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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - O'Donnel-Perényi, Band 21
Seite - 277 -
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Seite - 277 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - O'Donnel-Perényi, Band 21

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277 Pap war. Sie besaß schöne Güter in Szath. mär, Kis-Namöny, Peleske, Durocz und anderen Gegenden, hatte aber dieselben in den langwierigen Kriegen unter der Re« gierung Rä.k6czy's verloren. Ein Zweig dieser Familie siedelte sich in Klausenburg an und widmete sich den Wissenschaften mit gutem Erfolge. Ein Johann P. Szathmär i , zuletzt Pfar» rer in Klausenburg, war vordem Profes, sor der Mathematik und Philosophie. Sem Sohn S igmund, auch Pfarrer in Klausenburg und Superintendent der reformirten Kirche in ganz Siebenbürgen, war seiner Beredsamkeit wegen so be- rühmt, daß man ihn dieserhalben den „fiebenbürgischen Chrysostomus" nannte. Dieses Sigmund Sohn ist Michael Pap - Szathmär i . Michael beendete die Studien in seinem Vaterlande und begab sich dann in Gesellschaft des jun» gen Grafen Alexander Kendeffy auf ausländische hohe Schulen, zuerst nach Genf, spater nach Utrecht in Holland und zuletzt nach Zeyden, an welchen er unter Männern wie Vernet. Turre- t iu, Bonnet. Nav ius, Musschen» brock, Dubois , Hemsterhuis. Runken. Schul tens u. A. seine wis« senschaftliche Ausbildung vollendete. Im Jahre 1763 kehrte er in sein Vaterland zurück und erhielt sofort mehrere Beru» fungen an verschiedenen Pfarrstellen, die er aber alle ablehnte, bis er im Jahre 1767 zum Professor der Theologie am reformirten Collegium in Klausenburg ernannt wurde, welche Stelle er auch annahm und seine Vorträge im genann- ten Jahre mit einer Rede: „ non, ortli0l1ox0) nisi et eröffnete. M ichael zählte damals 28 Jahre. Er hielt nun außer Vorträgen über dogmatische und moralische Theo« logie auch deren über Pastoral, Kate» chetik und Kirchengeschichte und, aus eigenem Eifer und besonderer Vorliebe für den Gegenstand, über römiscke Alter» thumskunde. Ueberdieß wurde er als aus« gezeichneter Redner oft zu Parentationen bei Leichenbegängnissen vornehmer Per« sonen aufgefordert und fanden sich in feinem Nachlasso über 8l) dergleichen theils gedruckte, theils handschriftliche Reden und Gedichte. Durch seinen Freund Pap.Fogarasi wurde er zur Theilnahme an Bearbeitung verschiedener Preisfragen aufgefordert. Aus diesem Anlasse entstanden folgende Schriften: H/o ^K?«. 6 Hz's) 6<5 an tt^ welche von der Harlemer gelehrten Gesellschaft im Jahre 1783 mit der ersten goldenen Preis» medaille (von 100 Ducaten) gekrönt und dem Drucke übergeben wurde; — »Oll« .?«, welche Arbeit im Jahre 1783 uon den Curatoren der Stolpe'schen Stiftung in Leyden zwar nicht mit dem Preise ausgezeichnet, aber doch des Druckes würdig erklärt und auch gedruckt wurde; — „^ln oo^/l'w cöoFmat^ ttl st /i!.s"^ welche im Jahre 4787 von der gelehrten Gesell» schaft im Haag mit dem zweiten Preise betheilt und in Folge welcher P. zum correspondirenden Mitgliede dieser Ge» sellschaft ernannt wurde: — endlich
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich O'Donnel-Perényi, Band 21
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
O'Donnel-Perényi
Band
21
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1870
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
542
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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