Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Bninski-Cordova, Band 2
Seite - 350 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 350 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Bninski-Cordova, Band 2

Bild der Seite - 350 -

Bild der Seite - 350 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Bninski-Cordova, Band 2

Text der Seite - 350 -

350 Ch. die „Negeöten der mĂ€hrischen Archive" (auf Kosten des Domesticalfondes Brunn 1856, Nitsch und Große) herausgegeben und in der Beilage die Correspondenz des Hof- kriegsraths - PrĂ€sideuten Grafen Col- lalto und des.Herzogs von Friedland veröffentlicht. Eine Skizze der Verfassung der Dorf- und Herrengerichte im 13. u. 14. Jahrhundert, als Beitrag zur Ge- schichte des deutschen Rechtes und seines Einflusses auf die Gesittung des Landes, ist in der Einleitung der vonChlumecky herausgegebene „NllrtwkisZMmer" im 17. Bande des „Archives der kais. Akademie der Wissenschaften" erschienen. Es ist dies das erste Ergebniß grĂ¶ĂŸerer Studien ĂŒber die Geschichte des Grundeigeuthnms und der Agrar - Verfassung im 13. und 14. Iahrhund. I n den Schriften der hist.-stat. Section der k.k. mĂ€hr.schl.Ges.(5.u.7.Heft) sind zwei Abhandlungen Chlumecky's erschienen: die eine umfaßt „ArchĂ€ologische Untersuchungen ĂŒber ein bei Brunn bloZgelegtes tatarisches Grab", und die andere enthĂ€lt „Nie öffentliche und Prilllltconespanilenz, t>ie Ga- gebiicher und Arknndensammlungen Karls des Aelteren, Herrn mn Deratin", dieses bedeu- tenden Mannes, dessen Wirksamkeit im Jahre 1608 wĂ€hrend des Zwistes zwischen Kaiser Rudolph I I . und dem Erzherzog (nachmal. Kaiser) Mathias, fĂŒr Oester- reichs Geschichte so erheblich ist. Aus diesen Studien Ch.'s ergibt sich die Wich- tigkeit einer Darstellung der Geschichte Oesterreichs von Ferd inandI . an bis zum westphĂ€lischen Frieden, in welche Periode die Grundlage der einheitlichen Gestaltung Oesterreichs fĂ€llt. Da die Tageszeit den AmtsgeschĂ€ften ganz und gar gewidmet ist, verwendet Ch. die spĂ€r- lichen Mußestunden, diese Periode der österreichischen Geschichte ausfĂŒhrlicher zu bearbeiten. Neben den erwĂ€hnten Wer- ken sind mehrere AufsĂ€tze historisch-stati- stischen u. staatswissenschaftlichen Inhalts in scientifischen Journalen erschiene:^. Auch hat er Landescnlturfragen zum Ge- genstande seiner Studien gemacht. Von diesen ist nur eine grĂ¶ĂŸere Abhandlung: „Neber die Theilung der Gemeinde-Hnwriden" (Brunn 1848, Wimmer) selbstĂ€ndig er- schienen. Im Jahre 1855 wurde er stĂ€n- diges Mitglied der k. k. m. schl. Grund- lasten ablösungs- u. Negulirungs-Landes- commission. Die Könige von DĂ€nemark und Sachsen zeichneten Ch.'s wissenschaft- liche Bestrebungen durch Verleihung ihrer Orden, mehrere gelehrte Akademien des In- und Auslandes durch Uebersendung ihrer Diplome aus. d'Elvert , Geschichte des BĂŒcher- und Stein- drucks in MĂ€hren. I. Bd. (oder 6. Heft der Schriften der histor. - statistischen Section der k. k. mĂ€hr. schief. Gesellschaft des Ackerbaues, der Natur- und Landeskunde u. f. w.) S. 315. Chmel, Adam Mathias (Professor der Mathematik und Physik, geb. zu Teschen 27. August 1770, gest. zu Linz 12. MĂ€rz 1832). Er legte seine HumanitĂ€tsstudien zum Theil im grĂ€fl. Tenczin'schen Convicte in Teschen un- ter der Leituug des gelehrten Schersch- nik in den 1.1781—86 zurĂŒck. Dann ging er auf die UniversitĂ€t nach Wien nnd absolvirte daselbst die philosophischen Ge- genstĂ€nde, dann die Rechts-und die poli« tischen Wissenschaften, zugleich aber hörte er, auf Veranlassung des Freiherrn van Swieten, auch die höhere Mathematik in den vorgeschriebenen Surfen. 1794 bewarb er sich um die Genie-Lehrerstelle an der mĂ€hrisch-stĂ€ndischen Akademie zu OlmĂŒtz, und erhielt sie noch im August desselben Jahres. 9 Jahre verblieb er da- selbst, bis er 1803 die Lehrkanzel der Ma- thematik und spĂ€ter der Physik am Linzer k.k. Lyceum erhielt. Seine Schriften sind: „Herstellung der Begriffe Acht unk Wicht" (in den 6 ersten Heften des in Brunn bei Traßler erschienenen „Allgemeinen europĂ€ischen Journals" Jahrg. 1797); Nifferrnzilllien" (in dem«
zurĂŒck zum  Buch Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Bninski-Cordova, Band 2"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Bninski-Cordova, Band 2
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Bninski-Cordova
Band
2
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der UniversitÀts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1857
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
470
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich