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Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild - Bukowina, Band 20
Seite - 389 -
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389 Geschichte der Rumänen, 1. bis 5. Band, Bukarest, 1878 bis 1886", und in rumänischer Übertragung unter dem Titel: clm istvriea kioimniloi-, 1. Band, Bukarest, 1879*, herausgegeben hat. Auf belletristischem Gebiete eröffnete den Reigen der begabte Theologiehörer, Jraklie Porumbesku (geboren 1823, gestorben 1896), der seit dem Jahre 1849 in verschiedenen Zeitschristen Gedichte veröffentlichte, von denen einige, wie: »kü sint kata <Ze lioiniii', „^rutrul s. plussul«, „^uäitl colo un dueium resunü" volksthümlich geworden sind und noch heute gesungen werden. Er schrieb auch mehrere Episoden in Prosa. Ihn übertrifft an Fruchtbarkeit der Suezawer Gymnasialprofessor Vassile I. Bnmbac, der schon als Gymnasialschüler seit dem Jahre 1861 in Flug- und Zeitschriften sich durch verschiedene Gedichte, meist national-patriotischen Inhaltes, bekannt machte, von denen wir hier insbesondere die Epopöen: ,vraAvsi6u" in zwölf Gesängen (unvollendet), worin er die Gründung des moldauischen Staates durch Dragosz besingen wollte, dann die ,?iatrs Lütelel." in achtGesängen, trat!- in zwanzig Gesängen und ,Nioara" in vierGesängen erwähnen. Auch Virgils Aeneide und einige Oden des Horatius hat er im Originalmetrum ins Rumänische übersetzt. Sein Bruder, der Czeruowitzer Gymnasialprofessor Jon I. Bumbac, hat sich ebenfalls als Dichter einen Namen in der Bukowina gemacht; von seinen vielen pnblicirten Gedichten seien hier in erster Linie das epische Gedicht „I'Iorinta- in fünf Gesängen und die Ode .^i-boi-sle HabsdurZilvr-, welch letztere in der von I. G. Sbiera verfaßten biographischen Skizze: prineipsle nostru ereditariü, (üernüut 1881" pnblicirt wurde, erwähnt. Eine außergewöhnliche Dichtergabe besaß der allzufrüh verstorbene Dumitru Petr ino (1846 bis 1878). Der Tod seiner innigstgeliebten Gattin, den er in seinen »k'lor! inormlnt/ (1867), beweint, trieb ihn zu einer pessimistischen Weltanschauung, die ihren Ausdruck in dem Werke: si umbre" (1870) fand; lesenswerth sind auch seine epischen Gedichte .ktaul- (1875) und »1.a Aura svdei« (1876). Seine Gedichte gehören durch Schwung, Gedankentiefe und Schönheit des Ausdruckes zu den schönsten Blüten der rumänischen Lyrik in der Bukowina. Auch des Pfarrers I. Berariu (1846 bis 1895) poetische Natur gab sich in Gedichten, wie: ,0 nvapte pe ruimle Zueevsl", ,3ti!pul lui Vockü", ,1.upta cks la Lmlrdan- und in Novellen und Episoden, wie: »vockiea-, „Oclüul boulm", zc. kund. In anziehenden Erzählungen hat sich der Gerichtsrath Toader Stefauelli vortheilhaft hervorgethan; so in den Novellen und humoristischen Skizzen: k'ulAerul-^vas cälul 'I'intilä',,Loinoara Im ?intea", cüIuFüi-u!", 6racului", ?c. Auch die Frauen Sofiea C. Stefanovici und Jleana Z. Voronca lieferten kleine Beitrüge zu diesem Literaturzweige. Auch von Jüngern der alma inawr ^raneisev-^osepliiria Lernautisnsis haben sich bereits einige auf demselben Gebiete einen geachteten Namen erworben; so zuerst der
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Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild Bukowina, Band 20
Titel
Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild
Untertitel
Bukowina
Band
20
Herausgeber
Erzherzog Rudolf
Verlag
k.k. Hof- und Staatsdruckerei, Alfred von Hölder
Ort
Wien
Datum
1899
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
15.14 x 21.77 cm
Seiten
546
Schlagwörter
Enzyklopädie, Kronländer, Österreich-Ungarn
Kategorien
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