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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 533 -
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Seite - 533 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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533 Zur Unterbringung der Fremden dienen so»v«l mehre Vereinsgebäude als Privathäuser. Unter diesen zeichnet sich das drei Stockwerke hohe schone Gasthaus aus, ln welchem sich die Traiteurie, und außerdem '.'iele äußerst bequeme und billige Wchnummcr nebst zwei großen Sälen befinden. Die- sem gegenüber, nur durch die dazwischen lausende Straße ge- trennt und an den Hügel angelehnt, befindet sicli das neue stattliche Kassecl,aus des Herrn Bibitz. Von da führt e.ne freund- lich Allee an dem Obm^er'schen runden Gebäude, das an Badegäste vcrmiethct wird, vorüber ui den nahen Quellen. Auf der Anhöhe hinter dem Badebause ist das Spital für Arme, über der Constantinsquelle das geschmackvoll gebaute gothnche Haus einer edlen Unterstützcrinn dieser Anstalt. Etwas ent- fernter stellt das neue Zinsbaus Tr. Eicellcm des Herrn Gou- verneurs, Grafen von Wickcnburg. Auf dem entgegensetzten Bergrücken erheben sich die Villen des Herrn Varon Lazanm und des Herrn Nitlcr von Pittoni. Ueber dem Badeorte auf einer sehr reizenden Anhohe wird die schöne im byzantinischen Gesännacke auf Kosten Sr. Eicellcin des Herrn Grafen v. Wickenburg erbaute Kirche, worin sich mgleich die gräfliche Familiengruft befindet, bald ganz vollendet sein; das daneben befindliche Klostcrgcbaudc ist zur Aufnahme und Pflege kranker Priester bestimmt'). Der naben schone» Spaziergänge, so wie der entfernter« interessanten Parthien gibt es sehr viele. Der Weg am Bache durch die Felscnklun führt links gar nicht steil auf eine Anhöhe, wo der kleine Praicr man- cherlei Unterhaltungen gewährt, von dieser Höbe genießt man zugleich die schöne Aussicht auf die Umgebung. Doch viel groß- artiger ist die Nundsicht von dem sogenannten Paraplui, einem Gloriette, das sich ebenfalls auf einem nahen Bergrücken be- findet. Ein äußerst angenehmer Ausflug ist nach Trautmanns- dcrf und von da durch die '/^ Stunde vom Bateorte entfernte romantische Klam oder Klause nach dem Schlosse Glnchen- !) «ui begebener Anlicht zci.it siel, >n deren M,t'<- das Wohnhaus Er. SlccUcn; o.b Herrn Oralen v, ^U.ck.ntnirq, ro„ schone,, U" '^ " ' " '" ' !,eben. ^,nier r,.sem auf einer Anhöhe 0,e «lrche nebst A° !,„ls v '^n 0em Wechnhause Sr, ßreellcnj N>,>t °ob sch°" rechl- zw,schen Pappe,n ze,gt sich L>e Nunüelle «»' °^ , quelle, oavon l,nls oas üd>»e!,er sche Hau» unü rech!- ^) Vorderqrunle steht das Z,ni!>ans <?e, <f"ellen;, r,"!s vo »ause lieht man das a,te G«,°s, Wle.chenvcrq UN» »« °»l> ' zwc, nahen Huaeln l»e V'llcn dcr Herren Varon ». i.a,arml un« ^ Nltler v. P,!tonl
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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