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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Egervári-Füchs, Band 4
Seite - 358 -
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358 Berlin" von N. (Wien 1784), diese letz- tere aus neun Briefen bestehend von I . Ranten st rauch. Außerdem gab F. noch heraus: „Vriele aus drm Monde" (Salzburg 1785, 8".): — „Briete über die Galanterien van Verlin, auf einer NriZe gegammelt nun einem LZterr. Mßcirr" (ohne Ort 1782) und „(Se- sammelte gedruckte und angedruckte Schritten" (Wien 1784). Kleinere Aufsätze von F. steheu in der Berliner Literatur-undThea- ter-Zeitung. Er selbst hat kurze Zeit die Wochenschrift: „Croupaner Kleinigkeiten" im I . 1777 redigirt. Meusels Lexikon der vom I . 1750—1800 ver- storbenen deutschen Schriftsteller . . I I I . Bd. S. Z11. — Naßmann, Liter. Handwörter- buch der verstorb. deutschen Dichter S. 254. Fricdländer, Friedrich (Maler, geb. zu Kohljanowitz in Böhmen 1825). Ist der Sohn anner Eltern, die wenig fiir die Erziehung des Knaben thun konnten. Er kam nach Prag und besuchte daselbst die Realschule, wo er bald die Aufmerksamkeit der Lehrer auf sich zog, insbesondere als er eines Tages eine große naturhistorische Karte mit flei- ßig gezeichneten Figuren als Prüfungs- arbeit vorlegte. Das Talent, das sich darin aussprach, erwirkte ihm den Besuch der Zeicimcnschule, wo er an dem Lehrer einen wohlwollenden Freund fand. Sein Drang nach Höherem war nunrnehr er- wacht und es zog ihn nach Wien. Mit geringer Barschaft trat er 1844 seine Wanderung an und mit einem Gulden in der Tasche erreichte er die Residenz, wo er unbekannt, ohne Freunde und Ver- wandte, sich selbst helfen mußte. Daselbst besuchte er durch drei Jahre die Akademie der bildenden Künste. Sein Talent half ihm; er ernährte sich durch Coviren und endlich gelang es ihm, so viel zu erübri» gen, daß er Waldmül lers Atelier be- suchen und sich dort ausbilden konnte. Eine Reise uach Italien that das ihrige, den Genius des jungen Künstlers zn entwickeln. Nach der Rückkehr von der- selben vollendete er das bekannte Bi ld: „Ner Glld t>r5 Gorqnatll Gassa" (österr. Kstv. 1852, März, angekauft um 1000 st.). Das Talent des jnngen Künstlers wnrde allgemein als ein sehr beachtenswert!)es erkannt. Der bekannte Kunstfreund Ar t- haber (s. d. I. Bd. S. 72) nahm sich desselben an und ließ ihn auf seine Ko- sten nach Düsseldorf reifen, wo er sich unter den Koryphäen der dortigen be- ' rühmten Schule weiter ausbildete.^ Von dort schickte er von Zeit zu Zeit seine Arbeiten nach Wien ein, mit denselben schönes Zeugniß seines Fortschrittes ge- bend. 185)4 reiste er nach Paris, um die franz. Schule zu studiren, kehrte aber schon nach einem halben Jahre nach Wien zurück, wo er sich 1856 mit einer Wie- nerin vermal:e und seither seinem häusli- chen Glücke und dcr Kunst lebt, die ihn zu ihren begünstigten Jüngern zählt. Von seinen Bildern, welche theils dem historischen Fache und historischen Genre, in neuerer Zeit aber dcm eigentlichen Genre angehören, waren außer dem schon erwähnten „Tasso" in den Ausstellungen des (neuen) österr. Kunstvereins seit 1851 zu seben: „3lcr Besuch im Kerker" (1851, 300 fl.); — „Ner Vorleser" (1852, Nov., 80 Thaler); — „Gelungene in der Kirche" (Ebeuda, 200Thlr., für die Verlos, gek.); — „Ant Ullnrlltl von Künigsaal ermähnt den jungen R'änig Wenzel nun Böhmen um Grabe sei- neZ Vaters" (1853, Apr i l , 250 f l .); — „Kaiser Friedrich ll. der Whcnstaute und Peter de TiuriZ" (1853, Dec., um 450 fl. für die Verlos. 1854 gek.); — „Hanns Hemmlmg nach der Schlacht uan Nanrn, im Hospitale zll Brügge" (1854, Febr., 250 fl.); — „Nie reuige Gachter" (1855, Febr., 350 fl.); — „Ner Hirtenknabe Mantegna wird ;u Jar. Hquar- eianr gebracht" (1855, Apr i l , um 200 fl. vom Verein zur Verlos. 1855 angek.); — „Tebrrgülir eines der Kirche verlobten Rinde5" (1855, Dec., um 350 fl. zur Verlos. 1856
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Egervári-Füchs, Band 4
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Egervári-Füchs
Band
4
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1858
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
422
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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