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Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit - Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
Seite - 357 -
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Anhang 357 Wirkungsdimensi- on bzw. -aspekte Unterdimensionen/- aspekte Indikatoren (= worin könnte die Wir- kungsdimension faktisch ange- zeigt/erkennbar werden?) künftiger Zustände) Verschiedene Stakeholder tauschen Informationen aus, wo sich Probleme bzw. Konflikte abzeichnen (z.B. in Bezug auf Drogenkonsum im Sozial- raum o.ä.), ermöglichen dadurch rasche- re und passendere, aufeinander abge- stimmte Interventionen, um Konflik- teskalation zu verhindern. Konstruktive, verständ- nisorientierte Formen der Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Gruppen bei Proble- men/Konflikten. JA wird von verschiedenen Stakehol- dern aktiv zur Konfliktvermittlung geholt und genutzt JA moderiert in Konflikten zwischen den Parteien, erzielt für alle akzeptab- le(re) und nachhaltige(re) Ergebnis- se/Übereinkünfte; Eskalierende Konflikte im Sozialraum, in die Jugendliche involviert sind, gehen zurück; Gemeinde bittet JA darum, wieder Veranstaltungsbetreuung zu überneh- men, da dies in der Vergangenheit so gut funktioniert hat. Jugendliche werden weniger als Stör- bzw. Irritationsquel- len wahrgenommen (Anm.: kann auf tatsäch- lich reduziertem Lärm- bzw. Störverhalten zurückgehen oder eine „Nebenwirkung“ anderer Wirkungen sein, z.B. eine Folge von realisier- ten Begegnungen oder eine Folge erhöhten Verständnisse für Ju- gendliche, für deren Recht, öffentlichen Raum zu nutzen, dabei auch ein wenig laut sein zu dürfen etc.) Subjektives Erleben, dass Jugendliche weniger im öffentlichen Raum „herum- hängen“, laut sind, sich bedrohlich „zusammenrotten“, sichtbar Drogen konsumieren etc.; Weniger Meldungen bei öffentlichen Stellen (Polizei, Politik, JA) über lär- mende bzw. allgemein als störend empfundene Jugendliche; Wahrnehmung durch Exekutive, dass weniger bzw. keine jugendlichen Täter- gruppen (Gangs/Cliquen, die gemein- sam Straftaten begehen) im Sozialraum vorhanden bzw. aktiv sind, u.U. auch andere NutzerInnen einschüchtern und terrorisieren. Rückgang von Vandalismus bzw. Sachbeschädigun- gen im öffentlichen Raum Subjektiver Eindruck und objektive Daten, dass Sachbeschädigungen (z.B. Graffitis) im öffentlichen Raum rück- gängig sind; Bewusstsein bei Jugendli- chen, dass Vandalismus negative Aus- wirkungen (finanzielle Kosten, Gefühl der Unsicherheit) und Sanktionen haben kann (Anzeige, Geldstrafe) Nutzung von eröff- neten Zugängen zu institutionellen Ressour- Funktionierendes Netz- werk, an die im Bedarfs- fall weiterverwiesen werden kann Realisierte Übergänge zu weiterführen- den, spezialisierten Hilfsangeboten (Jugendamt, Drogenberatungsstelle, Psychotherapie, Deutschkurs), zur
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Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
Titel
Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit
Untertitel
Methodische Zugänge und empirische Ergebnisse
Autor
Hemma Mayrhofer
Verlag
Verlag Barbara Budrich
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 3.0
ISBN
978-3-8474-1130-7
Abmessungen
14.8 x 21.0 cm
Seiten
378
Schlagwörter
Society & social sciences, Social services & welfare, criminology, Social welfare & social services, Social work
Kategorie
Geisteswissenschaften
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