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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Band 5
Seite - 166 -
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166 Nllch Palästina ill NlllSter Mori Hbschitll nun «in« Familie" (800 si.). Seither war nie wieder etwas von seinen Arbeiten in die Oeffentlichkeit gelangt. — Dieser Künst- ler ist, wie es scheint, ein Sohn des Kar l Geyling, des bekannten Landschafters und ausgezeichneten Glasmalers, dessen Landschaften z. B.: „Gine Nunangeglnd" (Wiener Kunstausstellung 1834); — „Mnhle ulüi Pnrkrrsdurt" (Ebenda 1850) und „Tier u°n HallZtadt" (Ebenda, 110 fl.) öffentlich ausgestellt waren. I m I . 1843 begann er aber auf die Glasmalerei sich zu verlegen, und zeichneten sich seine Ar- beiten — bei deuen er ganz als Autodi- dact vorgegangen war — durch Reinheit, Schmelz und Feuer der Farben aus. I m Jahre 1844 waren mehrere seiner Glas- gemälde: Gegenden von Ischl und Hall- ftadt, ausgestellt, und wurdeu dieselben als höchst erfreuliches Zeugniß des Fort- schrittes einer Kunstgattung, als deren Neubegründer in Oesterreich G. zu be- trachten ist, vou Kennern begrüßt. Ueber Joseph: Ausstellungs - Kataloge der I. 1834, 1850, und des neuen östr. Kunstvereins Jänner 1353. — Ueber Karl: Frankl (Dr. L. A.), Sonntagsblätter. II. Jahrg. (Wien 1343) S. 93. — Dieselben 1344, S. 574. Gfllll, Anton (M aler, geb. im Kaun- serthal im Tyroler Bezirk Ried 7. Oct. 1725, gest. zu Wien 1770). Seiner Nei- gung für die Kunst folgend, ging er nach Wien^ bildeie sich an der Akademie uud er- hielt sich durch Zeichuenuuterricht, den er im Waisenhause am Nenuweg ertheilte; spater arbeitete er unter Autouio Ga l l i da Bibiena (s. d. S. 70 d. Bds.) und in Paris unter dem königl. Architekten und Maler Servandoni. 1757 wurde er Mitglied der Akademie. Er verlegte sich vorzüglich auf Perspectiv- und Historien- malerei und leistete in beiden bemer- kenswerthe Arbeiten. Er machte Reisen nach Deutschland, Frankreich, Italien; einem Rufe nach Rußland als Theater- maler folgte er nicht, sondern blieb in Wien. Seine Arbeiten sind hie und da zerstreut, Fresken und Altarblätter in der Augustinerkirche zu Brück an der Leitha, in der Capelle des Schlosses in Rotz, bei den Paulinern in Hernals; in der Schloßcapelle zu Preßburg; im Speise- saal des Klosters Fürstenzell; eine „Vnbe- üeckte OinptiingniSZ Maria", Altarbild in Karlstadt; — „Nie Steinigung des heiligen Stephan" , Hochaltarbild für die Pfarre in Salzbach; große und zahlreiche Fresken im Bibliotheksaal des Klosters Viktring bei Klagenfurt uud im Sfteisesaal ebenda. Vortreffliches leistete G. in der Decora- tionsmalerei, und De Luca zählt Meh- reres im unten bezeichneten Werke auf. Auch hatte G. einen Plan zur Verschö- nerung und Erweiterung der kais. Hof- burg in Wien entworfen, wodurch diese ihrem Aeußern nach in eine wahrhaft kaiserl. Residenz wäre umgestaltet wor- den, jedoch kam es nicht zur Ausführung. Im besten Alter — mit 45 Jahren — raffte der Tod den Künstler dahin. lDe Luca) Das gelehrte Oesterreich. Ein Ver- such (Wien 1778) I. Bdes. 2. St. S. 304. — Müller (Fr.), Die Künstler aller Zeiten, u. Völker (Stuttgart 1857, Ebner u. Seubert, Lex. 8«.) II. Bd. S. 191. — Tirolisches Künstler-Lexikon (Innsbruck 1830, F. Rauch) S. 62. — Oeftr. Nation.-Encyklopädie (von Graffer und Czikann), (Wien 1835) II. Bd. S. 369 lnach dieser heißt er Anton). — Staffier (Johann Jakob), Das deutsche Tirol und Vorarlberg, topogr. . . . (Inns- bruck 1847, Rauch, 8".) I. Bd. S. 217. — Fueßli, Allg. Künstler-Lexikon .. . I. Bd. S. 435. — Nagler (G. K. Dr.), Neues allgem. Künstlcr-Lexikon (München 1835, 8°.) V. Bd. S. 125 lnach diesen beiden führt er den Vornamen Johanns — Mensel ( I . G.), Teutsches Künstler-Lexikon... I. Bd. S. 288. — G raff er gibt 1770 als seiir Todesjahr an; jedoch hat G. noch für die Kunstausstellung 1771 ein Basrelief grau in Grau gemalt; es ist also obiges Todesjahr zweifelhaft. Ghega, Karl Ritter von (Architekt, geb. zu Venedig 13. Juni 1808). Ent-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Füger-Gsellhofer, Band 5
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Füger-Gsellhofer
Band
5
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1859
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
426
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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