seiner Güter, und übergab dieselben au Markgrafen 2ttokar von Steier. Bald aber erkannte Pilgrim sein Unrecht, ersuchte Ottokar, ibm gegen Entschädigung das Gut heraus- zugeben, und nachdem dieß wirklich geschehen, übergab er es auf dem Schlosse Leibnitz (.Libnizi) im Jahre 1140 nochmals z > r > ! > ! i > : I » n > ü l d
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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