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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Seite - 547 -
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Seite - 547 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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z den gelegten Herrn st. st. Archivar I. Wartinger, und siehe da! gerade die von diesem Gelehrten herausgegebenen Werke lieferten mir neue Beweise und Gründe gegen die von dem gc« schichtskundigen Freiherrn vertlnidigte Ansicht. Im Wartinger's Werk ^Privilegien der Hauptstadt Gra;" finden sich vier und vierzig Urkunden, aber sonderbarer Weise auch nicht eine ein- zige darunter, in der „( i i»^«" oder „l^i-g?" vorkäme; wol aber wird unsre Stadt in allen Oi-ec?, <3iet^, civitn« ^»econsi«. später auch (,l-»lx, genannt. Die Urkunden dieses Werkes allein liefern somit den Beweis für die Schreib- weise ("ii'ec? und <',!'u>5 vom I. 1289 bis 1479. Doch gehen wir nun ;u Ottokars von Horneck glorreichem Zeitgenossen K. Rudolph I. von Habsburg über. Gleich die älte- ste der so eben erwähnten Urkunden vom I. 1280, ausgefer- tigt durch K. Rudolph I,, spricht von ..lniele« nO5N'i civ<?8 (^recengez;" die »weite im I. 1362 (I)utum o! nctu,n npuci <^ret^), von dem Er'chenoge Rudolph ausgestellt, ge« denkt auch im Contertc der: ..«^ivium nazliconm (^ro- c2on8ium:" die dritte vom I. 1326 ist in deutscher Spra- che abgefaßt (geben xe Gretz) vom Herzoge Otto, aber auch sie kennt nur „Purger ;e Gretz;" die fünfte vom I. 1361 hat wieder Grecz, während die vierte (von 1357) Gra'c;, abcrauch die Worte gänzlich, Bestatten und mehre andere mit ä hat, in denen die beiden Strichlcin offenbar den Um- laut, und nicht, wie Freiherr von Hammer glauben läßt, das offene a bedeuten. Die sechste jener Urkunden (von 1364) hat auch wieder und zwar an drei Stellen Grec<. Dabei ist nicht ni übersehen, daß Herr Archivar Wartingcr gerade die Urkunden 1, 2, 3, 5 und 6 in der Vorrede als diejenigen be- zeichnet, welche nach den Originalien abgedruckt worden seien, während die vierte, welche Grä; schreibt, nach des Herrn Archivars eigener Angabe, „aus einem nicht gan, fehlerfreien Manukripte des Landschafts-Archivs" hergenommen ist, in dem höchst wahrscheinlich der spätere Abschreiber jene Umän- derung vorgenommen hat. Auf gleiche Art enthalten auch viele der übrigen vier und vicrug Urkunden, und ^war gerade die- jenigen , welche der Herausgeber selbst als solche bezeichnet, die nach den Originalbricfen abgedruckt worden sind, wie die Urkunden 19, 20, 2d, 30, 3-l, 35, 44 den Namen dieser Stadt mit dem einfachen e, während die übrigen, welche aus viel späteren, Abschriften hergenommen wurden, die Stadt schon anders, aber doch auch Grä'tz, und nicht Graz, schreiben; H ' 35 ' I
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Titel
Grätz
Untertitel
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Autor
Gustav Schreiner
Verlag
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Ort
Graz
Datum
1843
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
11.55 x 20.25 cm
Seiten
638
Schlagwörter
Graz, Steiermark, Stadt
Kategorien
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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