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Zensier 488 Heufler
NĂĽ. noch Qloiotksos Noukisr i ;
und 8taurou6i8 Usut isr iaua; Odio-
roooooum llsullsrikuum. — Aus den
Pilzen: Houtisra Vstu las, Zal7, Hd.
tyx. m^o. ur. 148, und öfterreichisch-botan.
Zeitschrift 1860, 108; — Y003I08SUN
Noul isr iauuin, H«l?^ Nerb. t^v. m^ool."
Nr. 180. und österreichisch-botan. Zeitschrift
1860, S. 112. — Aus den Lichenen; ^oa>
rerZa liokonoloZioa", p. 57; —
oouioa, 3>6vl'ean in dessen
zlis", I, 19. — Aus den Laubmoosen.- N^x.
num Usukisi- i , Iurahka in den „Verh.
der zool. bot. Gesellsch." 1861, Abhandl. 361. —
Aus den Farnen: ^ .LV^niu inNaut iOr i ,
eine Hybride von ^.. 2N«?Kom«wss und ^s^ma»
n«aum,' H. W. Reichard<t in den „Verhandl.
der zoolog. botan. Gesellschaft" 1859, Abhandl.
S. 93. Auch eine bisher ungenannte Felsen«
spitze, der „Heuflerkogel", in der Hauptkette
der Centralalpen Tirols zwischen Passeier und
Oehthal, auf dem GmglerKamm, 11.251 Wie«
ner Fuß (3240 P. M.) hoch. trägt nunmehr
seinen Namen. Vergl. v. Sonklar, „Oetztha«
lergruppe", S.44, 57 und die dazugehörige
Specialkarte der Ochthaleralpen (Gotha i86i,
Perthes).
Genealogie, Wappen und gegenwärtiger Stand
der Hcnfterzu Vasen und Perdonrgg. Jacob,
aus dem Hause derer von HohcnbĂĽhel,
einem adeligen Geschlechte Tirols, dessen
Stammreihe mit Johannes um das Jahr
1270 beginnt, wurde der Heufler genannt,
zog um das Jahr 1339 nach Rasen und
vererbte auf seine Nachkommen den Namen
Heufler von Rasen. Weil Nasen erst durch
das Aussterben der Grafen von Görz (1500)
tirolisch wurde, erschienen die Heufler erst
mit 1519 auf den tirolischen Landtagen. Bis
zur Mitte des 17. Jahrhunderts blieben sie in
Rasen, bis zur Mitte des 18. in Perdonegg
auf Tisens, seither sind sie in Eppan ange-
sessen, wo die BrĂĽder Karl und Ludwig
gegenwärtig den adeligen Ansitz Gleifhcim
als ererbtes Allod gemeinschaftlich besitzen.
Als Tirol im Anfange dieses Jahrhunderts
zu Bayern gehörte, wurde Joseph David
H. wegen Nachweisung des ihm zukom«
menden Ritterstandes den 6. August 1513
sammt seinen Abkömmlingen beiderlei Ge-
schlechtes in die bayrische Adelsmatrikel bei
der Ritterclasse eingetragen. — Ein Sproß
dieses Geschlechts ist auch Franz, später Aoalbert H.. Abt des Benedictinerstiftes
Admont in Steiermark (geb. zu Castel Fondo
in Tirol 26. November 1631, gest. zu Admont
17. Mai 1696), der 1648 als Bruder Adal-
bert das OrdensgelĂĽbde in Admont ablegte
und 21 Jahre dem berĂĽhmten Kloster als
Abt vorstand. FrĂĽher war er Professor der
Philosophie in Salzburg, erhielt dann in
Rom die theologische DoctorwĂĽrde, wurde
nunmehr 1668 Professor der polem. Theologie
in Salzburg, seit 1675 geh. Rath und Stell-
vertreter des Cardinals Bernhard Gustav,
Markgrafen von Baden, FĂĽrstabten von
Kempen und Fulda, und am 12. August
1675 zum Abte seines Stiftes Admont ge<
wählt. Als solcher zählte er zu den hervorra«
gendsten Aebten seines Klosters und seine Ver-
dienste um Steiermark, wie die Quellen, die
ausfĂĽhrlicher seiner und der Heuflerischen
Familie geoeHkN, sind aufgezählt in dem von
Chmel herausgegebenen „Notizenblatte der
taiserl. Akademie der Wissenschaften", Jahr«
gang 1856. Nr. 8: „Zur Stiftungsgeschichte
von Admont". — Wappen. Ein silberner
Schild, auf dessen drei grĂĽnen HĂĽgeln drei
Zirbelbäume (?iuug Lsrnd?») sich befinden.
Neber demselben ruht mit beiderseits von
Gold und Silber abhangenden Helmdecken
ein goldgekrönter mit Kleinod geschmückter
offener adeliger Turniershelm, auf dessen
Krone die im Schilde beschriebenen drei grĂĽ-
nen Hügeln mit den erwähnten drei Zirbel»
bäumen wieder erscheinen. sKrohne's allge»
meines deutsches Adelslerikon, I. Bd. 2. Thl.
S. 113. Abbildungen: Holzschnitt in B ran»
dis' „Ehrenkräntzel", Wappentafel Nr. 94;
Kupferstich in Tyroff's „Wappenbuch des
bairischen Adels", V, 83.) — Gegenwärtiger
Stand der Familie. KarlHosevh (geb. zu
Innsbruck 14. September 1806), k. k. Kämmerer
und Landesgerichtspräsident in Padua. vermalt
(seit 17. April 1838) mit Augusta Freiin von
5trwtniK; Kinder: Maria Iosepha (geb.
25. Februar 1839); Karolina Maria (geb.
2. Februar 1840); Karl Julius (geb. 24. Juli
1844); Heinrich Cajetan (geb. 27. October
1345); August Karl (geb. 20. April 1847). —
Karl Joseph's Geschwister: ^) Aus des
Vaters erster Ehe mit Marianna von Tasch
(gest. 14. Jänner 1804): Maria Anna (geb.
24. Jänner 1801, gest. 11. April 1851), ver-
malt (den 21. November 1825) mit 5imon Frei«
Herrn Cressen auf Castel Pietra, Landmann in
Tirol. — V) Aus des Vaters zweiter Ehe mit
Iosepha Freiin Lichtenthurn von und zu
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Hartmann-Heyser, Band 8
- Titel
- Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
- Untertitel
- Hartmann-Heyser
- Band
- 8
- Autor
- Constant von Wurzbach
- Verlag
- Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
- Ort
- Wien
- Datum
- 1862
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 13.41 x 21.45 cm
- Seiten
- 514
- Schlagwörter
- Biographien, Lebensskizzen
- Kategorien
- Lexika Wurzbach-Lexikon