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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Bninski-Cordova, Band 2
Seite - 291 -
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291 tät bedingt wird. C. hat nun die Ver- hältnisse der Topographie dieser beiden Städte von damals und von jetzt genau studirt, sorgfältig verglichen und dem Werke solche Erläuterungen beigefügt, daß alle Zweifel über Ort und Stelle der Vorfallenheiten, welche Cellini er- zählt, behoben werden. Dadurch gewann C.'s Werk insbesondere für die Franzosen ein erhöhtes Interesse. Auch istCarpani der Verfasser des Textes zu dem Werke: „ OalieT'i« insHta T-accoltcl cia ^»/-ivati gn- (Uaii3.ua 1812, 4°.). .. Q. Aio^^ä, 8°.) II . Vä. 3. 57. — 1816, . . . (Naiiauä 1857, 8°.) s. 435. Cllrrara, Franz (Oi-. der Theolo- gie, Archäolog, geb. zu Spalato 16. Nov. 1812, gest. 29. Iänn. 1854). Ist der Sohn bürgerlicher Eltern. Schon in früher Jugend zeigte sich in sanfter Gemüthsart und Schüchternheit sein Be- ruf zum priesterlichen Stande. Er stu- dirte die Theologie an den Seminarien zu Spalato und Zara, und ging dann nach Wien, wo er die Priesterweihe em- pfing, und am 15. Nov. 1838 in der Privatcapelle des Mons. Fürsten Al- t ier i die erste heil. Messe las. 1842 erhielt er die Professur aus der Religion und allgemeinen Geschichte am bisch. Se- minar zu Spalato, und rourde später zum Conservator des Alterthums-Museums dieser Stadt ernannt, welche Stelle, wenn sie einerseits seine innigsten Wünsche rea« lisirte, ihm andererseits viele Feinde machte und bittere Stunden im Leben bereitete. Von 1843-50 versah er die- sen Posten, und die Resultate seiner Ver- waltung liegen in der folgenden Ueber- sicht seiner Erwerbungen vor. Diese be- standen aber in 92 Grabdenkmälern, 23 ! Fragmenten solcher Monumente, 13 griech. Medaillen, 88 Consular-Münzen in Silber, 4 kaiserlichen in Gold, 355 in Silber, 1160 in Bronze, 37 alten geschnit- tenen Steinen, 9 Stück alten goldenen Schmucksachen, 3 Stück in Silber, 53 Skulpturen, 29 architektonischen Stücken, 107 Gegenständen in Bronze und Kupfer, 118 in Glas und Krystall, 75 aus Elfen- bein, 107 aus Eisen, 4 aus Blei, 59 aus terrg. eottk, u. 2 zwei Ctr. schweren Mar- morblöcken. Der größte Theil seiner schrift- stellerrschen Arbeiten —, sie folgen weiter unten — fällt in diese Periode. Im I . 1850 verließ er Spalato, dem Rufe des Ministers des Unterrichts u. Cultus nach Wien folgend, der ihm die Bearbeitung einer italienischen Anthologie für die hö- hern Gymnasial-Classen der italienischen Lehranstalten übertrug. Nach Beendigung dieser Arbeit wurde er 1853 zum Pro- fessor am höhern Gymnasium St. Cathe- rina zu Venedig befördert. Im October dieses Jahres verfügte er sich — aber mit bereits sehr geschwächter Gesundheit — auf seinen Posten nach Venedig, wo er schon nach wenigen Monaten das Opfer des Uebels wurde, welches seinen KörperseitIahrenverzehrte.SeineSchrif- ten sind: (^i6u 1840, 1842, ^riärü22i) 8°.); — » 1844, östi-. klo^ä, Mit I'g.k.); — 8tato" (Ipkiato 1844, Oliveti e Abhandlung auf dem IX. Cougreß der
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Bninski-Cordova, Band 2
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Bninski-Cordova
Band
2
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1857
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
470
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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