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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Prokop-Raschdorf, Band 24
Seite - 192 -
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Seite - 192 - in Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Prokop-Raschdorf, Band 24

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Nadetzky Nadehky Jahrhunderte lang ihr Glück und ihren Wohl< stand gefunden. Glaubt man ernstlich in Frankfurt, daß es mit einem Votum möglich sei? I n meiner Brust schlägt ein treues deutsches Herz; aber wahrlich um diesen Preis müßte ich es zum Schwei- gen bringen. Man faselt viel in Deutschland von dm Gefahren des Panslanismu?; man chut aber wirtlich Alles, um dieses Gespenst zu verkörpern, denn schon ist Empörung fast identisch mit deutsch geworden, Oesterreich mit seinen nicht deutschen Provinzen zählt :!8 Millioneni möge man das i» Deutsch .'and nicht vergessen »nd sich nicht mit einem starren Deutschihlim uni einen solchen Vun »esgenossen bringen, Oesterreich wird nch eher von Deutschland als von Oesterreich trennen. Die Zeit wird lehren, ob ich in meinen Ansichten irre. Em »fangen Euer Hochwohlgeboren die Versiche rung der ausgezeichnetsten Hochachtung und meines erneuerten Dankes und drücken Sie diese Gefühle auch allen Mitgliedern des quartier Mailand, am 9, November <648. Radetzky «. z>. Dieser interessante Brief des Heldenmarschalls ist der „Grazer Zei tung", Nr. 2L4, 8. December !8i8, ent, nommen", welche denselben aus der „Augs° burger Allgemeinen Zeitung" abgedruckt hat. — llülehkn-Echo. OesterreichischesVür. gervlatt (Linz, 4»,) l«3U, Nr. <39i „Das RadetzkN'Echo auf dem Traunsee bei Gmu»' oen" ^daselbst wnrdc ein »eu aufgefundenes Echo mit seinem Namen benannt^. — Na» dehky'z Ehrensäbel. Die Wiener National- aarde verehrte dem Marschall einen Ehren. I'übel. dei nach I . N. Geiger's Entwurf, die Scheide mit Zeichnungen von van der Nu l l , ausgeführt wurde Nie Leipziger „Illustrirte Zeitung" brachte im XI I . Bande 1843, Nr. 3<3, S. 4l2, eine Beschreibung und Abbildung dieses Ehrensöbels und seiner einzelnen Theile. — Nabetzky'3 Veburt«l)<»il5. Die Angaben in den geschichtlichen Werken überNadetzk y's Gedurlsort sind theils irrig, theils ganz falsch. Nadetzky ist in Trzeb> nitz — öechisch T5ebnic — einem Dorfe von 43 Häusern und 373 Seelen (l«58) in dem ehemaligen Beraumr Kreise und nun in dem Bezirke Selkan im jetzigen Taborcr Kreise geboren. — Vohemia (Prager polit. und belletr. Blatt, 4°) ,849, Nr. 203: „Radetz. ky's Geburtshaus, wie es vor 68 Jahren bestand. Urkundlich beschrieben". — Inns- brucker Tagblat t (8°.) l8»8, Nr. 2ä: „Radetzky's Geburtsort und Taufschein'. — Eine Ansicht uon Radetzty's Geburtsstätte enthält die (Grazer) Tagespost l838, Nr. 43: „Die Geburtsstätte des Feldmarschalls Grafen Radetzfy" sauch im Graher Schreib- kalender für <«59, S. 52, nebst Beschreibung, ebenda). — Nadehky'» Marschnll'stnb. Die Officiere der kaiserlichen Armee haben dem greisen Heldenmarschall einen Marschallstab zum Geschenke gemacht. Der Entwurf des aus feinem Golde gearbeiteten, reich mit Ocna» menten, Adlern und Edelsteinen verzierten Stabes ist theils von dem berühmten Künst» lec I . N. Geiger, theils von I . Glanz, der mit der Ausführung dieses Kunstwerkes betraut war, verfertigt worden. Die «Leipzi- ger Illustrirte Zeitung" l830, XVI. Vand Nr. 3U3, S. 2<, brachte eine Abbildung, und Beschreibung des Geschenkes, das, von cincr Nebergabsurtunde begleitet, dem Marschall in feierlicher Weise überreicht wurde. Die Urkunde ist von Feldmarschall« Lieutenant Schönhals verfaßt, schön kalligiaphirt, mit Randzeichnungen von Hasselw a nder ein» gefaßt und von den ersten Repräsentanten der Armee untcrzeichntt. — Nadetzkii's Pisto- len. Neue freie Presse i«L8, Nr. 123», in der „Kurzen Chronik"' „Radctzky's Pisto» len" ftiese gingen nach N.'s testam?ntariscker Verfügung an seinen letzten General-3!dju> tanten, den General Ed. S täge i von Wald bürg über. Nach dessen l8L2 erfolg» ten Tode gelangten sie an seinen Bruder, welcher sie der Waffensammlung des Linzer Museums widmete^. — Nadetzkli's Säbel. Der Säbel, den Radetzky bei Novara ge- führt, gelangte in den Besitz des Grafen Eduard Clam-Gal las. s^Neue freie Presse 1865, Nr. 23S.1 — Nadetzky'« Stutze». Salz- burger Landeö'Zei iung l8S8, Nr. 87- „Der Radetzky-Stutzen". sDieses dem Mar- schall von den Tirolern dargebrachte Ehren» geschenk befindet sich im Ferdinanden», zu Innsbruck. — Vergl. auch die Volts< und Schützen.Zeitung (Innsbruck, 4<>.) 1858, Nr. 44.) — Nnzetzk!,'« Toliakspftift. Neue freie Presse (Wiener polit. Blatt) i8L6, Nr. 636: „Graf Nabetzky'ö Tabakspfeife" sein Invalide besaß eine ihm oonRadetzty geschenkte Pfeife, die er, um auch einen Bei» trag zur Ausrüstung von Freiwilligencorps darzubringen, in einer eigens deßhalb'uer> anstaltenden Auction den Meistbietenden feilbot. 2r erhielt dafür eine ansetzn»
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Prokop-Raschdorf, Band 24
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Prokop-Raschdorf
Band
24
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1872
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
450
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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