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Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2
Seite - 1080 -
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Seite - 1080 - in Spital als Lebensform - Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2

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1080 X.1. Burgenland: Esterházysche Herrschaftspitäler (Edition Nr. 192–203) In des spitall pflegers zimmer 1 grosser waicher wöschkasten, 46 leintücher, 12 tischtücher, 24 handtücher, 12 aderlaß bindel, 4 büchel mit schweinhaut eingebunden. Daß sich alle vorhergehende specificirte mobilien anheute in dem hochfürstlichen spitall alhier befunden, welche auch der von s(eine)r durchläucht dem gnädigsten fürsten und herrn herrn Nicolao Esterhazy de Galantha resolvirte spitall pfleger Karl Hochenwarther richtig zu handten übernohmen hat. Nr. 199 Speiseordnung des Herrschaftspitals in Forchtenstein/Forchtenau. sine dato [18. Jahrhundert] Archiv: EPA, Burg Forchtenstein, Spital Forchtenstein (alte Signatur No 5, XX, 660) No 19 Den empfang hat der spitallpfleger vor sammentliche spitaller von nachstehenden partheyen jährlich zu erhalten und zwar erstens an naturalien: Von herrn verwalter sechß schwein und ein schweindl. Von herrn kastner den weinn vor jede persohn am Neuenjahrstag 1 seitl, am M(aria) Lichtmesß tag ein seitl, am Fasching Sontag zwey seitl, am M(aria) verkindigungs tag ein seitl, am h(eiligen) Oster tag zwey seitl, am h(eiligen) Pfingst Sontag zwey seitl, am M(aria) Himmelfarthstag ein seitl, am M(aria) geburths tag ein seitl, am h(eiligen) Martini tag ein seitl, am M(aria) empfiengnus tag ein seitl, am heiligen Christtag zwey seitl. Den waitzen auf das 1te mall 15 mös, auf das 2te mall 7½ mös, auf das 3te mall 7½ m(a)s und auf das 4te mall den nach auf ihre gebühr restirenden, doch so, das der auf die vaccante portions täge einer hohen herrschafft zuruckgelassen wird, wobey es auch bey allen übrigen zu verstehen ist. Das brod übergibt der schlos pfisterer alle 2te täge vor jede persohn ein leib mit drey pfundt. Vier achtel mös gerstprein erfordern ein rauchen gupften m(a)s gersten unda 4/10a, wovor jeden m(a)s 12 xr. kohlgeld bezalet werden. Das rindschmaltz wird jährlich auf einmahl erkauffet, welches um Michaely zu geschehen pfleget. [/] Der hirschprein und das übrige griessel als erbeis, linnsen und fisollen, welches die spitaller zur bösseren abwechslung von ihren gerst- und hirschprein zurucklassen, wird mit vorwissen des amts durch herrn kastner und spitall pfleger jährlich vor den lösen erkauffet. Das rindfleisch empfangen selbe quartallweis von dem fleischhacker auf den rabisch vor jede persohn ein halb pfundt und wird alle quartall bezahlt. Das saltz ist von herrn kastner ebenfals anzuverlangen. a–a Über der Zeile nachgetragen.
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Spital als Lebensform Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit, Band 2
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
Spital als Lebensform
Untertitel
Österreichische Spitalordnungen und Spitalinstruktionen der Neuzeit
Band
2
Autoren
Martin Scheutz
Alfred Stefan Weiß
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2015
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79639-8
Abmessungen
17.5 x 24.7 cm
Seiten
722
Kategorie
Medizin
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