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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Bninski-Cordova, Band 2
Seite - 240 -
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240 Studien. In den Jahren 1843 und 1847 aab er: „^Votisis »neHco - 5t«ti5k'e/is ^lla ^stta^-a" mit praktischen Winken und Erfahrungssätzen über die dabei angewendete Badecur heraus. Nekrolog von Gottard Cattaneo in dem 503iio utüo. äi Verona (?) 1855. , auch Caldwell, Thume, Chevalier de (k. k. Oberst, Ritter des Mar. Theresienordens, geb. zn Caldo- vell in Irland 1733, gest. zuSchweid- nitz den Tod der Ehre 19. Aug. 1762). Trat als Volontär in die Armee, ward aber bald Hauptmann. Im siebenjährigen Kriege gab er die ersten Proben seiner Tapferkeit. Nach den Tagen bei Lob o- sitz, Prag, Breslau rückte er zum Major vor, und 1759 erhielt er für seine außerordentlichen Leistungen in diesen Schlachten das Ritterkreuz des Mar. Theresienordens. Im I . 1760 focht er unter Loudon bei Landshut so aus- gezeichnet, daß ihn der FM. mit der Sie- gesbotschaft nach Dresden sendete. Wei- tere Thaten verrichtete er bei Liegnitz, wo er an der Katzbach durch seinen Hel- denmuth wesentlich zum Erfolge des Ta- ges beitrug. Er ward nun Oberstlieut. Im 1.1761 erhielt er mit Oberstlieut. de Vins das Commando über die Gre- nadiere der Loudo n'schen Armee, die sich bei der Eroberung von Schweidnitz hervorthaten. FM. Daun, an welchen er mit der Siegesnachricht gesendet ward, rühmte ihn der großen Kaiserin ganz be- sonders an, und es erfolgte seine Ernen- nung zum Obersten. Er war damals erst 28 Jahre alt. Aber schon ein Jahr dar- nach machte der Tod diesem wahren Hel- denleben ein Ende. Bei einem Ausfalle aus Schweidnitz, in welcher Festuug er als Brigadier eingeschlossen war, ward er bei Verfolgung des Feindes, und nach. dem er einen Hauptmann mit 40 Mann gefangen genommen hatte, tödtlich ver- wundet und erlag 5 Tage darnach. Lou- don selbst konnte dieses Kriegers nie ver- gessen. Oestr. Militär-Konversations-Lexikon. Heraus- gegeben von Hirtenfeld und Dr. Mey- nert (Wien 1851) I. Bd. S. 601. Calegari, Anton (Compositeur, geb. zu Padua in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts, gest. ebenda 22. Juli 1828). Er schrieb mehrere Opern, unter andern „I,s 5o?-6lls 7-wali-^ welche 1784 zu Varese aufgeführt worden sind. Die Kriegsereignisse jener Zeit zwangen ihn sein Vaterland zu verlassen u. er ging nach Paris, um dort sein Glück zn ver- suchen. Es war ihm auch gelungen und zwar auf folgende Weise: Er gründete nämlich auf die Wahrheit: Die Musik ist die Sprache der Empfindungen, ein neues Sprachsystem, dachte sich die Noten als Buchstaben, die Tacte als Sylben uud die Rythmen als ganze Worte, deren Zu- sammenstellung die verschiedenen Musik- stücke hervorbringt, als Romanzen, Arien, Rondeaux. Er schrieb nun 1400 Rythmeu oder Phrasen auf, durch deren Combina- tion eine unzählige Menge Romanzen und Arien im italienischen Geschmacke mit Be- gleitung des Claviers zu Papier gebracht werden konnte, schickte eine Einleitung voraus, u. gab diese in Deutschland schon dreißig Jahre früher bekannte Spielerei als: „ I / ^ t cls como^se?- l 1802, 2^eite ^nÜ9.F6 1803), diese letztere mit dem Zusatz auf dem Titel: ),Mie ä Mws. ZonaMT-ts" heraus, welche neue Kunst zu compouiren bei den Fran- zosen allgemein Beifall fand. Nach dem Wechsel der politischeu Verhältnisse kehrte er in seine Heimat zurück, nnd wurde in seiner Vaterstadt Capellmeister an der Kirche del Santo, in welcher Stellung er bis an seinen Tod verblieb. — Cale- gari der Jüngere, Compositeur. Unter diesem Namen ist in Italien ein Componist komischer Opern, wie es scheint des Vori-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Bninski-Cordova, Band 2
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Bninski-Cordova
Band
2
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1857
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
470
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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