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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Band 5
Seite - 219 -
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Seite - 219 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Band 5

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219 buch gewählt; — „Musikalische Nläitchen ^ Seit" (Ebenda 1810); — „Musikalische Kilchenklllender", I. Theil (Ebenda 1822) — „Kirchenmusik-Ordnung. Erklärendes Hand buch des musikal. Gottesdienstes .. ." (Wien 1828, 12°.). Auch gab er mehrere Zeit- schriften heraus, welche aber alle immer bald wieder aufhörten, als: die „Nnsiku- tische Mllnatschritt" (Linz 1800), 4 Hefte — „Notizen einer Seitschrift" (Ebd. 1812) 3 Hefte; — eine „Musikalische Aritnng tiii - die iisterr. Staaten" (Eb. 1812). — Von dem „Allgem. musikalischen VeiiKun" (Linz 1812 erschien nnr eine Abtheilung, die Buch- staben von A — I umfassend, übrigens ist das Werkchen ohue Werth. Von aller hier genannten Schriften führt dasKay- ser'sche Bücherlexikon auch nicht Eine an Besondere Verdienste erwarb sich G. als Domcapellmeister um die Bibliothek der Stadtpfarre, die er mit einer Samm- lung von etwa 5000 Musikalien berei cherte. Er selbst aber befaß eine interes- sante und Werthdolle Sammlung theore tischer Werke über Musik, von Gesangs- und Musikpiecen, Instrumenten und Au» tographen berühmter Tvnkünstler. Ein Werk, worin er mehr als 600 Instru mente aller Gattungen alter nnd neuer Zeit aus allen Welttheilen beschrieb und systematisch claMcirte, ist nebst den Ab- bildungen der Instrumente in Handschrift vorhanden. G. stand mit ausgezeichneten Tonkünstlern im innigen und brieflichen Verkehre u. a. mit Mozart, Joseph und Michael Haydn, und Abb6 Vogler wohnte mehrere Jahre bei ihm. Nllg. Wiener Musikzeitung, herausg. von Aug. Schmidt. 1841, Nr. 70: „Gallerie jüngst verstorbener vaterländischer Tondichter." — Neues Universal-Lexikon der Tonkunst (be- gonnen von Schladebach und fortgesetzt) Bon Ed. Bernsdorf (Dresden 1857, Schä- fer, 8°.) II. Bd. S. 188. — Schilling (G. Dr.), Das musikalische Europa (Speyer 1842, F. C. Neidhard, Z>. 8°.) S. 120. — Oeftr. National-Encyklopädie (von Gräff er u. Czikann), (Wien 1835) II. Bd. S. 384 Inach dieser und den drei vorstehenden Quellen ist G. am 21. Febr. 1764, nach der folgenden 1762 geboren). — Pi l lwe in (Benedikt), Linz, Einst und Jetzt... (Linz 1846, Schmid) I I . Bd. S. 38. — Gerber (Ernst Ludwig), Neues histor.-biograph. Lexikon der Tonkünftler (Leipzig 1812, Kühnel, gr. 8°.) I I . Bd. Sp. 343. — Becker (Karl Ferdinand), Systematisch- chronologische Darstellung der musikalischen Literatur von der frühesten bis auf die neueste Zeit (Leipzig 1836, Rob, Friese, 4°.) S. 297, 421, 511. Nachtrag (Eb. 1339) S. 35 u. 45. — Außer dem obigen Franz X. sind noch anzuführen: Anton G., ein Enkel des Franz Xaver und Sohn des Musikalienhändlers FranzG., war 29. Dec. 1826 geb. und ist am 24. Febr. 18Z8 gestorben. Seit 1854 war er öffentlicher Gesellschafter seines Vaters. lNeue Wiener Musikzeitung, herausgeg. von F. Glöggl . 185s, Nr.'9. — Illustr. Novellenzeitung 1868, Nr. 19.) — Franz G. (geb. um 1800), Be- sitzer der Musikalienhandlung in Wien. Be- gründete im 1.1851 die neue Wiener Musik- zeitung, die noch gegenwärtig erscheint und in der Zeit des Verfalles der Tonkunst in Wien für die Förderung derselben wirkt. Er ist ferner Archivar und Exved'ent der Gesell- schaft der Musikfreunde und Cbordirectvr an der Paulanerkirche auf der Wieden in Wien. ^ Joseph G. (geb. 1800, gest. zu Lemberg 8. Mai 1858) war durch beinahe 40 Jahre Theaterunternehmer zu Salzburg, Laibach, Brunn, Preßburg und zuletzt in Lemberg. Er^ ist ein Sohn des Franz Xaver und ein Bruder des Franz G. lNeue Wiener Musik- zeitung 1858, Nr. 19.) Glogowsti, Georg (Maler, geb. in Lemberg 1777, gest. ebenda im Sept. 1838). Besuchte die Schulen semer Va- terstadt und nahm Unterricht in der Kunst bei dem Lemberger Maler B ie lawsk i . Zugleich trieb er das Studium der Geo- metrie und Architektur. I m Jahre 1803 wurde er von dem Krakauer Gubernium als Geometer u.Baumeister angestellt und kam später nach Lemberg als Adjunct bei der kais. Baudirection, welche Stelle er bis an seinen Tod bekleidete. Im obgen.I. wurde er mit der Wiederherstellung der Basteien und Thore Krakau's beauftragt und löste diese Aufgabe ganz im Geiste er mittelalterlichen Structur dieser Bau- werke. Zugleich nahm er auch die Ansich-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Füger-Gsellhofer, Band 5
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Füger-Gsellhofer
Band
5
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1859
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
426
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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