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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Hibler-Hysel, Band 9
Seite - 427 -
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Seite - 427 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Hibler-Hysel, Band 9

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Hummel 42? Hummel. Jahre genoß, bis er im Alter von 83 Jahren starb. Relation über das ausgezeichnete Benehmen des Herrn Obristlieutenants Freiherrn von Hummel, Commandant des steyermarkischen 2. Grätzer Landwehr Bataillons, in der Schlacht bey Naab am 13. Iuny 1809 (Grätz, Gebr. Tanzer. 8«). — Ischler Fremden-Salon 1836, Nr. 42.- „Ocstcr- rcichische Thermopylen. Vertheidigung dos Schüttkastens bei Kis Megyer am 14. Juni 1809". ^Der Mchrtheil der daselbst angcführ< ten Namen der Officiere ist falsch, so heißt darin ein Hauptmann Fistncr statt Fücht« ner. ein anderer Marcon statt Moscon, Sekolitz statt Sokolitsch. und mehrere der Helden, wie die Ofsicicre Fell inger, Kaiser, sind gar nicht genannt.^ — Oestcr« reich. M i l i tär« C onuersations < Lcri< kon. Vd. I I I , S. 286. — Hirtenfcld (I.) . Der Militär-Maria Theresicn'Ordcn und seine Mitglieder (Wien 183?, Staats« druckcrci, 8«.) S. 1005 und 1747. — Frei» herrnstands'Diplom vom 13. Mai 181?. — Wappen. Im blauen Felde ein aufgerich» tetrr goldener Löwe mit roth ausgeschlagener Zunge und über dem Rücken aufgeschlagenen Schweife. Mit beiden Vorderprankcn hält er eine einwärts gebogene Säge mit Hölzer« nem Styl; im rechten obern Winkel fliegt eine Biene uon natürlicher Farbe. Den Schild deckt die Freiherrnkrone, darauf ein in'ö Visir gestellter gekrönter Hl'lm. Aus der Krone wachsen zwei blaue Büsftlhörner her« vor, auö deren Mundlöchern zu jeder Seite eine Vienc fliegt, währrnd den zwei Büffel« Hörnern der Löwe des Schildes eingestellt ist. Noch sind außer dem bisher angeführten Maria Thercsien - Ordensritter Johann Ludwig Freiherr« von Hummel und dem berühmten Tonseher Johann Ncpomuk Hummel folgende Personen dieses Namens bemerkend werth: 1. Eugen H u m m c l (Maler in Wien). Im Jahre l«U4 rrat dieser damals noch junge Maler mit mehreren Vorträten und Genrebil« dern zuin ersten Male in die Oessmtlichkeit und berechtigte zu schönen Hoffnungen. In der Ausstellung im Gebäude der kaiserlichen Akademie der bildenden Künste bei St. Anna im Jahre 183l waren uon seinen Bildern zu sehen: „Ein jungeö Mädchen, srn-.en entflohenen Vogel suckend": — „Sänger Wi ld als Map- niello"; — „Die Braut wider Willen"; — „Der angehende Säufer" ; — „Sabine Hoine^ fetter als Desdemona"; — im Jahre 1835: „Die Gattin eines Huszaren«Obersten erhält die Nachricht von dem Tode ihres Mannes"; — „Der Besuch des Arztes"; — im Jahre !836: „Porträt Sr. Majestät des Kaisers Ferdinand I."; — „Der unterbrochene Zwei» kämpf"; — im Jahre 184l»: „Des Kreuz, ritters Heimkehr"; — „Der Heirathsantrag"; — im Jahre 1845: „Studentenwirthschaft"; — „Der Maler"- — „Rückerinnerung"; — „Der treue Wächter" ; — „Ländliche Scene". Nagler in seinem „Künstler-Lexikon" be- merkt ausdrücklich, „daß sich H. durch schöne Genrebilder bekannt gemacht habe", und nennt scin Bild.- „Die Braut wider Willen" ein „ächtes Bild der Conuenienz", was, offen gestanden, der Herausgeber dieses Lerikons nicht versteht. Seit dem Jahre 1843 ist H. mit seinen Arbeiten nicht mchr aufgetreten und überhaupt uon ihm nichts mehr zu hören. lNagler (G. K. Dr.) . Neues allgc- meines Künstlcr«Lerikon (München 1838, E. A. Fleisch mann. 8".) Bd. V I , S. 364. — Kataloge der Ausstellungen in der Aka» demie der bildenden Künste bei St. Anna in Wien. 1834, Nr. 15«, 157, 229, 230, 240; — 1833, Nr. 2l8. 219; — 183«. S. 19, Nr. 206, 207. 234; — I84l>, Nr. 302, 212, 358, — und 1815, Nr. 93, 98, 103, jil), 14?. — Piehnigg (Zrz.), Mittheilungen auö Wien. Jahrg. 1834. Bd. I I I , S. 68. — Böclh (Franz Heinrich). Wiens lebende Schriftsteller, Künstler und Dilettanten im Nunstfachr (Wien 1821, V. PH. Bauer, tl. 8".) E. 239 s^oer ihn (5ar l nennt^.) — 2. Ignaz H u m m e. l (geb. 17!)4, gest. zu Wien l5. Oeto« ber 1857) war Oberstlieutenant im kais. österr. Geniecorps. Ein ausgezeichneter Offieier seiner Waffe, war er wissenschaftlich gebildet und Verfasser mehrerer Aufsätze in der Hirten» feld'schen Militär.Zeitung. Diese stellte, als sie Hummel's Tod in Kürze anzeigte, dessen ausführlichen Nekrolog in Aussicht, aber weder das Blatt' noch der Militär-Kalender brachten einen solchen. Mi l i tä r» Zeitung (Fort- setzung des Oesterrcichischen Soldatcnfreundes, 4".) 1837, Nr. 84, S. <i1i). — Wiener Zei tung 18^7, Nr. 2!2, S. 2983.) — 3. vi'. «Karl Humm cl. derzeit Professor an der Universität in Gratz. ein tresslicher Mathe- matikcr. lehrte mehrere Jahre als Nachfolger des Schulz von Straßnitzky Mathematik am Lyceum in Laibach und kam ron diesem an dir Universität nach Grcch. Er hat fol^uoe Werke herausgegeben.- „System der Mathe«
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Hibler-Hysel, Band 9
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Hibler-Hysel
Band
9
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1863
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
518
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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