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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
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inGoldschilingen(Goldmark)zuentrichten,denGoldschilling(Goldmark)mit soundsovielZehntelgrammGoldberechnet,wieesebendieWährungsgesetze statuieren.«74 1928wurdeWoessaufVorschlagWlassakszumkorrespondierendenMitglied derAkademiederWissenschaften inWiengewählt.75AlsNachfolger Schwinds warerderVorstanddesRechtswissenschaftlichenSeminars.FürdasStudienjahr 1932/33wurdeerzumDekangewählt–dieseFunktionkonnteer jedochnurein knappes halbes Jahr lang ausüben. Anfang 1933wurde beiWoess ein starkes Krebsleidenerkannt.Am26.März1933 starb er»nachspät erkannter, leidvoll, abermitHoffnungaufGesundunggetragener tückischerKrankheit im53.Jahre seinesLebens«76. d) LeopoldWenger77 LeopoldWengerkamam4.September1874inObervellachinKärntenzurWelt. Er besuchte dasGymnasium inVillachund studierteRechtswissenschaften in Graz–besondersbeeindruckteihnderRomanistGustavHanausek.Soerinnerte er sich in seiner SelbstdarstellungandessenSeminar, dies »war eine echteGe- lehrten-Pflanzschule, derenGrundlagewohl die Pandektistik, aber in der der Blick vonda aus frei nach allen Seitenwar.«78 ImDezember 1897promovierte WengerzumJDr.NachderabsolviertenGerichtspraxisbildetesichWengermit HilfeeinesReisestipendiumsfort–von1899bis1901besuchteerdieUniversität inLeipzig,woerEmilStrohalundLudwigMitteishörte.DortentstandWengers Habilitationsschrift zum römischen Zivilprozess »Zur Lehre von der actio iudicati«,mitdererimMärz1901inGrazdieLehrbefugniserlangte.79Bereitsim April 1902wurde er alsNachfolger vonAugust Tewes zumaußerordentlichen Professorernannt.ImJuli1904 folgtedieBerufungWengersalsOrdinariusnach Wien als Nachfolger von Karl von Czyhlarz, doch sollte diese erste Wiener Periode nur von kurzer Dauer sein. Wenger »sehnte sich ›in die stillen und beruhigendenGrazer Verhältnisse‹ zurück«80wie er seinem LehrerHanausek schrieb. Schon bald, im Juni 1905, wurdeWenger wieder zurück nach Graz berufen,wo er zumordentlichenProfessor ernanntwurde. Ein Jahr später, im 74 Ebd.281. 75 AÖAW,Wahlen1919–1936, 1928. 76 Wenger,NachrufWoess651. 77 Vgl. zu ihmu.a.Wenger, Selbstdarstellung;Meissel,Wedrac, RömischesRecht 62–66; Kreller,LeopoldWenger;Kreller,NachrufWenger;Kaser,LeopoldWenger†;Wesener, RömischesRecht79–85mwN. 78 Wenger, Selbstdarstellung135. 79 Wesener,RömischesRecht80. 80 Ebd. Die rechtshistorischenFächer274
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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Titel
Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Autoren
Thomas Olechowski
Tamara Ehs
Kamila Staudigl-Ciechowicz
Verlag
V&R unipress GmbH
Datum
2014
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-89971-985-7
Abmessungen
15.5 x 23.2 cm
Seiten
838
Kategorie
Recht und Politik
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