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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Band 14
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241 3. erhielt in Anerkennung seiner Verdienste im Jahre 1806 das Commandeurkreuz des St. Stephan »Ordens, im Jahre 1814 das Großkceuz des Leopold<Ordens und zugleich die Kanzlerschaft desselben. Im kräftigen Mannesalter von 52 Jahren wurde 3. vom Tode ereilt. ^Darstellung des Lebens und Wirkens dreyer hochgesinnter Männer Oester« reichs. S. Erc. des hochg. Grafen Rudolph's von Wrbna, k. k. Oberstkämmerers; S. Erc. des hochg. Grafen Ignaz Karl'S von Chorinsky, k. k. Staatsministers, und S. Erc. des hochg. Grafen Procop's von Laianzky, k. k. böhmisch<galizischen Hof» kanzlers (Wien 1823. 8v.), eine jener panegy. rischen papierverschwenderischen Schriften, die auf 52 Seiten ausdehnt, was auf zehn Seiten erschöpfend sich sagen läßt, daselbst ist der 24. Februar 1823 als IaZanzty's Todes« tag angegeben, während das „Genealogische Taschenbuch der gräflichen Häuser 1864", S. 487, und das „Historisch'heraldische Hand» buch zum genealogischen Taschenbuche der gräflichen Häuser". S. 502. den 5. August 1824 als des Grafen Todestag, hingegen den 24. Februar 1324 als den Todestag seiner Gemalin Therese Freiin Bretfeld zu Kro< nenburg angeben; — dieOesterreichische National-Encyklopäoie von Gr äffer und Czikann (Wien 1833. 8".) Bd. I I I , S. 372. gibt auch den 24. Februar 1823 als L.'s Todestag an.) — 10. Stephan. Von diesem Stephan ZaXanzly erzählen das Zed« l e r'sche^ .Universal Lexikon", Vd. XVI, S. 858; das „Historische Lerikon" (Leipzig 1730. Thom. Fritschen'S Erben, gr. Fol.); Kneschke'6 „Deutsche Grafenhäuser". Bd. I I I , S. 2l8, und das „Historisch'heraloische Handbuch zum genealogischen Taschenbuche der gräflichen Häuser". S. 502, Folgendes: „Stephan La» öanzky, kaiserlicher General und Comman« dant von TemeSvär. übergab im Jahre 1532 nach der tapfersten Vertheidigung diese Festung den Türken, wurde aber treuloser Weise von denselben auf das Grausamste ermordet". DaS ist «n schlimmer Irrthum, dessen Urheber schwer zu bezeichnen und welcher von Späte» ren wohl dem Zeoler'schen „Leriton" nach. geschrieben worden. Einen Stephan 3a< 2anzty und überhaupt einen Laianzty, der im Jahre 1332 Commandant der Festung Temesvär gewesen, hat es gac nicht gegeben. Der damalige Commandant Temesvärs hieß Stephan Lossoncy, war ein geborner Ungar, Obergespan des Neograoer Comitates, o. Wurzbach, biogr. Lerikon. XIV. Mdr, der auch wirtlich das dem Laianzky ange- dichtete traurige Loos erfuhr. — l l. Iawisz. Von einem Zawisz L. wird berichtet, daß er zur Zeit des Iadislaus P'osthumus gelebt und in seiner Familie ein Majorat errichtet habe, welches nachmals zu vielen Streitigkeiten in derselben Veranlassung ge» geben habe. III. Wappen. Im rothen Felde ein silbernes Stück Rad mit zwei nach oben gekehrten Speichen. Auf dem Schilde ruht ein gekrön- ter Turnierhelm, aus dessen Krone drei wal» lende Straußenfedern, eine silberne zwischen zwei rothen, sich erheben. Die Helm decken sind zu beiden Seiten roth mit Silber belegt Johann Graf (ungarischer Dichter und Schriftsteller, geb. zu Segesvär in Siebenbürgen im Jahre 1703, gest. 26. November 1772). Ein Sohn des Grafen Georg aus dessen Ehe mit Judi th Gräsin Bethlen. Besuchte die unteren Schulen in seiner Heimat und erhielt überhaupt eine aus- gezeichnete Erziehung, welche im Aus- lande, und zwar auf der Hochschule zu Marburg, beendet wurde. Dann machte er Reisen, hielt sich längere Zeit in Con- ftantinopel auf, wo er ein Werk über das türkische Kriegswesen aus dem Tür» kischen in'S Französische übersehte. Das- selbe soll imIahre 1766 in Wien gedruckt worden sein, mir gelang es nicht, seinen Titel aufzufinden. Später widmete er sich dem öffentlichen Dienste und wurde 173U Präsident der kön. Tafel in Sieben- bürgen. Verdächtigt, im Einverständnisse mit Joseph Rakoczy zu stehen, wurde er im Jahre 1733 verhaftet, aber nach achtmonatlicher Haft wieder frei und in sein früheres Amt eingesetzt, wel- cheS er bis zum Jahre 1742 bekleidete, worauf ihn die Stände Siebenbürgens als ihren Deputirten nackWien sendeten. Bald darauf wurde er Obergespan des Szolnoker Comitates. welches er drei Jahre verwaltete, im Jahre 1746 aber . 4. August 1365.) 16
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Laicharding-Lenzi, Band 14
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Laicharding-Lenzi
Band
14
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1865
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
550
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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