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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Band 14
Seite - 297 -
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Seite - 297 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Band 14

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Lederer 297 Lederer Erbin dieses Hauses eingesetzt und dabei von ihm bestimmt wurde, daß dieser Freihof nicht getheilt werde, wie er auch den Wunsch aus- sprach, daß derselbe so lange als möglich bei der Familie bleibe. — 6. Kar l Joseph Alois Freiherr von 3. ls- unten den bes. Art.). — 7. Kar l Joseph Freiherr von 3. (geb. 28. Februar 1800), ein Sohn des Freiherrn Joseph Paul Gottlob aus dessen Ehe mit Antonia Gräsin Hadik von Futak. Ge» hört gleichfalls der kaiserlichen Armee an. War im Jahre 4836 Major im Huszaren'Regi» mente Nr. 2, wurde im Jahre 1839 Oberst« lieutenant im HuszareN'Negimente Nr. 6, im Jahre l34l Oberst und Negimentscomman» dant im Uhlanen'Regimente Nr. 2, im Jahre 1343 General'Major und Brigadier in Un« gärn, im folgenden Jahre Feldmarschall« Lieutenant und Dwisionär in Kaschau, im Jahre 1830 Divisionscommandant im lu. Ar- meecorps zu Debreczin, am 31. März 1831 Divisions« und Militär. Districtscomman' dant. kam im Jahre 1854 als Divisionär zum 4. Armeecorps nach Lemberg. wurde im folgenden Jahre zweiter Inhaber des 10, Huszaren'Regiments König Friedrich Wilhelm von Preußen, im Jahre 1838 H.ä latus des Commandanten des 9. Arnieecorps, im Jahre 1860 Festungscommandant zu Arad, welche Stadt ihm das Ehrenbürgerrecht verlieh Später trat Freiherr L. in Pension. Seit 2. Mai 17N9 mit Amalia Cisza oe Bores- IenÜ vermalt, stammen aus dieser Ehe zwei Söhne, Ladis laus. zur Zeit Rittmeister im 1l. HuSzaren'Regimente, Kar l Ludwig, Rittmeister im 10. Huszaren»Negiment, und eine Tochter Karol ina. — 8. Mor iz Frei» Herr von L. (geb. 29. Juli 1809). widmete sich gleich seinem Bruder August ^Nr. 1) dem Waffendienste, trat in ein k. k. Caval< lerie-Regiment. wurde Rittmeister im Dra< goner'Negimente Nr. 2; im Jahre !84<) Major im Dragoner «Negimrnte Nr. 1, im Jahre 1845 Oberstlieutenant im Kürassicr« Regimente Nr. 3, und 1848 in oeniselben Oberst und Regimentscommandant. Im Jahre 1849 zum General'Major befördert, erhielt er eine Brigade bei der Südarmee in Ungarn, wurde darauf zum Armeecorps in Böhmen transferirt. erhielt eine Brigade in Prosnitz, später in Wien und im Jahre 1850 im 10. Armeecorps in Qedenburg, 1851 beim 8. Armeecorus, wurde am 16. Novem« der 1856 Feldmarschall'Lieutenant und Dioi» sionär im 6. ArmeecorpS, kam im Jahre 1860 als H.H Ikw3 des Commandirenden bei der I I . Armee nach Verona, trat aber bald darauf in den Pensionsstand, in welchem er noch zur Stunde lebt. Aus einer zweimaligen Ehe. zuerst (seit 9. Februar 1850) mit Maria gebornen Gräfin Aönigsegg-Rothenfels, ver- witweten Gräfin Aajmir Zichu von VasouMo (gest. 21. Mai 1851), dann (seit 20. April 1853) mit hedwig gebornen Freiin NednlansKlj de Wedgu.es, ist nur eine Tochter Mar ia vor» Handen. III. Wappen. Geoierteter Schild mit Herzschild. ' Im Herzschild ein zwischen zwei sechs, eckigen goldenen Sternen rechtsgewendeter natürlicher Kranich, welcher mit dem rechten Fuße einen Stein in die Höhe hebt; 1 und 4 : in Schwarz ein einwärts aufgerichteter gol- dmer Löwe mit offenem Rachen, ausgeschlage- ner rother Zunge, über sich gewundenem Doppelschweif, der in den Vorderpranken ein goldenes Kreuz hält; 2 und 3.- in Roth ein über sich gerichteter gleichseitiger silberner Winkelhaken. Auf dem Schilde ruht die /^reiherrnkrone, auf welcher sich drei gekrönte Turnierhelme erheben. Auf der Krone des rechten Helms steht der Vordertheil des Löwen von 1 und 4; auf der Krone des mittleren Helms der Vordertheil eines geflügelten silber- nen Pferdes, und auf der Krone des dritten Helms ein mit der Sachse nach innen gekehr» ter schwarzer Adlerflügel, der mit dem silber« nen Winkelhaken belegt ist. Die Helm» decken sind: die des rechten roth mit Silber, die drs mittleren schwarz mit Gold und dir des linken Helms blau mit Silber belegt. Die Schild Halter sind zwei nach innen gestellte silbeme Kraniche. Lederer, Karl Joseph Alois Frechen von (Staatsmann, geb. zu Wien 11. Februar 1772, gest. 17. August 1860). Ein Sohn des August Gott» lob Freiherrn von 3. In noch jungen Jahren erwarb er oaS seine Zukunft so mächtig fördernde Wohlwollen des Grafen Karl Zichy. des Sprößlings einer jener ungarischen Familien, welche in die Geschicke des österreichischen Kai« erstaateS in den letzten zwei Jahrhun- derten merklich und nachhaltig emge- griffen haben. Graf Zichy wendete dem vielversprechenden jungen L. seine gan;^
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Laicharding-Lenzi, Band 14
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Laicharding-Lenzi
Band
14
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1865
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
550
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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