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Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2
Seite - 752 -
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752 VII.2 Oberösterreich: Eferding – Herrschaftspital (Edition Nr. 89–97) VII.2 Oberösterreich: Eferding – Herrschaftspital (Edition Nr. 89–97) Nr. 89 Ordnung des Herrschaftspitals (Schifersches Erbstift) in Eferding. Eferding, 1608 Archiv: OÖLA, Schifersches Erbstift, Hs. Nr. 2: Urbar 1608: Urbary yber das spittall Efer- ding etc. [alter Archivvermerk: No 175], unfoliiert Spittaller ordnung [1.] Erstlich soll jedweder spittaller oder spittallerin sich dahin befleissen, das sie gottsförchting, fromb unnd erbar sich verhalten, füer ier genedige obrigkhait und das gannze geschlecht der herrn Schifer freyherrn vleissig betten, das sie Gott bey der rainen seelligmachenden lehre erhalten unnd glickhsellige regierung, auch nach seinem vätterlichen willen lannges leben verleichen wolle. [2.] Zum anndern sollen sie unndereinander ohne alles gezänckh und widerwillen, fridlich leben, die sontäglichen unnd wochentlichen predigten, wie auch das gemaine gebett, ohne wichtige ursachen nicht versaumben. [3.] Zum drütten vor und nach essens eines umb das annder mit aufgehobnen [hennden] unnd lauter stimb das benedicite unnd gratias vorbetten, die anndern aber mit grosser andacht und aufgehobnen hennden und herzen Gott bitten unnd dannckh sagen. [4.] Zum viertten, welcher dem gebett nit beywohnen, sonnder dasselbige muettwillig oder ohne sonnderbare ursachen versaumen wuerde, demselben solle zur derselbigen malzeit sein essen abgebrochen unnd nit gegeben werden. [5.] Zum fünfften soll khein spittaller oder spittallerin ohne erlaubnuß des spittlmaisters oder in abwesen des selbigen der spittlmaisterin auß dem spittall gehen, sonnderlich in den wüerthsheüsern sich nicht uberweinen unnd rumor hänndl anfanngen, wer [/] darüber betretten, dem soll erstlich das prott abgebrochen, zum anndern in die gefennckhnuns [!] gelegt, zum dritten gar auß dem spittall gethann werden, im fahl aber aines oder das annder ain wein seiner notturfft nach zu trinckhen begert, soll es ime onverwertt sein, unnd mag solchen auß der statt hollen lassen. [6.] Zum sechsten soll kheines weder bei tag noch nacht mit kheinem spaan in den camern oder anndern winckheln und örttern nit umbgehen unnd sich sechen lassen bei grosser straff. [7.] Füer das sibente, da ain spittaller oder spittallerin sovill gelt in das spittall brachte oder darin ersparete, soll kheines dasselbige ohne vorwissens des spittlmaisters außleichen,
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Spital als Lebensform Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
Spital als Lebensform
Untertitel
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
Band
2
Autoren
Martin Scheutz
Alfred Stefan Weiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2015
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79639-8
Abmessungen
17.5 x 24.7 cm
Seiten
722
Kategorie
Medizin
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