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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - O'Donnel-Perényi, Band 21
Seite - 267 -
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Seite - 267 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - O'Donnel-Perényi, Band 21

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Hlannasch 26? Pannasch zufolge, ist der 6. October^. — I l lust r i r te Zeitung (Leipzig. I . I . Weber. kl. Fol.) Bd. XI (1848). S. 136. — I l lust r i r te Novel len.Zeitung (Wien, 4a.) 1833. Nr. 86. S. 685: „Die Vehme" san den ehe. maligen Arbcitsminister Ernst von Schwär« zer, dessen pietätlose Todesanzeige des Dich« ters Pannasch in der Zeitung „Donau" zurückgewiesen wild). — Klagen furter Zeitung l835. Nr. 233. — Meyer (I.). Das große Conversations«Lerikon für die gebil» deten Stände (Hildburghausen Bibliograph. Institut, ar.8o.-z Zweite Abthla. Bd.II. S. 389 Daselbst heißt cs: „mitZedlih schlug er sich 1834 über zwci gleichzeitig aufgeführte Stückr". Das ist unrichtig. Pannasch forderte Zeb» litz wegen eines — nicht den Werth seiner Dichtung, fondern lediglich seine Person be- treffenden — Tadels. Zedlitz nahm das Duell nicht an (!) und in dem Maße, als der Dichter der „Todtenkränze" durch diese Neige« rung in der öffentlichen Meinung verlor, ge« wann eben Pan nasch in derselben. Auch der Tod, dem Zedlitz mittlerweile, wie Pannasch vor ihm, anheimgefallen, konnte in dieser Anschauung, die im großen Pudli« cuiu noch heute gang und g?be, nichts ändern^. — Oest erreichische militärische Zeit« schrift, herausgegeben von Schels (Wien, 80.) Jahrg. l848, Bd. IV, S. 69. — Oester« reichische National-Encyklopädievon Gräffer und Czikann (Wien 1835, 8».) Bd. IV, S. 147; Bd. VI, Supftl. S. 572. — Oesterreichifcher Parnaß, bestiegen von einem heruntergekommenen Antiquar (Frey» Sing, bei Athanasius u. Comp. ^Hamburg, bei Hoffmann u. Campet 8".) S. 34 ^einc Charakteristik, schal und matt. wie das ganze Libell^. — Oesterreichische Zei tung (Wiener polit. Blatt) 1385. Nr. 404. im Feuilleton: „Nekrolog". — Ostdeutsche P o st (Wiener polit. Vlatt. Fol) 1535. Nr. 239, im Feuilleton- „Anton Pannasch", von 3. A.. Frankl. — Allgemeine Theater-Zeitung, von Ad. Bäuerle (Wien. gr. 4".) 3s. Jahrg. (1843), Nr. 14-52.- „Mein Leben" seine sehr interessante Selbstbiographie; der dritte Theil, die Geschichte der Entführung seiner Frau. sollte erst nach seinem Tode erscheinen, was bisher nicht geschehen ifH; — dieselbe, 40. Jahrg. (l847). Nr. 68, S. 270: „Der< einst meine Grabschrift", von Pannasch. — Wiener Zeitung 1866. Abendbl. Nr. 238, S. 1043: „Der Wiener Parnaß vor einem Vicrtcljahrhundert". Von Herm. Meynert. III. Zur persönlichen u::2 literarhistorischen Wür- digung des Dichters Pannasch. Es wurde schon in der Biographie bemerkt, daß es wirklich äußerst befremdend ist, daß sämintliche Litera- turgeschichten Deutschlands, selbst jene, welche keinen Parteistandpunct einnehmen, oder doch kein einigermaßen bedeutendes Talent, wenn cs auch gerade ihnon selbst nicht zusagt, über- sehen, wie Kurz, Laube, Menzel und selbst Gottschall, des Dichters Pannasch und seiner Welke mit keinem Worte gedenken. Nur Dr. Julius Seidlitz in seinem Werk« chen: „Die Poesie und die Poeten in Oester- reich im Jahre 1836" (Grimma 1837, I . M. Gebhardt. kl. 3«.) Bd. I, S. l41. würdigt P. und bringt manche treffende Bemerkung über ihn. Seid litz nenni P. auch „ein Talent erster Größe, aber ebenfalls im Au5lande unbekannt". „Der Beifall", schreibt Seidlitz. „den sein „Alboin" in Wien erhielt, grenzte an Toll- heit, Dichter und Schauspieler (Löwe gab den Alboin) feierten Triumphe. Durch den Alboin hat sich Pannasch zu einem der bedeutendsten deutschen Tragiker hinaufge« schwungen, und wenn er durch fortgesetzte Studien das Manicrirte, das ihm noch an» hängt, wird abgeschliffen haben, kann er auf die Dauer seines Namens zählen. In seinen Ge- dichten offenbart sich kein eigenthümlicher Geist, sie tragen die Farbe der Lyrik vor zwanzig Jahren (1817), aber in dem Dramatiker Pannasch steckt ein kleiner Grabbe". — Theater,Zeitung, herausg. von Ad. Bauerle (gr. 4<>.) 43. Jahrg. (1849), Nr. 63, S. 239: „Einige Aufklärungen über das histo« n'sche Drama: Czerny Georg". Von Pan< nasch. — Wiener Zeitschrift für Lite- ratur u. s, W.. von Johann Schickh (Wien, gr. 8".) IabM. 1b34. Bd. I, S. 2l: über Al< boin. — Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur u. s. w. (Wien, gr. 3".) Jahrg. 1833, Bd. I , S. 454, über Clemence Isaure. — Dr. Hermann Meynert in seinen Skizzen: „Der Wiener Parnaß vor einem Vierteljahr' hundert", schildert Pannasch wie folgt: „Die gedrungene Gestalt, von cinrr militä- rischen Haltung getragen, das ebenfalls ge- drungene, man möchte sagen bündige Antlitz, das fcste Auge und eine Mischung von Tioh und Gutmüthigkeit im Ausdrucke des ganzen Mannes charclkterisircn diesen auf den ersten Vlick. Man glaubt ihn empfindlich gegrn strenge Kritiken und es wird erzählt, daß er einst eincm bekannten Schriftsteller sZed< litz, vergleiche oben die Quellens, der sich
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich O'Donnel-Perényi, Band 21
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
O'Donnel-Perényi
Band
21
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1870
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
542
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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