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Handwörterbuch der Philosophie
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— Principes de rationelle, FOUILLEE, Morale des orces, ROYCE, Philos. of Loyalty, 1908; CROCE, Filosofia pratica, 1909. MEINERS, Allgem. Gesch. der und E., 1800 f.; F. VOR- Gesch. der philos. Moral . . ., 1855; TH. ZIEGLER, Gesch. d. 1881/86; KÖSTLIN, Gesch. der E. I, 1887; JODL, Gesch. der E. als Wissensch.2, 1908/12; JANET, Histoire de la philos. morale et 1858; 3. A. 1887; MARTINEAU, Types of Ethical 1891; L. SCHMIDT, Die E. der alten Griechen, 1882; M. WUNDT, Gesch. der griechischen E., 1908 f.; LUT- HARDT, Gesch. d. christlichen E., f.; V. STERN, Einführung in die Probleme u. Geschichte der Ethik, 1913. — Vgl. Tugend, Pflicht, Gut, Norm, Moralischer Sinn, Sollen, Intuitionismus, Rigorismus, Imperativ, Eudä- monismus, Hedonismus, Utilitarismus, Perfektionismus, Werttheorie. Ethikotheologie s. Moralbeweis. bedeutet: sittlich (s. d.), sittlich gut; 2. zur Ethik in das Gebiet derselben fallend. Ethologie nennt J. ST. MILL die Charakterologie (s. d.). Sitte, Sinnesart, Charakter (s. d.). Klugheit, Einsicht. Vgl. ARISTOTELES, Eth. VI, 10; THOMAS, Sum. theol. I. II, 57 („habitus, quo bene Gegensatz: „Dysbulie". von Eudämonie, Glück- seligkeit, Wohlfahrt) ist derjenige ethische Standpunkt, nach welchem das End- ziel des (sittlichen) Handelns die (eigene und fremde) Glückseligkeit (s. d.), die (individuelle und allgemeine) Wohlfahrt ist. Der E. kann egoistischer oder auch altruistischer, individualistischer oder sozialer E. sein. Wird die Eudämonie in die Lust, das Glücksgefühl als solches, in den Genuß gesetzt, so ergibt sich der Hedonismus (s. d.). Ein Teil der „Utilitaristen" (s. d.), welche insgesamt (sozial gerichtete) Eudämonisten sind, denkt hedonistisch. Gegen den E. ist zu bemerken, daß zwar alles Handeln von und unlustbetonten Vor- stellungen ausgeht, daß aber nicht alles Handeln bloß Lust oder Glückseligkeit zum Ziele hat und daß ferner Glück oder Wohlfahrt, so wichtig sie sind, nicht den vollen Inhalt des Sittlichkeitswillens selbst darstellen (vgl. Sittlichkeit).. Eudämonisten sind in verschiedener Weise DEMOKRIT, SOKRATES, die Kyrenaiker, EPIKUR U. a., aber auch ARISTOTELES (S. Gut) und teilweise sogar ferner SPINOZA, LOCKE, LEIBNIZ, HELVETIUS, HOLBACH, BENTHAM, J. ST. MILL, FEUERBACH, D. F. FECHNER, SIGWART, ADICKES, DÜHRING, TH. ZIEGLER, DÜRR, E. BECHER (Die eth. Grundlagen, 1908), E. PFLEIDERER (Eud. und Egoismus, 1880), DÖRING, GIZYCKI, SPENCER U. a. VgL JODL, Gesch. d.. Ethik, II, 1912. Ein Gegner alles E. in der Ethik ist KANT (S. Rigorismus). ist ihm ein „Egoist", der „bloß im Nutzen und in der eigenen nicht in der Pflichtvorstellung, den obersten Bestimmungsgrund seines Willens setzt" (Anthropol. I, § 2). Sittlich ist nur eine Handlung aus Achtung dem Sittengesetz, ohne Rücksicht auf materiale Zwecke des Handelns (vgl.. Sittlichkeit, Glückseligkeit). Doch gibt es schließlich Zwecke, die Pflichten sind: „Eigene Vollkommenheit —' fremde Glückseligkeit." Gegner
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Handwörterbuch der Philosophie
Titel
Handwörterbuch der Philosophie
Autor
Rudolf Eisler
Verlag
ERNST SIEGFRIED MITTLER UND SOHN
Ort
Berlin
Datum
1913
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
Abmessungen
12.7 x 21.4 cm
Seiten
807
Schlagwörter
Philosophie, Geisteswissenschaften, Objektivismus
Kategorie
Geisteswissenschaften
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