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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4
Seite - 314 -
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314 Rechtswissenschaften im Seminar von Padua, später wurde er Professor der Geometrie und Physik am Collegmm von St. Marcus zu Venedig und zuletzt Uni- versitäts-Bibliothekar, welchen Posten er bis an seinen Tod bekleidete, mit dem- selben zugleich unter Napoleon anfäng- lich die Lehrkanzel der Geschichte und Diplomatik, später jene des bürgerlichen Rechtes versebend. 1808 wurde er zum Rector Magnificus gewählt. In seinen Abhandlungen erörtert er Fragen aus den Gebieten der Mathematik, Physik und Mechanik, erfand auch mehrere Physika- lische Apparate u. vervollkommnete einige ältere; ferner schrieb er über Philologie, Alterthumskunde, dichtete in italienischer und lateinischer Sprache und war als Bibliograph nicht minder ausgezeichnet als Morell i . Eine gesammelte Aus- gabe seiner zahlreichen Schriften ist nicht erschienen. F'eclsl-ioi (5oftuna.to), Notl-io intoruo I» vita e 3U gtuäH deli' 2,d2,tu V. ^ranceLC^Qi (Ve- necli? 1836, 8".). — Oanclolo p i «uoi ultilni oiu<zu2nt' anni. 8tu6ü «torici (Vsuetlig 1856, Nai-atovieb, L°.) Hppeuäicb 6. 49. — Nach osttinFs^ (L?. H/.), Vib1i«'3l-2> pliis biogrHplticzus (üi-uxellss 1854, Ltienon, I.ex. «°.) I. Lä. 8p. 551 ist F. am 1. März 1761 geboren. Franchi, Joseph (Bildhauer, geb. zu Carrara 1730, gest. zu Mailand 1806). Den ersten Unterricht in seiner Kunst erhielt er zu Hause, dann ging er nach Rom, wo er sich an den Werken des Alterthums bildete. Als 1776 Maria Theresia zu Mailand eine neue Aka- demie der Hünste in's Leben rief, erhielt er einen Ruf dahin als Professor der Bildhauerkunst, und wirkte sein ganzes Leben hindurch auf diesem Posten mit allem Eifer. Der größte Theil feiner Arbeiten befindet sich in Mailand. So sind die zahlreichen Statuen der Göttin- nen im Ballfaale des diceköniglichen Pa- lastes Werke seines Meißels; ferner die! beiden Sirenen am Brunnen der Piaza della Fontana; auch wurde ihm die Aus- führung des dem Grafen Karl Firmian in der Kirche S. Barthelemy aufgestell- ten Monumentes (s. d. S. 232 d. Bds.) übertragen. F. war ein wissenschaftlich gebildeter Mann, der gan^ seiner Kunst und dem Berufe, andere Talente darin auszubilden, lebte. Die Erzherzoge Fer- dinand und Maximilian waren seine Schüler, der Dichter Parini unterhielt bis an seinen Tod innige Freundschaft mit dem Künstler. äi Aiiano. — Nagler (G. K. vr.), Neues allg. Künstler-Lexikon (München 1835, 8°.) IV. Bd. S. 439. — 5lonv. Lioxrkpbik Tsusrals . . . xubliös «ous la. äireotioQ äo 2l. Is Dr.Üostsr (?aris 1853) XVIII. V6. 8p. 444. Franck, Moriz von (Mitglied der deutschen Reichsversammlung 1848 und 1849, geb. zu Wien 26. Sept. 1814). Studirte in Wien und hatte bereits die Philosophie beendet, als ihn die 1830 in Italien ausgebrochenen Unruhen veran- laßten , in die österr. Armee zu treten. Bis 1836 blieb er in derselben, in wel- cher er bis zum Oberlieutenant vorgerückt war, kam im genannten Jahre nach Un- garn, trat aber mit Beibehaltung der Charge wieder aus, sich ausschließlich der Landwirthschaft widmend. Er verwaltete nun selbst sein Gut Finken egg in Steier- mark, betheiligte sich an den wissenschaft- lichen Arbeiten der steirischen Landwirthe, deren Wirken unter dem belebenden Ein- flüsse des Erzherzogs Johann einen so gedeihlichen Fortschritt nahm, und über- nahm 1841 die Leitung der Sparcasse in Graz. Im nämlichen Jahre wurde er zum Landstande in Steiermark und 1846 zum ständigen Ausschußrathe ernannt. In allen diesen Stellungen gewann ihm sein energisches zweckbewußtes Handeln so sehr die Simpathien seiner Mitbürger, baß ihn diese im I . 1843 als Stellvev-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Band 4
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Egervári-Füchs
Band
4
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1858
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
422
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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