Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lexika
Wurzbach-Lexikon
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Band 7
Seite - 354 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 354 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Band 7

Bild der Seite - 354 -

Bild der Seite - 354 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Band 7

Text der Seite - 354 -

Sardegg-Glatz 384 Hardegg-Glah seine zahlreiche Familie aus der Ehe mit Gertrud Gräfin von ESerstein, von welcher sein ältester Sohn, Graf Heinrich (II.). das Geschlecht fortpflanzte, siehe: I. Die Genealogie der Familie Hardegg. M ißg r i l l , am bez. Orte. Bd. IV, S. 129. — Oesterreichisches Militär.Konversations.Lerikon. Bd. HI , S. 3l.) — 16. Jul ius Graf Hardegg , als Virtuos auf dem Piano unter dem Pseudonym Julius Egghard bekannt. ^Vergleiche über ihn dieses Lerikon Bd. IV, S. 3, unter Egghard.) — 17. Leutold, der Name mehrerer Grafen Hard egg, aus dem ersten Geschlechte der Grafen Playn«Hardegg. Ein Leutold (auch Liutold und Luitold) erscheint schon in einem Klosterneuburger Stiftsbriefe aus dem Jahre 1136; einer seiner Söhne trug denselben Namen und befehdete im Auftrage des Kaisers Friedrich I. den Erzbischof Conrad von Salzburg (1166), weil er ein Anhänger des Papstes Alexander war. Dieses Leutold Enkel, desselben Namens, fand seinen Tod auf dem Kreuzzuge in Egypten, wohin er !21? mit dem Herzoge Leopold von Oesterreich gezogen war. Nach Einigen starb er zu Damiate in Egypten, nach Anderen hatte er zu Damiate durch einen Pfeilschuß sein Auge eingebüßt, ist aber erst auf der Rückkehr nach Europa zu Tarvis im Jahre 1219 gestorben, ^ a « . ^ .^UaT'eAs/», 6 slinknias saeras, I'om. 11^ ' .^ .I>odi6 i^3l:c>xa,tli8 saNLoulFsusig (l729), p. 325.1 ^- ts. Michael (gest. zu Wien 21.,März 1483). der letzte Sproß des zweiten Geschlechtes der Grafen Hardeg g, Burggrafen zu Magdeburg; ein Sohn des Grasen Johann (III.). vermalte sich zuerst (l42l) mit Anna von l.'omnil; (gest. 1447), und nach deren Tod mit Anna Ungnad Freiin von 5onnegg. Im Jahre 1428 war er des Kaisers Sigis« mund Neichsrath und 1452 zog er mit Kaiser Friedrich I I I . (IV.) nach Rom zu dessen Krönungs» und Vermälungsfeierlichkeiten, trug beim Einzüge in Rom daS kaiserliche Reichs» panier und befand sich unter den Herren, welche die kaiserliche Braut Eleonore in Pisa ein« holten. Im Jahre 1481 am h. Christtag stellte Graf Michael eine Cessionöurkunde auS, in welcher er seines hohen Alters wegen und wcil er keine Leibeserben hatte, alle seine inOester« reich liegenden Städte, Schlösser, Herrschaften, Märkte, Höfe u. dgl. m., einerlei, ob sie freies Eigenthum oder Lehen waren, dem Kaiser Friedrich I I I . (IV.) übergab; dessen Sohn M a r i . verkaufte sie dann 1493 anHeinrich ls. d. Nr. 3) und Sigmund Prueschent Freiherrn von Stettenberg, die Stamm« väter des heutigen Geschlechtes der, Grafen Hardegg. Wißgr i l l , am bez. Orte. Bd. IV, S. ll6.) — 19. Otto Graf vonHar« degg, Bruder Conrad's s^iehe diesen Letzte» ren Nr. 3). — 20. Sigmund Prueschenk Freiherr von Stettenberg, Graf von Har« degg und im Mach lande, Bruder Hein« rich's. beide Stammväter des jüngsten Ge- schlechtes der Grafen Hardegg lsiehe Hein« rich Nr. 7). — 2l. Ulrich (gest. 1522). dem jüngsten Geschlechte angehörig, der zweite Sohn des Grafen Heinrich ls. d. Nr. 8) aus dessen Ehe mit Elisabeth von Rofenberg. Ulrich war Hofkammer»Präfident des Kaisers Mari» mil ian. kaufte 1300 die Grafschaft Glah und erhielt von Kaiser Mar mit Diplom, datirt Augsburg 12. November 1503, für sich und sein ganzes Geschlecht das Recht, sich einen „freyen Grafen zu Glatz" zu nennen, und in einem zweiten Diplom, Straßburg 20. Mai 1507, die Freiheit, in der Grafschaft Glatz unter seinem Namen und Wappen Silbermünzen nach rheinischem Fuß zu schlagen. Seine dreimalige Ehe mit Zedena von Miinsteröerg, Vatyarina von Gntenstein und einem Fräulein von Haugwitz blieb kinderlos. W ißg r i l l , am bez. Orte, Bd. IV, S. 129. — Bergmann (Joseph), Medaillen auf berühmte und ausgezeichnete Männer des österreichischen Kaiserstaates vom XVI. bis zum XIX. Jahrhunderte (Wien 1844u. f.. 4") Bd. I I , S. 121, Anmerkung.) lll. Wappen. Ein quadrirter Schild mit Herz» schild und einer zwischen den beiden unteren Feldern aufsteigenden eingebogenen rothen Spitze, in welcher ein frei auf dem Ellbogen ruhender geharnischter und rechts gebogener Arm mit einem goldenen Streittolben in der Faust zu sehen ist (angeerbtes Wappen der Herren von Reichereck). Der Herzschild zeigt in Silber auf grünem Voden einen stehenden, rechts gekehrten schwarzen und gelb getupften Vogel. nach Einigen eine schwarzbunte Kriek- ente mit rothen Füßen und Schnabel (ursprüng« liches Stammwappen der Prueschent Frei« Herr von Stettenberg). Feld 1 des Haupt« schildes ist längs gespalten, vorn in Vlau ein goldener einwärts springender Löwe, mit den Vorderpfoten eine goldene gekrönte Säule hal« tend (Grafschaft Hardegg). Die zweite Hälfte in von Roth und Gold sechsmal schräglinks getheilt (Grafschaft Glah). Feld 2 ist ebenfalls längs gespalten, rechts in Roth ein silberner auSgebreiteteter Adler, links in Silber zwei rothe Pfähle (Grafschaft Machland). Feld 3 in
zurück zum  Buch Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Habsburg-Hartlieb, Band 7"
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Habsburg-Hartlieb, Band 7
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Habsburg-Hartlieb
Band
7
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1861
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
472
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich