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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Füger-Gsellhofer, Band 5
Seite - 230 -
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230 und Flugschriften zerstreut. Eine deutsche Uebcrsctzung dieses Wertes erschien von I . G. Tiegmeyer unter dem Titel: „Ueber den Ritter v. Gluck und seine Werke. Briefe von ihm und andern berühmten Männern seiner Zeit" (Berlin 1823. Voß'sche Buchh.). Siegmeyer bezeichnet den Abb4 Arnaud als Herausgeber dieses Buches, nach Bar- bier ist es aber der Abbs Gaspard Michel, genannt Leblond, Antiquar u. Bibliothekar am coII^L 2l222rw (geb. 24. Nov. 1733, geft. 17. Juni 1809). Tie vollständige Ueber- sicht der verschiedenen Aufsätze, welche in die- sem Werke enthalten sind, gibt Ant. Schmid in der mehrcrwähnten Biographie G l u ck s S. 196—305. — Ri edel (Frdr. Just), Ueber die Musik des Ritters Christoph von Gluck, verschiedene Schriften gesammelt und heraus- gcgcöen von , . . (Wien 1775, Thom. Edl. v. Trattnern, kl. >>".). — Abendzeitung, herausg. von Theodor Hel l (Tresden, kl. 4".) 1825, S. 347: „Gluck" ^Bemerkung der Mad. G en- l is übcr den Tonkünstler, welche sich in ihren Memoiren befindet!. — Forkel(Ioh. Nikol.), Musikalisch-kritische Bibliothek (1778) I. Bd. S. 5^—210: „Neber die Musil des Ritters Christoph von Gluck." — Correspondent von und fiir Teutschland 1857, Nr. 56 und 57 IZluözug cincs Vortrages, den der geistreiche Riel ' l in München am 26. Jänner 1857 über den iu der Geschichte der Musik Epoche n:a- chcnd?:i Ltrcir dcr Gluckisten und Piccinistcn gehalten hat^'. — Leipziger musital. Zeitung XIV. Bd. S. (-3l: „Urthcil von Rousseau übcr die Musi? von Gluck." — Talon (Pra- ger Untcrhaltungsblatt), rcdigirt von Hickel 1854, Nr. io7: „Gluck unb Wagner" ^inc scharfsinnige, von dcm Verfasser der „Musi- kalisckcn Briefe" gezogene Parallele zwischen Gluck und Wagner, dem Compositi'ur des „Tannhäuscr"^. — Wiener Zeitschrift, heransg. vonWitthauer 1812, S. 1573. 1581, 15sl>: „Christoph Ritter von Gluck und die antike Clafsik" von Felix Bamberg. V. Briefe von Gluck. Facsimilien seiner Hand- und Notenschrift. Berliner Figaro. VII. Ihrg. 1837, Nr. 85: „Briefe von Ritter Gluck" les sind zwei Briefe: der erste an einen Un- bekannten N. N., Bedingungen, die Auf- führung seiner »^rmiäe" in Paris betreffend und mit Bemerkungen über die Opern: „H.1«öte« und „OrxUeus"; — der zweite an den Herausgeber des Msrenrs äs, ^rauce", worin er die Erfindung der neuen ! Art der italienischen Oper ablehnt und Calzabigi als denjenigen bezeichnet, dem allein alles Verdienst in dieser Sache zukommt Auch wird die Vorrede zur ersten Original-! ausgäbe der «^Iceste" mitgetheilt. Tiese und die Briefe sind aus dem Französischen übersetzt!. — Dieselben Briefe sind auch abgedruckt im Feuilleton der „Brünncr Zeitung" 1856, Nr. 265—287 ; — im Frankfurter Konversations- blatt 1856, Nr. 280—282; — im Abendblatt zur Neuen Münchener Zeitung 1856, Nr. 280, 282, 283. Es ist interessant, diese bereits vor 20 Jahren in einem deutschen Blatte (Berliner Figaro) mitgetheilten Briefe plötzlich als eine Novität, welche wieder zuerst im „Staats- anzeiger für Würtemberg" von A. Lewald mitgetheilt wirb, die Runde durch die ver- schiedenen Journale machen zu sehen. Die Briefe sind schon zwanzig Jahre dem musika- lischen Publicum bekannt und ihr Wieder- abdruck ist nur insofern bemerkenswerth, als in demselben die Briefe vollständiger mitgetheilt werden, als dics bei dem Abdruck im „Berliner Figaro" der Fall ist. — (Lemberger) Leseblätter, herausgegeben von v i . Moriz Nappaport . 1343, S. 1117: „Ein Brief von Gluck. ^. 2lonsi6ui> Nongienr Tiopstook", äs ä2.tc> Wien 24. Juni 1775 ^Uebersendung der Com- positionen, über seine Versuche in Wien für Hebung der Musik zu wirken, wobei er die Bemerkung fallen läßt: „Ueber dieses muß man auch aunoch die gutte Aiertlstunde be- obachten , umb Etwas effeltuiren zu können, bey großen Hoffen sindt man selten gelegen- hcit Etwas guttcs anzubringen." Ter Brief befindet sich in der Polchau'schen Auto- graphensammlung der l. Bibliothek in Berlin). — Ter Freimüthige (Berliner)Unterhaltungs- blatt. 1828, Nr. 193, S. 770: „Ein Brief des Ritters v. Gluck an Klopstock, äe äato Wieu 10. Mai 1780" lüber die Unmöglichkeit, die Production der ^I<:s5te" mit Worten zu erklären; — auch im (Hamburger) Freischütz 1323, S. 742). — Ter Gesellschafter von Gubitz, 1822, Nr. 165, S. 732: „Gluck an Herrn N." ^vertraulicher Brief mit Bemer- kungen über Marmonte l , Hebert, über seine Opern: „^.!ce5tü", ^rmiäb^, „Or- pkenä"^. — Frank! (L. A. Dr.), Sonntags- blätter 1842 (I. Jahrg.) Nr. 12: „Briefe einiger österreichischer ausgezeichneter Män- ner", mitgetheilt von Karo'line Pichler ^darunter ein Brief von Gluck; derselbe ging alsbald in andere deutsche Blätter, unter anderen in's Frankfurter Konvex' 'tions- blatt 1842, S. 439 über; nach de. Hand stellte es sich aber heraus, daß sich Frau Ka- roline Pich ler getäuscht habe, als sie diesen Brief für einen von Gluck hielt. Sie be- kannte öffentlich ihren Irrthum in den„Eonn- tagsblättern" 1842, S. 244. Vergleiche übri- gens darüber den Aufsatz: „Ueber einen vor-
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Füger-Gsellhofer, Band 5
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Füger-Gsellhofer
Band
5
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1859
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
426
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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