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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Band 7
Seite - 160 -
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Hacker 160 Backher richten. Aber schon im nächsten Jahre starb sein Wohlthäter und H. stand ganz sich selbst überlassen da. Nun unterstützte ihn die Aebtissm des Nonnenftiftes am Nonnenberge, und unter der Bedingung, daß er im Chöre als Violinist mitwirkte, erhielt er freie Kost im Stifte. Später entschloß er sich, den Buchhandel zu erlernen, und trat 1786 bei der Hof- und akademischen Buchhandlung in Dienste, wurde 1794 Buchhalter in der Mayr'- schen Buchhandlung und errichtete 1303 eine eigene Musikalienhandlung. Nun war er in seinem Elemente und that Alles, um den Musikhandel in Salzburg in Gang zu bringen. Dabei entwickelte er immer mehr sein eigenes Talent und ließ sich von Mich. Haydn in der Corn- position unterrichten. Die vierstimmigen Lieder seines Meisters, die H. verlegte, gefielen allgemein, und da es an Abwechs» lung fehlte, versuchte sich H. selbst in der Composition und zwar mit Glück. An Gesellschaftsliedern hat H. geschrieben: Gesänge mit Clavierbegleitung, Gesänge zu vier Männerstimmen mit untermischten Chören und Clavierbegleitung; vierstim» mige Gesänge für Männerstimmen ohne Instrumentalbegleitung; an Kirchen» musik: sieben deutsche Messen auf d/e höchsten Feste des Jahres; sechs Gesänge vor und nach dem H.Segen, ein isOeuni lauäamuL und mehrere Seelenmessen; außerdem eine zu seiner Zeit beifällig aufgenommene Oper: „Nst gegen Ast, über der Gentel im Ä5ald5chlll5S", nur für Männerstimmen, und mehrere Festmusiken, Serenaden u. dgl. m. Gleich verdienstlich wie als Componist wirkte er aber auch als Verleger und insbesondere verdankt man ihm die Herausgabe zweier sehr schätzbarer Werke, u. z. „Zotige Gesänge uns den nurigchen Alpen trir 3, 2 unb mehrere mit Begleitung i>e5 Pinnükarte", wovon seit 1816 mehrere Hefte erschienen sind, und dann eine „Fllmmlnng deutscher AirchengeMge tiir die Orgel mit ^ 2, 3 Ztim- men", wo er in der Auswahl gediegenen Geschmack beurkundete. H. starb im Alter von 60 Jahren. Pi l lwein (Benedict), Biographische Schildern«, gen oder Lexikon Salzbmgischer. theils verstor« bener, theils lebender Künstler (Salzburg 182 l, Mayr'sche Buchhandlung, kl. 8».) S. 76 n^ach diesem ist H. zu Metten geboren). — Salz» burgel.-Intelligenzblatt1803,S.11—14. — Gaßner (F. S.), Unmersal-Lexikon der Tonkunst. Neue Handausgabe in Einem Bande (Stuttgart 1849, Frz. Köhler, schm, 4".) S. 393. — Gerber (Ernst Ludwig), Neues historisch« biographisches Lexikon der Tonkünstler (Leipzig l812.Kühnel). Bd.I I , Sp.460.— Schill ing (G. !>!>.), Das musikalische Europa (Speycr 1842, F. C. Neidhard). S. 139. — Allgemeine Wiener Musik-Zei tung, herausg. von Aug. Schmidt (Wien. 4«.) 1842, Nr. 64 ^a. selbst ist sein Todesjahr 1829 angegeben). Hacker, Karl (Maler). Zeitgenoß. Von den Lebensumftänden dieses Kunst. lerS, welcher im vorigen Iahrzehend in Wien malte, ist dem Herausgeber dieses Lexikons nichts Näheres bekannt. I n den akademischen Ausstellungen, welche zu Wien in den Jahren 1843 und 1847Statt hatten, befanden sich drei Bilder desselben. Ein Fruchtstück und zwei Vlumenstücke, welche ein schönes Talent bekundeten. Weder früher noch später wieder trat der Künstler mit seinen Arbeuen öffentlich auf. Nicht Nagler's „Künstler>Lerikon", noch Fr. Müller 's „Künstler aller Zeiten und Völker", gedenken seiner. Ausstellungs« Kataloge der österr. kais. Aka« demie der bildenden Künste in Wien im Jahre 1845, I I I . Saal, Nr. 6l. und 1847. Nr. 146 und 147. Hllckher zu Hart, Franz Xaver Frei- Herr (Genie.Oberst und Ritter des Maria TherefieN'Ordens, geb. zu Wien 13. November 1764, gest. ebenda 2.Sep- tember 4837). Entstammt einem alten
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Habsburg-Hartlieb, Band 7
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Habsburg-Hartlieb
Band
7
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1861
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
472
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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