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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Band 5
Seite - 220 -
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220 ten derselben auf, bereiste das ganze Land, zeichnete die Schlösser, Ortschaften und denkwürdigen Gegenden, die verschiede- nen Trachten der Landleute u. dergl. m. Diese Folge von hundert und mehr auf das Sorgfältigste in Wasserfarben ausge- führten Kunstblättern kam nach seinem Tode in den Besitz des emsigen Samm» lers und Kunstkenners Gwalbert Rit- ter von Pawlikowski. G. war auch ein geschickter Miniaturmaler, und nach seinen Entwürfen sind eine Reihe von Jahren hindurch die Katafalke, Triumph- pforten u. ,a. m. bei öffentlichen Festen und Trauerfeierlichkeiten ausgeführt wor- den. Von seinen oben augeführten Kra- kauer Ansichten sind 4 von K. W. Kiese- liiiski in den I . 1^41 und 42 gestochen worden. . (TikkkU 1350) 6. 219. — a»°li)) Lto^vllik nwia^o^ pol- -- ekicb, d. i. Lexiton der polnischen Maler (Warschau 1850, Qrgewrand, gr. 8°.) I I I . Bd. -S. 213. — Der von Dlabacz (Gottfried Ioh.) in seinem Allg. histor. Kiinstler-.Lexiton für Böhmen (Prag 1815, Haase, 4".) I. Bd. Sp. 469 erwähnte Kupferstecher Georg Glo- gowsk? ist allem Anschein'nach der obige polnische Künstler. Glovar, siehe: Glavar, Peter S. 212. Mowllcki, Johann Nepomuk (Mal er, geb. w Krakau 1802, gest. ebenda 28. Juli 1847). Sohn eines Krakauer Bür- gers, besuchte die Schulen seiner Vater- stadt und trat daun in die Krakauer Aka- demie der bildenden Künste. Nach eini- gen Jahren ging er nacb Prag und Wien, in letzterer Stadt besuchte er 3 Jahre die Akademie der bildeuden Künste und. ver- vollkommnete sich unter Steinfeld in der Malerei. Als er nach Krakau zurück- kehrte, wurde er Lehrer der Zeichnenkunst aui Lyceum S. Anna daselbst und außer- ordentlicher Professor der Malerei au der Iagiellonischen Universität. Auf Ko- sten der Krakauer Regierung machte er Reisen in's Ausland, um sich in der Kunst zu vervollkommnen, besuchte München, Italien, und blieb zwei Iabre in Rom. Nach seiner Rückkehr in die Heimat 1835 übernahm er seine vorige Stelle am St. Annen-Lyceum und wurde noch Zeich- nungsprofessor an der technischen Schule. Er verließ Krakau nicht mehr, lebte aus- schließlich der Kunst und hatte seine Ge- sundheit durch anhaltendes Arbeiten so sehr geschwächt, daß er im Alter von 45 Jahren nach kurzer Krankheit starb. G. malte in Oel, Heiligenbilder, Studien- köpfe, Porträte, insbesondere aber Land- schaften. Alle Jahre machte er Ausflüge in die Umgegend Krakau's und fesselte die herrlichen und historisch-denkwürdigen Parthien dieser an Naturschönheiten so reichen Landschaft auf die Leinwand. Ins- besondere die wilde Romantik der Kar- pathen glückte seinem Pinsel vortrefflich. Seine Landschaften werden gesucht. In früherer Zeit arbeitete er auch Aquarelle und Miniaturen, doch war er darin we- niger glücklich. Von seinen Gemälden, von denen mehrere in der Berliner Aus- stellung 1838, uud in den Warschauer Ausstellungen der Jahre 1841 und 45 zusehen waren, sind bekannt die Land- aften: „Ansicht von Ntagum"; — „Felsen- parthie im Tatra"; — „Ansicht der Felsen nun nnd nun Krakan" ; — „3er grüne See in den Karpathen" ; — „Nas Meerange in den Karpathen"; — „Ner Berg Pqszna im Tatra" ; — „Nie Ansicht von Giemunt"; — „Na5 Thal Gjrum", diese 7 Bilder befinden sich in der Sammlung des Thom. Zie- liriski. — „Das Meerange", eine zweite Ansicht (N. 30", Vr. 44"); — „Ansicht des Klosters Gyniec" (N. 19", Lr. 24"); — „Ansicht des Kagrinslkchngels" (II. 19" , Lr. 24"); — „Ansgang dis Thales Kllsrirler im Gatra" (2. 21 " , Vr. 18"); — „Ner Tr- ^ Sprung öes schwarzen Nunasli im Tatra" (N. 21", Vr. 18"); — „WassertaU des meissen Nnnajn " (N.-22", Sr. 19"); — „Au-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Füger-Gsellhofer, Band 5
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Füger-Gsellhofer
Band
5
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1859
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
426
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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