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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Bninski-Cordova, Band 2
Seite - 319 -
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Seite - 319 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Bninski-Cordova, Band 2

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319 in den Mund des Volkes übergegangen, und die bescheidenste Inschrift auf sein ein- stiges Monument wären wohl die Verse aus seiner eigenen Dichtung „küöö stoiist».": Wohl dem der nur Eine Rose, E i n Blatt gepflegt für's Vaterland. d. i. Leben und Wirken des Franz Ladislaus Üelakovsky (Prag 1855, Karl Bellmann, 4°.). Aus dem 5. Bande der Abhandlung der kön. böhm. Gesellsch. der Wissensch. Enthält eine Uebersicht der über öelakovsky erschienenen biographischen Mittheilungen (S. 58), ferner ein ausführliches chronologisch - geordnetes Berzeichniß der Werke ö.'s (S. 59) und seines Nachlasses (S. 60), worunter ein Brief- wechsel mit den Ersten seiner Landsleute, wie mit berühmten Ausländern, als: den Polen Brodziüski, Gorczynski, Kollatai, Korytko, Linde, den Slovenen Zhop, Preshern, dem Serben Vuck Stephano- Vich-Karadcic, dem preußischen Minister Eichhorn, den Engländern Bowring, W. Scott u. m. A.^. — Mi^ (/.)^ ^rantiLek I,a<1. 6ei2,kov3lc?. ^ivotQpisQ^ U2.8tin, d. i. Franz Lad. öelakovsky. Biographische Skizze. Mit Titelbild (Prag 1852, Fr.Rohliöek, 8°.). — 6230x13 ös8^. Aus. 1852. IV. 8. 175— 200. — Mal? (^.)i Ütsui 2, srovnävaoi u^illviiioi giovanslcs, d. i. Vorlesungen über die vergleichende slavische Sprachlehre (Prag 1853) ^daselbst befindet sich: „kriltkF niistw iivotn. 2, xu8odLn! I^r. 1^. öLig.kav2^ed0^, b. i. Kurzer Abriß über das Leben und Wir- ten des Fr. L. öelakovsky). — I^nniii». Lei- letristiok? N'ÄeuQik, d. i. Lmnir. Belletri- stisches Wochenblatt. (Prag, 8".) Jahrg. 1852, S. 697. — Aeveu. 2ada,vni i pouöni ligt, d. i. Ringelblume. Zeitschrift zur Unterhaltung und Belehrung (Agram, 8°.) Jahrg. 1852, Nr. 41, S. 645. — Toisäg. Noravskä ua rolc 1854, d. i. Mährischer Kalender auf das I . 1854, S. 98. — ZonrinF (Mln), QbLHkiaii QNtUowßT- bViliF 2 Ki3tor? ok tlie -poetioai I.iterkwi'ä ok Vo^ieinia (^ouäou 1832, 8°.) ldarin befindet sich auch ö.'s Biographie; Bowring widmete dem öechischen Dichter und Gelehrten sein Buch). — Beilage zur Allgemeinen Zeitung 1840, S. 963: „Die öechoslavischen Dichter" ^daselbst wird folgen- des bemerkenswerthe Urtheil über 6. gefällt: „Fr. L. öelakovsky zu Prag, ein tüchtiges Talent, ein fester, fast starrer öechischer Cha- rakter, übt die vollkommenste Herrschaft über die Sprache, wie dies jedes seiner Werke und die geschmackvollen Uebersetzungen zeigen. Sein Vers ist schön, künstlerisch geformt, wie bei Keinem. Er liebt sein Baterland; jede Zeile spricht davon. Aber als kalter Verftandes- dichter kann er nicht begeistern und muß sich begnügen, eine große literarische Thätigkeit zu sein, die unsere ganze Achtung erzwingt. Vorzüglich sind seine Nachklänge russischer 'und böhmischer Lieder; er zeigt hier, wie tief er den dichtenden Volksgeift und das Volks- lied zu verstehen, wie meisterhaft er dasselbe nachzubilden vermag. 6. scheint die neue Zeit wenig berührt zu haben, wenig die Bewegung, welche bei den Westslaven außerhalb der Lite- ratur, die ihr nicht genügen kann, ihre Strö- mung nimmt, die jedoch gleich achtsam ist auf die Stimmen der Männer der Wissen- schaft wie der Poesie, die ihren Geist, ihre Ideen zu sich ziehen, ja ihnen vielleicht eine kühnere Bedeutung zu geben sucht, als die Literatur zugestehen dürfte"). — Oestr. Blät- ter für Literatur und Kunst. Beiblatt der k. Wiener Zeitung 1854(3) S. 268: „Die lite- rarische Wirksamkeit Franz Lad. öelakovsky's." — Blätter, für literar. Unterhaltung (Leipzig, Brockhaus, 4".) 1852, S. 835: „Nekrolog" snennt seinen Geburtsort irrig Strakowice, und setzt das Jahr 1794 als sein Geburtsjahr an). — Oestr. National- Encyklopädie (von Gräfferu. Czikann), (Wieni835) I.Bd. S.490.— (Brockhaus) Conversations-LeMn (10. Auflage) IV. Bd. S. 530. — Ost und West. Blätter für Kunft, Literatur und ge- selliges Leben (Prag, 4°.) 1840, Nr. 47: „Ladislaus öelakovslv's Nachhall böhm.Lieder" vonSiegfr.Kap per.—Ebend. Nr. 59: «Rü2e LwUZtä«, d. i. Die Centifolie. — öelakov- sky's Wahlsvruch war: „I>2ti-i2.in, yukra naetus es, orull." Der »^asopis öe8k6ko Klu862." theilt uns einen zweiten Wahlspruch mit, welcher lautet: ,,^sn svoi-Q)' äuob! VelikciLt 62. Ic iu,noko8ti Lük«, d. i. Nur Eintracht des Geistes! Der Menge gidt Gott die Größe. — Porträte: Eines von I . Be- ckelem (Prag 1841). — Ein zweites von Kaisser (1850) ^das Original im Besitze des Künstlers in Düsseldorf!. Cerato, Domimk (Architekt, geb. zu Vicenza 1740, gest. in Padua (?). In früher Jugend schon beurkundete er eine große Vorliebe für die Architektur; widmete sich dem Studium derselben nach verschiedenen Richtungen, und gewaun bald einen solchen Ruf, daß der Senat von Venedig speciell für ihn an der Uni-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Bninski-Cordova, Band 2
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Bninski-Cordova
Band
2
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1857
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
470
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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