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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Band 5
Seite - 65 -
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Seite - 65 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Band 5

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65 3l. 1e Dr. UovlSr (kl^is 1853) XIX. Lä. Lx. 271—284 I^ein Originalartilel von Fos« sati mit authentischen Mittheilungen und interessanten EinzelnHeiten über G.'s Lebm .^ — Medaillen. I) Kopfseite: )?. 6»U. Unten: L»rre l. Revers: p 8^v»tori. Unten: «VCOCXX V. ?. Ein Kranler liegt auf einem Ruhebette, dessen Lehne daS Potocli'fche Wappen zeigt, vor ihm steht Aesculap, die Vögel der Nacht, Eule und Fledermaus, entfliehen, der rechte Fuß tritt auf eine Kröte; die linke Hand hält einen Schlangenftab, rückwärts ein« Säule, auf derselben ein Todtenschädel. Graf Pstocki ließ auf feinen Retter diese Me- daille prägen. Der Kopf ist mit bewunberns- werther Aehnlichleit ausgeführt. Weniger ge- lungen ist die Reversfeite. Größe 13^ Lin. (nach Mionnet). — ?) Zwei Medaillen von Loos und Abramson wurden ihm zu Ehren während seines Aufenthalts in Berlin 1805 geprägt. Ihre Beschreibung steht in der Ber- liner Zeitung 180Z. — 3) Kopfseite: ^lan^ois ^osepk ftaii. Nevers feite ein Lorbeerlranz, innerhalb desselben H.n orb^tene üe Ik pb5»w1v3ie äu oei-veau. Als Umschrift: !?s ä, lietsudrulln ^rauä vuobs ä« Naöo en 1753, mort ä.^ ari» on 1828. Von dem berühmten Medailleur Barre mit G.'s sprechend ähnlichem Porträt (Hesperus 1829, Nr. 51). — Porträte. 1) Unterschrist: ?rn.n2 «losepli Qail, Dr. äer ^.i-2ne^un6t xn^ ien. Untdr einem Strich: «ed. 1758 äen 9. Zlärr in ^ieüenbrunn unweit I'loi'/.lieiui in Xur Vaäen. Oberhalb des Namens ein Schädel mit den Organen des Gehirns. N2.K! p. I^ HrllSn» »<:. — l) Unterschrift: I>r. 5od. ^08. (3^211. L,Hd.1 p. Lollweer so. (Zroütau bei Gebr. Schumann.) — 3) 5. ^»ß«iu«,nn p. ^.. X»roder 50. 8" — 4) 0. 8cku1e lse. 130S, 8°. — 5) ^..^ . c?2«p2i-: p. I.. kort- MK» eo. 18ftS, 4°. — 6) N«.II«r v. Nsiler- »t«w Hei, ^. N«Qä«I 30. 1841,4°. — 7) CMrenk «c.) Fol. — 8) Neben ihm die Büste Haydns. Qi-«5i xinx. (?icl»1er 5e. ?) gr. Fol. — 9) ^. 7>2l-<Ueu so. 8«. — 10) Ge- malt von Ferd. Iageman, gestochen von H. Schmid, Fol. ^Das ähnlichste Bild des be- rühmten Phrenologen. Vergl. darüber: Jour- nal des Luxus und der Moden. Sept. 2805, S. 327 und April 1806, S. 221 s — Gälls Denkmal :c. Gall ist auf dem Friedhofe k^rv I,»ob»i« in ifjaris begraben und ein bescheidenes, 1836 errichtetes Denkmal bezeich«, net seine Ruhestätte. Seine Schriften sind, ihrer materialistischen Tendenz wegen, in Rom verboten worhen. Den Umstand, daß Gall v. Wurzbach, biogr.Lexiton. V. in seiner Sterbestunde den geistlichen Beistand ablehnte und die kirchliche Einsegnung feines Leichnams untersagte, bringt man mit obigem Verbot in Verbindung. — Sein Kopf kam in seine eigene Sammlung, welche spater den: Museum des Pftanzengartens in Paris ein- verleibt werden. Fofsati hat eine Diagnose seines Schädels nach Galls eigenem System entworfen. Einen kurzen und klaren Abriß seines Systems gibt F. W. Theile in dem bereits angeführten Arkilel: Gall in Ersch und Grub er« „Allg. Encyklopädie" I. Sect. 52. Thl. S. 401—413. Gllll, Joseph Anton (Bischof von Linz, geb. zu W e i l in Schwaben 27. März 1748, gest. in Linz 18. Juni 1807). Stubirte zu Augsburg und Heidelberg, in letzterer Stadt die Theologie, kam dann in's bischöfliche Seminar zu Bruch- fal, wurde 1771 Priester und reiste 1773 nach Wien, vornämlich um sich mit Fel- bigers (s. d. IV. Bd. S. 166) Normal- schulmethode bekannt zu machen. Der Prälat und seine Lehre erweckten Galls besonderes Interesse und um das Amt ernes Catecheten an der Wiener Normal- schule zu übernehmen, erhielt er die De- mission von seinem eigentlichen Oberhir- ten. 1778 wurde G. Hofcaplan, 1779 Pfarrer zu Burgschleinitz. 1730 folgte er wieder einem Rufe nach Wien als Oberaufseher der deutschen Schulen in Niederöfterreich. Alle Reformen imSchnl- wesen von 1780 — 89 rühren von ibrn her. Namentlich führte er die sogenannte solratische Lehrmethode ein. Auch ward unter ihm das Madchen-Erziehungsinsti- tut bei den Ursulinerinnen errichtet. In Auerkeunung seiner Verdienste ernannte ihn Kaiser Joseph 10. April 1787 zum Domherrn und Scholasticus an der Me- tropolitankirche zu Wien, 1788 zum Bi- schof in Linz, wo er am 1. März 1789 seinen feierlichen Einzug hielt. Dort stif- tete er das Seminar für Cleriker, das er nach seinem Tode zum Erben seines bedeutenden Nachlasses einsetzte. Seine große Wohlthätigkeit, seine liebevolle Für- 5
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Füger-Gsellhofer, Band 5
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Füger-Gsellhofer
Band
5
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1859
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
426
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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