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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Laicharding-Lenzi, Band 14
Seite - 454 -
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Gablew 484 sich die Blicke des Monarchen wieder au den wackeren General richteten, der nach ausgesprochener getrennter Ver> waltung der beiden Herzogthümer mit Allerhöchstem Handschreiben vom 4. Sep- tember 1863 zum Statthalter in Hob stein ernannt und mit der Leitung der Civil, und Militärverwaltung dieses Herzogthums betraut wurde. Am 11. September verließ der Feldmarschall Lieutenant mit ausgedehnten Vollmacht ten Wien und schon am 13. erließ er von Kiel aus eine Proclamation, deren schonungsvolle, Vertrauen erweckende Sprache die tief gedrückte Stimmung der Holsteiner, die dem General einen jubel vollen Empfang bereitet hatten, sichtlich hob. Daß der tapfere Held, wie er es verdiente, in Bild und Lied gefeiert wor den, wird in den Quellen nachgewiesen. Die Gartenlaube. Illustrirtes Familiew blatt. Herausg. uon Ernst Keil (Leipzig, gr. 4«.) 1864, Nr. 11. S. 170: „Ein öster- reichisches Soldatenbild" von Franz Hoff' mann. sEin begeisterter, den Feldherrn mit verdienter Bewunderung schildernder Artikel, der um so schwerer in die Waagschale fällt, als dieses entschieden demokratische Blatt das Soldatenthum nicht eben zu illustriren pflegt.^ Z — Baußnern (V. o.), Fclomarschall-Lieute- nant von Gablenz und der deutsch»dänische Krirg in Schleswig.Holstein. Mit 4 Abbil» düngen nach Zeichnungen von A. Beck (Hamburg 1864, Hoffmann u. Campe, 8«.). — Ueber Land und Meer. Allgemeine illustrirte Zeitung. Von F. W. Hackländer (Stuttgart, Hallberger, kl. Fol.) XI . Band (l864), S. 263. — Waldheim's Illustrirte Blätter (Wien. gr. 4".) Jahrg. 1864, S. 59 Mldniß S. 37). — Reich enbrrger Z ci. tu na t864, Nr. 32, sDasclbst werden in einer kurzen biographischen Notiz deS Generals seine Wassenthaten in Schleswig »Holstein „als Erfolge cincs schon greisen Mannes" bezeichnet. In Nr. 38 dess. Blattes berichtigt ein Baron Wid ersperg, der ihm im Jahre 1834, als eben der Freiherr zum General befördert worden, als erster Adjutant zuge< theilt war, „daß seine Wassenthatcn nicht Erfolge eines schon greisen Mannes, sondern — da Gablenz im Jahre 1814 geboren — jene eines in der vollsten Manneskraft stehen» den Generals seien".) — I l lust r i r te Zei. tung (Leipzig, I . I . Weber. kl. Fol.) 1864. Nr. 1080: „Ludwig Freiherr von Gablenz"; 1086: „Gablenz im Gefechte bei Beile". ^Ucberhaupt bringt dieses reiche und trefflich redigirte Blatt eine Fülle von Daten und Illustrationen zur Geschichte des deutsch» dänischen Krieges in Schleswig<Holstein im Allgemeinen und die hervorragenden österrei' chischen Persönlichkeiten im Besonderen.^ — Ehrengeschenke. Unter den mannigfachen, dem General zu Theil gewordenen Ehren- gaben sei hier nur jener gedacht, welche der Bundesrath dcr Schweiz ihm zu überreichen beschloß, und zwar als einen Beweis der Dankbarkeit für die freundliche und zuvor» kommende Aufnahme, welche den Schweizer» Ofsicieren während des deutsch-dänischen Krie« ges in dem Feldlager der Alliirten zu^Theil geworden. Die Ehrengabe bestand in einem Exemplare des Dufour'schen Atlasses der Schweiz, eines kostbaren, in seiner Art muster« hasten chartographischen Werkes. — Md- nisse. Außer zahlreichen — mehr oder minder getroffenen — Einzelnbildniffen des Generals, unter denen jenes in Nr. 11 (S. 172) des Jahrganges 1864 der „Gartenlaube" beson- ders anzuführen ist, sei noch zweier Gedenk» blätter gedacht, deren Mittelpunct der General Gablenz bildet. Das eine Gedenkdlatt ist uon dem Photographen Brandt in Flens< bürg aufgenommen und stellt den General Gad lenz und scin ganzes Hauptquartier, 48 Figuren, dar, ohne die im Hintergrunde befindliche Mannschaft, die meisten Gestalten sind ziemlich scharf und klar ausgefallen. — Ein Zweites Blatt, von W. Richter nach der Natur gezeichnet, von A. Gerasch in Crayon ausgeführt, ist in drei verschiedenen Größen photographirt bei 3. T. Neu mann in Wien (l864) erschienen. — Gedichte auf Galilen). Auch an Gedichten auf Gablenz und die Brausten der Braven im 7. öster« reichischen Armeecorps hat es nicht gefehlt. Eines der gelungensten ist wohl jenes, wel» ches unter dem Titel: „Oeuersee", ein H. v. 3. aus Mainz im Feuilleton der „Norddeut- schen allgemeinen Zeitung" mitgetheilt hat und das anhebt: „Felomarschall'Lieutenant Gablenz > Ein ächter Cavalier j Ohn' Furcht und ohne Tadel I Dringt vor vor Oeversee u. s. w.", und welches mit der Erinnerung
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Laicharding-Lenzi, Band 14
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Laicharding-Lenzi
Band
14
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1865
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
550
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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