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Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2
Seite - 791 -
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VII.3 Oberösterreich: Freistadt – Bürgerspital (Edition Nr. 98–103) 791 das verkhaufft worden. Wie ihm, spitlverwalter, auch ainiche füetterei zu verkhauffen oder sonsten jemandten, wehr der auch seye, hinweckh zua geben (so ausser des herrn stattschreibers färtl hey und gerststro, da anderst etwas ybrigs verhanden, ganz abgeschnitten). Villweniger dem mayr das allergeringste zuveralienirn gestattet werden solle. Da aber etwas an yb[/]riger füetterei verhanden, sol die verkhauffung mit vorwissen und bewilligung des jezig oder khonfftigen burgermaisters beschechen und vor allem dahin gedacht werden, damit man zu cassten und stadl allzeit auff ain jahr mit vorrath versechen seye. [9.] Weilen bißher zum neünten mit dem spitall malter und brodtpachen schlechte würthschafft gehalten worden, so solle jeziger und khonfftige spitlverwalter dem peckhen, der für die spitaller das brodt bächt, das khorn an dem khassten zuemessen, darüber ist er, peckh, schuldig, für den muth khorn (wiewoll man sonsten zway und vierzig strich zu geben pflegt) doch umb der ursach wegen, damit die spittaller desto weissers brodt haben khünnen und destomehrers khleyen oder schwarzmehl für das viech verbleibe) nur vierzig strich mehl abzubachen und für jeden strich sibenzig pfundt schen, auffrecht und wollaußgebachenes, auch recht gesalzenes brott zulifern, darfür ihme [/] von dem muth fünff gulden abzubachen, und dem müllner für jeden muth ain gulden vier schilling mahllon und sonst nichts, herentgegen von jedem muth khorn zween stich schwarz mehl und 22b viertl khleyen, für die re(veren)do schwein und anders viech zum spittall gegeben werden sollen. [10.] Zum zehenden die bescheinungen umb den samb auff die felder, sollen also beschaffen sein, wie das formular zu endt diser instruction außweist. [11.] Und sovill ailfften das einfexnen betrifft, solle des spittals pautraidt besonder und die zehent auch absonderlich gelegt, außgetroschen und was jedes absonderlich ertregt, also verraitt werden, wie das formular des trescher scheins weißet, darbey wievill jedes jahr schöber weiz und khorn, wieviel förth gersten, habern und arbes gefexnet worden, vermig auch aines formularsc [/] zud specificieren istd unde sollen alle zeit jhärlich, wo nit zweenf, doch wenigist ain spitlkhnecht bißg zumg völligen austreschen mithelffen, inmassen jungsthin in zeit des herrn Leonharden Eggers bedienung der anfang gemacht wordene. Wie dan der spitlverwalter sichh auchi alle herbst zeit, wan man anfangen wil zu trescheni, bey dem herrn burgermaister anzumelden hat, der alßdan zu der masß neben dem geschwornen abmesser jemandts auf dem aussern rath verordtnen wirdet, auff das jederthaill, wievill des traidts ist, gleichlauttende specification haben khan. Dem abmesser soll spitlverwalter, wie bißhero gebreüchig geweßen, von jedem mezen ainen pfening inj geltj bezallen und sich zu endt des außtreschens darfür bescheinen lassen, der zehendt im burgfridt solle auch alle jahr vermig aines zehent registers specificiert und das bemelt a Über der Zeile nachgetragen. b Korr. aus 24. c Folgt specificirt, getilgt. d–d Am linken Rand nachgetragen. e–e Über dem Textblock nachgetragen. f Korr. aus 2. g–g Am linken Rand nachgetragen, korr. aus daß. h Folgt allezeit, getilgt. i–i Am linken Rand nachgetragen. j–j Am linken Rand nachgetragen.
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Spital als Lebensform Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
Spital als Lebensform
Untertitel
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
Band
2
Autoren
Martin Scheutz
Alfred Stefan Weiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2015
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79639-8
Abmessungen
17.5 x 24.7 cm
Seiten
722
Kategorie
Medizin
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