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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Band 7
Seite - 352 -
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Seite - 352 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Band 7

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332 welche eine Tochter des Herzogs 2 eopold von Oesterreich, des Glorreichen, und Elisabeth's von Sauoyen war. und Witwe geworden, ihm ihre Hand reichte. Katharina's Bruder, Herzog Albrecht I I . , erhob Einsprache gegen diese Ehe und verweigerte Conrad, der über» dieß sein Unterthan und Dienstmann war, den Aufenthalt in Oesterreich. Des besann sich Conrad nicht lange, zog mit seiner Gemalin nach Böhmen und fand Schutz bei Kaiser Kar l IV., König von Böhmen. Die Lösung dieser Angelegenheit übernahm der Tod, denn Katharina und auch ihr Gemal starben schon im folgenden Jahre. s^ant/ia?e?-, 5g,3ti Cam- M1NLN56L, I'om. I I , p. 364. — /'e- 5^6''^, sei-jxtoi-. Rer. H,li5tri2c. ?oin. I, F. 996, in H,non^mi 2>vottl. Ow-on. —R e alis, Curiosi» täten« und Memorabilien-Lerikon von Wien (Wien 1846. Zer. 8".) Bd. I I , S. 2). — 5. Ferdinand (kais. Feldoberst und Com- mandant zu Raab, geb. 1549, enthauptet am 16. Juni N93), Sohn des Grafen Jul ius (I.), trat jung in die kais. Armee, wurde Oberst zu Szathmar, 1592 kais. Hofkriegsrat!) und Com< niandant der Festung Raab in Ungarn. Als diese von den Türken belagert ward, übergab sie H. ohne Noth und verrätherischer Weise, wie das Urtheil aussagt, weßhalb ihm in Wien der Proceß gemacht und er daselbst am 16. Juni 1393 auf dem Hof nach Abhauung der rechten Hand öffentlich enthauptet, srine Herrschaften und sein Vermögen aber confiscirt wurden. Aus seiner Ehe mit Anna 5usannli Gräfin von Thurn hatte er sechs Töchter (deren schon in I. Genealogie der Grafen Hardegg Erwähnung geschah). Die Witwe heirathete noch zweimal, zuerst den Heinrich Veorc? Frei» Herrn von Cscherimnbl und dann den Gcora Friedrich Freiherm d'Eschen^. ^Allgemeines historisches Lerikon (Leipzig 1730, Thom. Fritschens Erben. Fol.) Bd. I I , S. 748. — Reil ly (Franz Johann Joseph von), Skizzirtc Biographien der berühmtesten Feldherrn Oester« reichs (Wien 1813. Kunst, und Industrie- Comptoir, kl. 4".) S. 47. — Oesterreichisches Militär-Conversations'Lerikon von Hirten« feld. Bd. I I I , S. 5j.^ Z — 6. Heinrich (grst. 1247), aus dem ersten Geschlechte der Grafen PlayN'Hardcgg, dessen Eltern je» doch nicht bekannt sind, war Benediktiner- mönch zu Tegrrnsee, wurde 1230 Abt zu Krems- münster. wo er das durch eine Feuersbrunst eingeäscherte Klostergcbaude großtentheils aus eigenen Mitteln neu herstellte und 1247 starb. I I , x. 177. — ^ac^ma^ s'Hla '^an^, 8eris3 kist. ekronoloFio. ^dbat. (Üroiuit'ausnsium, p. 112.^ — 7. Heinrich von Duino Graf von Hardegg ^siehe.-Berthold, Nr. 2). — 8. Heinrich (I.) Prueschenk Freiherr von Stettenberg, Graf von Hardegg, der erste des jüngsten noch heut' in zwei Aesten blühen» den Geschlechtes der Grafen '?on Hardegg und im Mach lande; lebte zu Ende des 13. und Anfangs des 16. Jahrhunderts, sein Geburts- und Todesjahr sind nicht bekannt; nach Urkunden lebte er noch I5l3. Heinrich war ein Sohn des Stephan Prueschenk von Stettenberg und begründete mit seinem Bruder Sig ismund die gegenwärtige Haus- macht der Grafen Hardegg. Beide Brüder wurden von Kaiser Friedrich I I I . mit Diplom Wien 7. Juni 1480 mit ihrer Descendenz zuNeichsfreiherrenuon Stettenberg erhoben, ihren Nachkommen männlichen Geschlechtes 1482 das Krbtruchsessenamt im Herzogthume Steiermark und 1486 das Erb mund schenken« amt in Oesterreich erblich verliehen. Kaiser Max I. erhob sie mit Diplom Aschaffenburg 27. October 1495 in den Neichsgrafenstand. Als Sigmund 1500 starb, hinterließ er seinem Bruder Heinrich alle seine großen Besitzungen, darunter die Grafschaften Creuzen und Forch- tenstrin. Kaiser Mar aber verlieh dem Grafen alle Lchenherrlichkeit und Lchenstücke, welche den ausgestorl^ enen Burggrafen von Mägde« bürg vormals zustanden; seinen Titel Graf von Hardegg vermehrte der Kaiser auch mit Diplom cläo. Augsburg am Vartholomäitag 1300 durch den Zusatz eines Grafen im Mach« lande. Graf Heinrich war Kriegs« und Staatsmann, 1475 in der Schlacht bei Naan fiel er in türkische Gefangenschaft; nachdem er und Franzosen; 1307 war er österreichischer Gesandter auf dem Reichstage zu Constanz und entfaltete zum Nutzm des ErzHauses eine erfolg- reiche diplomatische Thätigkeit gegen Frank» reich. Im Jahre 1308 befchligtc er als Viertel« hauptmann im untern Machlande die aus dem» selben gegm die Vmetiancr ziehende Ritter« schaft. Vermalt mit Elisal'tth Herrin von Rosen- lirrg, erzeugte er mit derselben fünf Söhne und drei Töchter, von denen Heinrich (II.) das Geschlecht fortpflanzte. Der übrigen geschah schon in I.: Genealogie der Grafenfamilie Hardegg. S. 347, Erwähnung. M i ß gr i l l (Frz. Karl), Schauplatz des landsassigen nie» oerösterreichischen Adels u. s. w.. Bd. IV, S. 123—127. — Oesterreich. Mi l i tär«
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Habsburg-Hartlieb, Band 7
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Habsburg-Hartlieb
Band
7
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1861
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
472
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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