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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
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sich jedochals schwierig. Sobeschwerte sichGleispach1927 ineinemneuerli- chenErsuchenumeinenDiener, dass »dieAssistentenundakademisch gebil- detenHilfskräfte des Institutes ganz untergeordnete, aber unvermeidlicheBe- sorgungen,wie sie ebenderBetrieb eines Institutesmit sichbringt, ausführen müssen, dass sie selbst das Oeffnen des Institutseinganges, ja sogar Reini- gungsarbeiten unddasHeizen besorgenmüssen«.645Die am Institut durchge- führten Forschungenwurdenu.a. in der vonGleispach gegründetenundher- ausgegebenenReihe»KriminologischeAbhandlungen«publiziert.646 EinweiteresTätigkeitsfeld desUniversitätsinstituteswardie Erstellung von Gutachten. Sohieß es 1924: »Das strafrechtlichekrim.Universitätsinstitut legt Wertdarauf, zurBegutachtungderTätigkeit inallenZweigenderKriminalistik herangezogen zuwerden. SeinWirkungsbereich soll gegenüber dem des kri- minologischenInstituts inGraznachdemVorschlagProfessorDrGleispachsin derWeise abgegrenzt werden, daß ›alle Zentralstellen und alle Gerichte und StaatsanwaltschaftendesWienerOLG.Sprengels andasWiener Institut gewie- senwerden.‹ ProfessorDrGleispach hat ersucht, diese Stellen zu benachrich- tigen, daß dasWiener Universitätsinstitut zur Abgabe von Gutachten bereit ist.«647 Die schlechte personelle Lage ermöglichte jedoch nur gutachterliche Tätigkeit inkleineremAusmaß. f) DasKriminalistische InstitutderPolizeidirektion inWien648 Parallel zurErrichtungdesWienerUniversitätsinstituts fürdas gesamte Straf- rechtunddieKriminalistikentstandimHerbst1924anderPolizei-Direktionin Wien ein Kriminalistisches Institut. Die Gründung erfolgte »in Ausführung eines bereits im Jahre 1919 dembestandenen d.ö. Staatsamte für Inneres vor- gelegten und von diesemmit Erlass vom 19.Oktober 1919, Z. 36081 geneh- migtenPlanes, dessen sonstigePunktedarunterdieErrichtungeineskrimina- listischenLaboratoriums-bereitsderVerwirklichungzugeführtwurden,ander Polizei-DirektionunterderBezeichnung ›KriminalistischesInstitut‹eineAnstalt für hochschulmässigen Unterricht und wissenschaftliche Forschung auf dem Wien, Karton 699, Institut für Strafrecht und Kriminalistik. Beim Skioptikonapparat handelte es sichumeinProjektionsgerät. 645 EingabeGleispachsandesUnterrichtsministeriumvom25.11.1927,ÖStAAVA,Unterricht Allg.,Univ.Wien,Karton699, Institut fürStrafrechtundKriminalistik. 646 Insbesondere erschienen indieserReihe: Streicher,Wahrsagen;Grassberger, Brand- legungskriminalität; Streicher, Die graphischen Gaunerzinken; Wieser, Verbrecher- handschrift;Grassberger, Strafzumessung. 647 SchreibenGleispachsvom22.4.1924,ÖStAAVA,UnterrichtAllg.,Univ.Wien,Karton699, Institut fürStrafrechtundKriminalistik. 648 Vgl. Staudigl-Ciechowicz,WienerKriminologieundKriminalistik35. StrafrechtundStrafprozessrecht 459
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Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Titel
Die Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät 1918–1938
Autoren
Thomas Olechowski
Tamara Ehs
Kamila Staudigl-Ciechowicz
Verlag
V&R unipress GmbH
Datum
2014
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-89971-985-7
Abmessungen
15.5 x 23.2 cm
Seiten
838
Kategorie
Recht und Politik
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