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Die Operisti als kulturelles Netzwerk - Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
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157Edition der Briefe 75 80 85 90 95 100 105 110 Gott gebe baldigen Ankunft des Wechßels, baldige Abreis der Schiffe /: es heisset noch vor 14 Dägen :/ und guten Wind. Siehe Um Gottes Willen, daß der Impressa- rio helffe, stelle ihm die Ehre von die er sich machen wird, wann er Geld hier ?her/ schicket auf eine ausgestellte Note eines grossen Milords Directors des König- l>ichen@ Londnisch>en@ theaters. ?Ich werde es überall ausbreiten./ Wegen seiner Sicherheit will ich in der That bedacht seyn, dann ich werde sehen, die Nota an Herrn Von Waßner in Comission zu geben, od>er@ an Dänisch>en@ Gesandt>en@, welches ?man/ durch einen Minister von Coppenhag >sic@ aus nachdrüklich könte recomandir>en@ lassen. Ich glaube auch, wie oben gemeldet, daß der Milord in der That in kurzen zahlen werde. Und wann dieses ist warum solt>en@ wir umsonst so viel Geld den Wuchersch>en@ verÀucht>en@ Engl>ischen@ Hunden zu steck>en@, das könte er Uns ja alles ersparen. Verwerffe meine Project>en@ nicht, du wirst sehen, es ist keine andere Hilfe. sie sind wohl ausgedacht und mit Fundament. Auf hier mache keinen Staat. Heüte heist es, daß die Buffe ankommen sollen. Herr Gu>X@ Borck und der Hausherre hat sie schon>,@ elle sont des raccailles, dann sie such>en@ vor 3 o>der@ 4 Schiling wochentlich Zimmer. Sie sind freilich keine törrechte Pirker. Ehester Däge hoffe ich, daß er mich /: aber nicht meine Sachen :/ zum Haus hinausstoss>en@ werde, dann er spricht vom repariren, od>er@ vieleicht begehrt er wenn ich Geld solte bekommen, denn Zins seines Versprechens unge- achtet, so lang ich nach deiner geblieb>en@. Ich kann nichts als Stosen erwart>en@, wie länger ich mich hier aufhalt>en@ muß. Basta wegen meiner ist es das wenigste. Ich war heüt auch im Towr um mit den Schiffern selbst zu sprech>en@, auch in Custom Haus, und auf der Börse, weil ich meinem Kaufmann nicht allein glau- ben woll>en@, allein es ist alles nur gar zu wahr. Mit der Aria habe ich die Post betrog>en@, und nur simple bezahlt. Deine Schneiderin ist auch indessen in das Kindbeth gekommen id e>st@ die Französin>.@ Siehe zu daß du in Coppenhagen ein Bene¿ce zu machen erhältst. Die Stollisch>en@ be¿nden sich dort, und der Graf Ranzau hält eine Tochter aus. Vaneschi hat die Copie meins Briefs, den ich den Morinson geschrieb>en@, dem Mylord gewiesen, er hat nichts impertinentes gefunden, sondern gelacht, und gesagt, Er sucht sich halt zu helfen so gut er kan. Schola läst sich empfehlen, er winschte so viel ich gemerkt, ist er auch dessentweg>en@ zum sondir>en@ gekommen, daß ich abreisen könte, damit mich vieleicht x> die neüe Compagnie nicht hier antreffe. Wegen der Affaire des Venet>ianischen@ Botschafters weiß man noch nichts positives, weil die Itali>eni- schen@ Briefe seit dem nicht angekommen. Der Joli ist desperat, dann er hat viel interesse dabey auch dem Secret>ario@ Geld gelieh>en@. Das Cameo von arm>en@ tonin Zanetti wäre auch hin>.@ Adieu Lebe wohl, und habe mich lieb, mein elender Stand solle dich desto mehr dazu aufmuntern. ich bin bis in Tod dein ge- treüer Pirker +
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Die Operisti als kulturelles Netzwerk Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker, Band 1 & 2
Titel
Die Operisti als kulturelles Netzwerk
Untertitel
Der Briefwechsel von Franz und Marianne Pirker
Band
1 & 2
Herausgeber
Daniel Brandenburg
Verlag
Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Ort
Wien
Datum
2021
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-7001-8898-8
Abmessungen
21.0 x 29.7 cm
Seiten
1048
Kategorie
Kunst und Kultur
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