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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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530 Felsmassen eft in schroffen Abstürzen und tief eingerissenen Schluä'tcn cmpor. Jone mit mannigfaltigen Wiesengründen, Feldern und Weinpftanzungcn gesännückt, bilden gegen die meist bewaldeten Kuppen der letzten! eben jenen malerischen Ccntrast, den das in Auffassung der Natursckonheitcn geübte Auge so gerne sucht. Mitten in diesem Wechsel von Gebirgs- masscn hat die Natur jene Heilquellen vcrthcilt, die wir nun etwas näher betrachten wollen. Zuerst sind die drei Quellen des Sulzleitnertliales m nennen; sie entspringen in geringer Entfernung von einander in einer lieblichen Bucht. Im Norden derselben steht das Füllhaus, worin die Flaschen mit Wasser gefüllt und mr Ver- sendung vorbereitet wcrdcu. Wenige Schritte vorwärts ist die stärkste und gehaltvollste die sogenannte sso»stantins>iucllc von 13,6" N. Sie hat bis zum Wasserspiegel eine Tiefe von 4 Klafter und gibt in einer Minute beiläufig 50 Wien. Maß Wasser. Dasselbe ist angenehm säuerlich uud prickelnd. Der Analnsc des Hrn. Prof. Schröttcr') zu Folge zeich- net sich diese Quelle durch eine große Menge freier Kohlen- säure, kohlensaurer Salze, durch eine eben so namhafte Mcnge ßhlcrnatrimns und durch den Mangel uen Eisen aus, wcß- wcgen sie auch der Quelle von Selters ninächst steht. Tiefe Quelle, welche ein hübscher Pavillon schützt, ist es, welche ge- trunken wird und von der in diesem Ialire bereits über 50,000 Flaschen versendet wurden. Eine dritte Quelle „Werl<!-Qucllc" nächst der Trinkqucllc, wird ausschließlich zu Vadcrn benützt und daher nach dem nahestehenden Vatchausc, welches auf das Zweckmäßigste eingerichtet ist, geleitet. Von den Sul;leitncrquellcn beiläufig eine halbe Meile entfernt liegt der Ichannisbrunncn. Nach Hrn. Prof. Schrct- tcr") zeichnet sich diese Quelle durch einen bedeutenden Ge- halt von Kohlensäure und kohlensauren Salden, ferner durch eine große Mcnge vcn Chlornatrium und durch eine geringe Quantität Giscnc.i'ydul aus. Diese Quelle hat einen ucmlich starken Abfluß, der sich in einer Minute auf einen Eimer belauft. Vcn ihr wurden in diesem Jahre bereits über 80,000 Flaschen versendet. ») Die Heilquelle »es Thalej Gl«chenberg ». Wr<ih
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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