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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4
Seite - 268 -
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263 Scheintodten (Pesth 1835); - <5stesebb 5sbs5<2i veVe^ miitetele/cT'oi^) d. i. Ueber die namhafteren chirurgischen Ope- rationen. Nach Or. Fritze in Gemein- schaft mit Panl Bugät (Pesth 1835); — Schematismus der Doctoren Ungarns (Ebenda 1840). Seit 1838 war er in Gemeinschaft mit Bug», t Redacteur des „Oi-vosi lär«, d. i. Medicinisches Ma- gazin. Er hat auch medicinische Kunst- ansdrücke gesammelt nnd Choulants „Specielle Pathologie und Heilwissen- schaft" in's Ungarische übersetzt. IHabd kori ismoretsk tära, d. i. ungr. Con- versations-Leriton der neueren Zeit (Pesth 1850, G. Heckenaft, 8".) I I I . Bd. S. 303. — /a/cab 65 Dccnisli/c ^o^se/, d. i. Ungr. Schriftsteller. Sammlung von Lebens- beschreibungen. Von Jakob Ferenczy und Ios. Danielik (Pefth 1856, Gust. Emich) S. 142. Florw, Daniele oonw (Schrift- steller, geb. zu Udine 1710, gest. 1789). Entstammt einem alten und vornehmen Friauler Geschlechte. Bildete sich an der Hochschule zu Padua, wo er Medicin und Chirurgie, zugleich aber auch Jurispru- denz studirte. 1744 reiste er nach Wien, wo er sich mit Metastasio befreundete. Durch seine schwungreichen Gelegenheits- gedichte erwarb er sich den Ausspruch von Delle Laste: „II ?Iorio erg. ii 6ovl2ni s ii 60vr2.no äk^ ti" und von der Kaiserin Maria Theresia mancherlei Auszeichnungen, unter anderen die eines Kammerherrn. Auch seine Liebesgedichte an seine nach- malige Gattin Vittoria di Balvafone, deren Tod er tief beklagte, zeichneu sich durch ihre Zartheit und Grazie aus. Nach eiuer Reise von Rom, kehrte er 1777 nach Udine zurück, wo er den Wissen- schaften und der Poesie lebte. Seine Ge- dichte erschienen als ^osn's van'e" (väiüs 1744, 4°.), sie sind Sr. Heilig- keit dem Papste Pius VI. gewidmet. — Auch gab er „Halnn Hcn'twi-ali s cli <3iobbe" heraus, deren Uebersetzung in verschiedenen Versmaßen ausgeführt ist; — ^67- noZZs I^ta^na s FVon'o") er- schien nach seinem Tode: ^oe i^s ineHts- (Iläws 1805, und Quirico Viviani gab seinen )^,'to, ^oe t^ta spico" (VensäiF 1819) heraus, jedoch nur zwei von den vier Gesängen, welche F. gedichtet hatte. Gloria (Uäiuä 1790, 4".). — ^i-aueis« et vanisiig I'iorioi'Uili tratruin viw6 (V'iorsuL 1795, 4".). — Samba sSa^kal.), ftaiieri». äei IiVttsrkti sä H.rÜ5ti iUu3tri äsiie I>ro- vinoie Veue2ia,li6 usi gscolo XVIII (Vone- äis 1824, 8°.) Inach diesem geb. 1718). — Danciolo sü^T'ol.)) 1.2 «aäuta äsiia. rspuddiiea äi Veus^iü. eä i suoi ultiuii oillliuant' auiii. 8tnäii storici ^Vkueäiz 1856, If^Ktovioli, 8°.) ^.ppLuäioo 8. 66 I^nach diesem geb. 171H. — ^ab^oni, Vitas Italurum XVI. Vä. — , Operette (Veusäiss 1821) I I . Nä.: ." — Porträt. Unterschrift: Dkniolo Gloria. Coinirato luo. (Venedig, gr. 8".). Florio, Francesco couts (Geschicht- forscher, geb. zu Udine 5. Iän. 1705, gcst. ebenda 13. März 1791). Bruder dcs Vorigen. Besuchte das Barnabiten- Collegium seiner Vaterstadt, studirte dann in Padua griechische Philologie und zuletzt die Theologie, aus welcher er die Doctorswürde erhielt. Schon im Alter von 25 Jahren wurde er Canonicus in Aquileja und beschäftigte sich vorzugs- weise mit archäologischen Studien. Als wiederholte Streitigkeiten anläßlich des Patriarchates von Aquileja entstanden, wurde jedesmal er nach Rom gesendet, bis die Angelegenheit unter Papst Cle- mens XIII. beigelegt ward. Papst B e- nedict XIV. ernannte ihn zum Bischof von Adria, F. aber lehnte als Propst von Aquileja diese Würde ab. Von seinen wissenschaftlichen, größtentheils ungedruckt gebliebenenArbeiten sind zu nennen: „ I^ta (L2882.no 1791) 8°.); — „
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Band 4
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Egervári-Füchs
Band
4
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1858
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
422
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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