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Das Wiener Handwerksordnungsbuch - (1364–1555)
Seite - 392 -
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392 VI.2.Edition 241. Der Rat [der Stadt Wien] erteilt den Tischlern auf deren Bitte eine Ordnung, die Aufnahme eines neuenMeisters betreffend. 1436Februar18. HWOBfol.120r. Abbildung:Uhlirz,Gewerbe727.–Literatur:Uhlirz,Gewerbe728;Neumann,Kleinkünste 595;Zatschek,Handwerksordnungen39. Der tischerordnunga Anno Domini etc. tricesimo sexto des sambstags vor sand Mathiastag, des heiligen zwe- lifpoten, hat der rat den tischern durch irer vleissigen pet willen ain ordnung gemachtt und aufgesatzt, also welher sich fùrbas auf irem hantwerch ze maister setzen welle, der solhabenaineleichehausfrauundain redleichekuntschafftpringen, vondannerkòmen sey, daz er sich daselbs erberleich und frùmkleich enthalden und seine lerjar ausgedient hab, oder er beweis daz hie vor dem rat mit erbern leùtten, und gewynn burgerrecht mit ainemhalbenphundpfennigundgeb in ir zechauch½tl. den. 242. Der Rat [der Stadt Wien] erteilt auf Bitte der Tischler denselben einen Zusatz zu deren Ord- nung. 1445März11. HWOBfol.120r. Teildruck: Feil, Beiträge 283. – Literatur: Kühnel, Alltagsleben 45; Windisch-Graetz, Tisch- lerhandwerk322;Jaritz,Produktion46f.;Opll,Leben1133;Opll,Leben2476;Kirchweger, Kunsthandwerk573. Darnacha imvirtzehenhundertistenundfunfundvirtzigisten jaranpfintztagvordemsun- tag Judica in der Vasten habend die herren des rats den tischern durch irer fleissigen bet willen irshantwerchsgerechtigkait gemert: [1.] also das sy jèrlich under in zwen beschawmaister erwellen sullen, die erber und getrew sein, die in der rat bestètten sol und ir arbait beschaun sullen, ob sy gut und ge- recht sey, lannden und leùten nùtzlich, damit sy aufnem an lob, ern und gut. Und wo si auf irm hantwerch ungerechte arbait finden, die sullen sy mit des burgermaisters dienern aufhebenundnemen,dasdieder stat zunutzangelegtwerdunddemrichtter seinwandel davongevalle.Sprèchaberkainer,manhiet imunrechtlichbeschaut,undwolt seinwerch gerechtmachen,des sullen sy imstat tu˚nvordenandernmaisternallen. [2.] Undsullenauchdieselbenbeschawmaister alledie versuhen,die sichnù furbaser aufdemhantwerchzumaister setzenwellent, ob symaistermugengeseinodernicht. 241 aÜberschrift rubriziert. 242 aDirekt an Ordnung Nr.241 anschließend, durch die rubrizierte Initiale D(arnach) über 5 Zeilen jedoch hervorgehoben.
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Das Wiener Handwerksordnungsbuch (1364–1555)
Titel
Das Wiener Handwerksordnungsbuch
Untertitel
(1364–1555)
Autor
Markus Gneiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20418-3
Abmessungen
17.3 x 24.5 cm
Seiten
674
Schlagwörter
Late Medieval Vienna, Craft ordinances, Craftsmen, Late Medieval Urban Administration, Commented Edition, Wien im Spätmittelalter, Handwerksordnungen, Handwerker, Spätmittelalterliche Stadtverwaltung, Kommentierte Edition
Kategorien
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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