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1759 Pflegeroboter: Analyse und Bewertung aus Sicht … macht“, denen er auf verschiedenen Ebenen des Daseinsvollzugs zugute kommen soll, sind ebenso wenig von der Hand zu weisen wie Fragen, mit welchem Recht Gefühls- zustände stark vulnerabler Patienten bzw. Bewohner künstlich manipuliert werden dür- fen, einzig um einen ohnehin flüchtigen Beruhigungszustand zu erreichen. In welchem Ausmaße dürfen überhaupt robotische Systeme die persönliche Präsenz und lebendige Interaktion von Pflegefachkräften substituieren? Wenn die persönliche Begegnung mit Menschen in Bedrängnis eine elementare Voraussetzung professionellen Handelns ist (wodurch Ansätze von Telehealth oder Telenursing auf ihren menschengemäßen Radius zurückgeschraubt würden), so stellt sich die bis dato viel zu wenig beachtete Frage, unter welchen Voraussetzungen der technischen Entwicklung robotischer Systeme genau diese Sphäre zwischenmenschlicher Begegnung praktisch aufgewertet und verbessert wer- den könnte (Demand-Pull-Orientierung). Die kontinuierliche Einbindung von möglichen Leistungsempfängern (einschließlich pflegenden Angehörigen) sowie professionellen Akteuren in die Technikentwicklung ist allein schon aus ethischen Gründen geboten. Literatur Baisch, S., Kolling, T., Rühl, S., Klein, B., Pantel, J., Oswald, F., & Knopf, M. (2018). Emotionale Roboter im Pflegekontext. Empirische Analyse des bisherigen Einsatzes und der Wirkungen von Paro und Pleo. Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, 51, 16–24. Becker, B. (2003). Zwischen Autonomie und Heteronomie. Zur Schwellensituation leiblicher Individualität. In T. Christaller & J. Wehner (Hrsg.), Autonome Maschinen (S. 56–68). Wies- baden: Westdeutscher Verlag. Becker, G., Kaspar, R., & Kruse, A. (2010a). Heidelberger Instrument zur Erfassung der Lebens- qualität demenzkranker Menschen (H.I.L.DE). Bern. Becker, G., Kaspar, R., & Kruse, A. (2010b). Heidelberger Instrument zur Erfassung der Lebens- qualität demenzkranker Menschen (H.I.L.DE) – das Instrument in seinen konzeptionellen Grundlagen und in seiner praktischen Anwendung. In A. Kruse (Hrsg.), Lebensqualität bei Demenz? Zum gesellschaftlichen und individuellen Umgang mit einer Grenzsituation im Alter (S. 137–156). Heidelberg. Beimborn, M., Kadi, S., Köberer, N., Mühleck, M., & Spindler, M. (2016). Focusing on the human: Interdisciplinary reflections on ageing and technology. In E. Domínguez-Rué & L. Nierling (Hrsg.), Ageing and technology: Perspectives from the social sciences (S. 311–333). Transcript. Belan, D., & Schiller, C. (2016). Helfen ohne zu heilen: Berufsbedingte Belastungen und Bewältigungsstrategien von Palliativpflegekräften. Bd. 23 der Schriftenreihe Arbeit und Leben im Umbruch. München: Hampp. Berkman, L. F., & Syme, L. F. (1979). Social networks, host resistence, and mortality: A nine- year follow-up study of Alameda country residents. American Journal of Epidemiology, 109(2), 186–204. Borenstein, J., & Pearson, Y. (2012). Robot caregivers: Ethical issues across the human lifespan. In P. Lin, K. Abney, & G. A. Bekey (Hrsg.), Robot ethics. The ethical and social implications of robotics (S. 251–265). Cambridge. Conradi, E. (2010). Ethik und Politik. Wie eine Ethik der Achtsamkeit mit politischer Ver- antwortung verbunden werden kann. In R. Hartmut & K. Helen (Hrsg.), Bioethics, Care and
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Pflegeroboter
Titel
Pflegeroboter
Autor
Oliver Bendel
Verlag
Springer Gabler
Datum
2018
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-658-22698-5
Abmessungen
17.3 x 24.6 cm
Seiten
278
Kategorie
Technik
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