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Publikationsberatung an Universitäten - Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
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Stefan Schmeja, Marco Tullney208 UB der TU Berlin17 oder die Bibliothek der Harvard University18) bieten ihren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern das Prüfen von Publikations- listen als Service an. Zu beachten ist, dass die Interessen von Bibliotheken, Hochschulleitungen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nicht zwingend überein- stimmen. Während Hochschulleitungen am vollständigen Nachweis aller Pu- blikationen der eigenen Einrichtung interessiert sind und zur Auswertung auch vermehrt bibliometrische Methoden anwenden, haben Forschende bis- weilen Vorbehalte gegen diese Art von Kontrolle und könnten das als Eingriff in die Wissenschaftsfreiheit sehen. Die Zusammenstellung ihrer Publika- tionslisten behalten sie möglicherweise auch lieber selbst in der Hand, als sie aus zentralen Systemen zu beziehen. Bibliotheken gehen bei der vollständi- gen Erfassung von Publikationen in der Regel mit den Hochschulleitungen d’accord und unterstützen beim Aufbau und der Pflege von Hochschulbi- bliografien, haben aber bei der Auswertung eigene Interessen (etwa in Hin- blick auf Open Access) und dürften bibliometrische Indikatoren wie den Im- pact Factor kritischer sehen, wie es etwa in der San Francisco Declaration on Research Assessment (DORA)19 geäußert wird. 2 Forschungsinformationssysteme, Datenquellen und Analyse Forschungsinformationssysteme (FIS, im Englischen Current Research Infor- mation System [CRIS]) enthalten in unterschiedlichen Abdeckungsgraden Metadaten über Personen, Teilorganisationen, Publikationen und weitere Forschungsleistungen, Drittmittel, Patente, Geräte etc. von Forschungsein- richtungen. Sie sollen kontinuierlich aktualisiert werden und stets einen ak- tuellen Überblick über die genannten Faktoren bieten. Dazu enthalten sie in der Regel ein öffentlich einsehbares Webportal (ggf. auch als teilweiser Er- satz einer Hochschul-Website). Für die Berichterstattung nach innen (Über- blick hochschulintern) sowie nach außen (Berichtsanforderungen z.  B. von Ministerien oder im Rahmen von geförderten Projekten) können FIS stan- dardisierte, integrierte Berichtsmodule enthalten, die eine allgemeine und 17 https://www.ub.tu-berlin.de/zweitveroeffentlichung/ 18 https://osc.hul.harvard.edu/authors/ 19 https://sfdora.org/
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Publikationsberatung an Universitäten Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Titel
Publikationsberatung an Universitäten
Untertitel
Ein Praxisleitfaden zum Aufbau publikationsunterstützender Services
Autoren
Karin Lackner
Lisa Schilhan
Christian Kaier
Verlag
transcript Verlag
Datum
2020
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-8394-5072-7
Abmessungen
14.8 x 22.5 cm
Seiten
398
Schlagwörter
Wissenschaftliches Publizieren, Publikationsberatung, Bibliothek, Informationswissenschaft, Bibliothekswissenschaft, Universität, Verwaltung, Wissenschaft, Bildung
Kategorie
Medien
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