Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Geschichte
Historische Aufzeichnungen
Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
Seite - 361 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 361 - in Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)

Bild der Seite - 361 -

Bild der Seite - 361 - in Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)

Text der Seite - 361 -

Nr.215–217 361 ner, man hiet im unrechtleich beschawt, und wolt das werch gerecht machen, das sullen sy imstat tùnvordenandernmaisternallen. Auch hat im der rat gantzen und vollen gwalt vorbehalden, die egenan(ten) artikel ze mernundzemynnern,wieundwann indas gevellet. 216. Der Rat [der Stadt Wien] grenzt die Arbeitsbereiche von Gürtlern, Bortenwirkern und Bein- gürtlernvoneinander ab. 1440Juni9. HWOBfol.96r. Druck: Uhlirz, Urkunden 2 Nr.15.165. – Literatur: Uhlirz, Gewerbe 677; Prochaska, Ge- schichte235. Dergùrtler, portenwùrhèrundpaineingùrttler entschaidunga Anno Domini MoCCCCo quadragesimo des phintztags vor sand Veitstag habent mein herren des rats die gùrtler und die portenwùrher und paineingùrtler umb ir zwitràcht voneinander entschaiden: [1.] also das die portenbùrher und paineingùrtler sùllen und mùgen vail haben und verchauffen allerlay porten beslagen und unbeslagen, doch das in dieselben porten die maister die gùrtler hie umb ainen gleichen lon sùllen ordenlich beslahen, als recht und gewonhait ist und dartzù gehòrt an gevèr. Erfund sich aber durch ir beschaw, das diesel- ben porten nicht ordenlich und gerecht beslagen wurden, so sol man den maister, der sy hatbeslagen,darumbpùssennachdes rats erfindung. [2.] Undsùllenauchdieselbenportenbùrherundpaineingùrtlerkain ryemeinegùrtl, grosse noch klaine, hie nicht mer vail haben noch verkauffen, aber auf den jarmèrkch- ten mùgen sy die wol vail haben und verkauffen an der gùrtler irrung. Daengegen sullen und mùgen die gùrtler beslagen porten auch vail haben und verkauffen hie und auf den jarmàrkchtenander egenan(ten) irerwidertail irrungungeverlich. 217. Der Rat [der Stadt Wien] erteilt den Bortenwirkern auf deren Bitte einen Zusatz zur Ord- nung, derenGesellenundLehrlingebetreffend. 1469März2. HWOBfol.96r–v. Druck: Uhlirz, Urkunden 2 Nr.15.386. – Literatur: Uhlirz, Gewerbe 625f., 640, 678; Westermayer,Beiträge77f.;Hollnsteiner,Lehrlings-undGesellenwesen36f.;Zatschek,Hand- werk166,201. Annoa Domini etc.MoCCCCo sexagesimononodesphintztags vordemsontagOculi in der Vassten haben mein herren des rats den portenwùrhern ainen zuesatz irer ordnung auf ir vleissigbeteundbegerengeben inmassenhernachgeschribenvolget: [1.] Vonerstdasainyedermaisterknechtaufnemenundhaltensolundmag, sovil er der bedarf, und das ain yeder maister nicht mer dann ain(en) lerknaben haben sol. Und 216 aÜberschrift rubriziert.DanebenvonandererHand: A. 217 aRechts nebenderZeile von gleicherHandwie obenNr.216Anm.a: B, se(quit)ur [?].
zurück zum  Buch Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)"
Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Titel
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Untertitel
(1364–1555)
Autor
Markus Gneiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Abmessungen
17.3 x 24.5 cm
Seiten
674
Schlagwörter
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Das Wiener Handwerksordnungsbuch