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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - O'Donnel-Perényi, Band 21
Seite - 319 -
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Seite - 319 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - O'Donnel-Perényi, Band 21

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PllSqAlllllti 319 in Trieft u. dgl. m. P. hat schon man- chen tüchtigen Bildhauer ausgebildet und sein Schüler Peter Stefanut i arbeitet in der Werkstätte des Meisters. Fu5u?.jsivic-Kak5iNs/ci </va?l), 8lovnik umM- nilcad, HuFos^venäkid,, d. i. Lexikon der süd- slau ischenKünstler (Agram i339. L. Gaj, gr. 8«.) S. 336. — slovnilc Q3.no2^. Ksäa^toi' Dr. ?r2Qt. I^ä. Kio^sr, d. i. Conversa» tions-Lexikon. Redigirt von vr. Franz Ladisl. Rieger (Prag 1839, Kober. Zex. 8".) Bd. VI, S. 143. Pasqillllati, Joseph Freiherr (Arzt. geb. zu Trieft 19. März 1733, gest. 13. August 1799). Nach beendeten me- dicinischen Studien erlangteer die Doctor- würde und leistete ärztliche Dienste im Wiener Armenhause, wo er manche Re» formen in der Gebarung und eine zweck» maßigere Verwendung deS Stiftungsfon- des durchgeführt hatte. Diese Reformen waren so wesentlich, daß er innerhalb küum eines Decenniums ein Ersparniß von über 42.000 st. erzielte, wofür ihm von Seite der Regierung ein anerkennendes Zeugniß gegeben wurde. Dann kam er in die Officiers'Abtheilung des sogenann» ten spanischen Spitals und leistete auch da treffliche Dienste. I n Würdigung sei» ner um die leidende Menschheit erroorde» nen Verdienste wurde er schon im Jahre 1777 geadelt. Später schickte ihn die Regierung nach Venedig, wo er die Urkunden über Begründung und Ent« Wickelung des dortigen Findelhauses auf« gesucht, gesammelt und zum Drucke de» fördert hat. Nach seiner Rückkehr nach Wien hatte P. den Plan für das daselbst zu errichtende allgemeine Krankenhaus in einer dem damaligen Stande der ärztlichen Wissenschaft entsprechenden Weise ausge» arbeitet. Diesen im Bereiche seines ärzt- lichen Wirkungskreises erworbenen Ver« dienften gesellten sich noch andere, welche in freiwillig- geleisteten, nicht unansehn« lichen Kriegöbeisteuern u. dgl. m. be» standen. P. war auch der Erbauer der in der Vorstadt Rossau gelegenen, nach ihm benannten Pasqualati'sehen Hau« ser, deren Gärten sich in der Folge durch ihre vollendete Obstzucht ^siehe auf der folgenden Seite die Quellens einen ausgezeichneten Ruf erworben haben. P. wurde für seine neuen Ver« dienste im Jahre 1784 in den erblän« dischen Ritterftand mit dem Prädicate von Osterb er g und ein Jahr vor sei» nem Tode in den Freihecrnstand erhoben. P. war zweimal vermalt, zuerst mit Cä- cilie geb. Schlegclyofer (gest. 1773); zum anderen Male mit Iosepha geb. haggen- müller von Grünßerg (gest. 8. Mai 1803). Aus dieser Ehe entsprangen außer drei Töchtern, Josepha, Maria Anna und Johanna (alle schon todt) zwei Söhne, Johann Baptist (I.) und Joseph Andreas. Johann Baptist (geb. 2. März 1777, gest.) war dreimal vermalt: 1) mit Eleonore geb. von Aoller (gest. 4. October 1803); 2) mit Eleonore geb. Frilsch (gest. o. August 4811) und 3) mit Franziska von Thomt (gest.). — Aus der ersten Ehe stammt Joseph (geb. 13. März 1802). dieser war vormals Professor der ana> lyrischen Chemie am k. k. polytechnischen Institute zu Wien. ist aber bereits vor mehreren Jahren in Ruhestand versetzt worden. Er ist Ehrenmitglied der Gesell» schaft der Aerzte in Wien, ein ausgezeich« neter Musicus und war seiner Zeit Prä« fioent der Akademie der Tonkunst. — Ein zweiter Sohn Johann Baptist's (I.) aus dessen zweiter Ehe ist der nach feinem Vater benannte Johann Baptist (II.) (geb. im I.1810). dessen Gemalin Amalie, eine geborne von Nogef, in der Geschickte des Wiener Dilettanten.Theaters einen Namen erworben hat. Sie hat seit dem Jahre 4843 ein Dilettanten-Theater. in
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich O'Donnel-Perényi, Band 21
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
O'Donnel-Perényi
Band
21
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1870
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
542
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
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