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Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit - Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
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Anhang 351 Wirkungsdimensi- on bzw. -aspekte Unterdimensionen/- aspekte Indikatoren (= worin könnte die Wir- kungsdimension faktisch ange- zeigt/erkennbar werden?) griffen Grenzen zu setzen, die Grenz- verletzung als unerlaubten Übergriff zu erkennen und zurückzuweisen, sich zu wehren… Erinnerung an positive, schöne Erlebnisse als Ressource für spätere Zeiten Spätere Erwachsene erinnern sich an Erlebnisse/Begegnungen und schöpfen daraus Kraft und Motivation für ihr Leben Höhe- re/ausreichende kommunikative und soziale Kompeten- zen (ist zugleich Teil positiver Persön- lichkeits- entwicklung!) Bessere Bindungsfähig- keit/ Fähigkeit zum Aufbau und zur Verän- derung sicherer, vertrau- ensvoller Beziehungen (Nähe-Distanz) Lang anhaltende Beziehungen zwischen den (ehemaligen) Jugendlichen Jug./junge Erwachsene erleben sich als angenommen/gut aufgehoben, auch wenn sie was „angestellt“ haben (und nicht als Person verurteilt werden) – positive Beziehung zu Erwachsenen; Jugendliche haben Vertrauen zu JA aufgebaut, treten mit diesen aktiv in Beziehung und haben ein der Beziehung („professionelle FreundIn“) entspre- chendes Nähe-Distanz-Verhältnis zu ihnen aufgebaut. (Methodisch: teiln. Beobachtung!) Gestärkte Sprach- und Kommunikationsfähig- keit, erhöhte kommuni- kative Sensibilität Bursche lernt mit Witz und Humor umzugehen; Jugendliche können besser argumentie- ren, ihre Meinung ausdrücken Erhöhte Fähigkeit zu Kooperation und Organi- sation in der Gruppe, Erfahrungen in Mannschaftssportarten (?), Veränderter Umgang in der Cli- que/Gruppe miteinander allgemein; Jugendliche organisieren und betreiben autonom einen Jugendtreff; Höhere Kritik- und Konfliktfähigkeit (Kritik und Widerspruch aushalten und annehmen können) Jugendliche können Konflikte austra- gen, ohne dass die Beziehung daran zerbricht; sind dazu in der Lage, einen tragfähigen Kompromiss auszuhandeln und einzugehen Jug. halten es aus, dass JA nicht ihrer Meinung sind, überdenken eigene Meinung Erhöhte Empathiefähig- keit Sicht und Erleben anderer wird nach- vollzogen… (Selbstreflexion, Fremdbe- obachtung); „Außenseiter“ werden nicht einfach ausgegrenzt, sondern Jugendliche entwickeln Mitgefühl für ihn/sie und fragen nach den Ursachen… Diversifizierte, kritisch reflektierte Genderrol- len-Identität Genderbezogene Rollenvielfalt, aufge- weichte/ abgebaute Genderrollenstereo- type (z.B. Teilnahme an „untypischen“
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Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
Titel
Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit
Untertitel
Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
Autor
Hemma Mayrhofer
Verlag
Verlag Barbara Budrich
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 3.0
ISBN
978-3-8474-1130-7
Abmessungen
14.8 x 21.0 cm
Seiten
378
Schlagwörter
Society & social sciences, Social services & welfare, criminology, Social welfare & social services, Social work
Kategorie
Geisteswissenschaften
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