Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
National-Enzyklopädie
Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe I-M, Band 3
Seite - 425 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 425 - in Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe I-M, Band 3

Bild der Seite - 425 -

Bild der Seite - 425 - in Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe I-M, Band 3

Text der Seite - 425 -

L ick l , Ca r l Geo rg . — L iebe l . 435 2Sonaten'für Pianoforte, wovon eine in Leipzig nachgedruckt wurde, und eine Doppelsonate fürs Pianoforte und Harfe. Noch schrieb er eins große Menge Balletmusiken, 2 Messen, eine Vesper und ein Miserere, mehrere Symphonien, 12 Ouvertüren fürs ganze Orchester, und eine Men- ge anderer Munk, wovon der Verfasser das Meiste in Manuscript besitzt. Lickl, Carl Georg, geboren zu Wien den 28. Oct. 1301, er- hielt in frühester Jugend den Unterricht im Pianoforte, auf der Violine, und späterhin den des Generalbasses und der Compositionslehre von sei- nem Vater (Johann Georg); excellirt als Künstler auf dem Piano- forte und besonders auf der Physharmonica (ein Instrument, welches in neuerer Zeit einen besondern Umschwung erhalten, und von dem ge- schickten Orgelbauer J a c o b Deutsch mann, wesentlich verbessert wurde), schrieb für beyde Instrumente, theils instructive, theils brillante Compositionen, bestehend in Sonaten, Rondos und Variationen mit und ohne. Begleitung. Für die Physharmonica erschien von demselben ein Versuch einer Anleitung zur Kenntniß und Behandlung der Phys- harmonica, und ein periodisches Werk: Cäcilie, Auswahl beliebter Ton- stückefür die Physharmonica. L. lebt in Wien als k. k. Staatsbeamter (Hofbuchhaltung - Rechnungs - Official). Lickl, Ferdinand Carl , geboren zu Wien am 1. Sept. 1203, zeigte in seiner frühesten Jugend besonderes Talent zur Musik. Er genoß den Unterricht im Pianoforte, auf der Violine und der Guitarre, dann späterhin des Generalbasses und der Compositionslehre bey seinem Vater (Johann Georg), und brachte es durch fortwährende Übung und eifriges Studium zum Virtuosen, besonders auf dem Pianoforte. Sein Spiel ist äußerst brillant. In seinen Compositionen zeigt er sich nicht allein als geistreicher und gewandter Bearbeiter, sondern auch als begei- sterter Erfinder. Seine Werke, deren er eine große Anzahl geschrieben hat, bestehen in 2 Pianoforte-Concerten, vielen Bravour-Variatio- nen, Rondos und noch verschiedenen andern Compositionen für das Pia- noforte. Nebstbey existiren von ihm: 2 Opern, 1 Messe, 1 großes Re- quiem und noch mehrere andere kleinere und größere Instrumental-Com- positionen. Er lebt gegenwärtig in Triest. Lickl, Johann Georg, geboren zu Korneuburg den I I . April 1769, ist Capellmeister bey der Cathedralkirche zu Fünfkirchen in Ungarn, und berühmt durch eine große Anzahl von Instrumental-und hauptsachlich Kirchencomposttionen, worunter sich besonders seine großen bekannten Messen, in C, Es-äurund D-moll auszeichnen. L. schrieb nebstbey mehrere instructive Clavier-Compositionen und Sextetten für Harmonie-Instrumente. Liebel, I g n . , k. k. Professor der Ästhetik, der schönen Künste und Wissenschaften. Er ward 1754 zu Falken au in Böhmen von ar- men Altern geboren, und kam 1773 nach W ien , wo er seine Studien vollendete. 1784 erhielt er durch Concurs die Stelle eines,. Repetitors im Theresianum, und trug zugleich an der Universität die Ästhetik und Philologie durch alle 3 Jahrgange der Philosophie vor; 1790—91 ward er provisorischer Professor der oben genannten Wissenschaften an der Wiener Universität, und 1792 als wiftl. Professor derselben ange.
zurück zum  Buch Österreichische National-Enzyklopädie - Buchstabe I-M, Band 3"
Österreichische National-Enzyklopädie Buchstabe I-M, Band 3
Titel
Österreichische National-Enzyklopädie
Untertitel
Buchstabe I-M
Band
3
Autoren
Franz Gräffer
Johann Czikann
Verlag
H. Strauß
Ort
Wien
Datum
1835
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.3 x 22.0 cm
Seiten
768
Schlagwörter
Nachschlagewerk, Biografien
Kategorien
Lexika National-Enzyklopädie
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Österreichische National-Enzyklopädie