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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Prokop-Raschdorf, Band 24
Seite - 221 -
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221 Naffan den Holzschnitt gezeichnet. Unserer An» sicht nach ist der Name Ignaz Hier ein Versehen oder ein Druckfehler, denn der Maler I g n a z R a f f a l t war im Jahre 1862 bereits fünf Jahre todt und eben zu jener Zeit stellte sein Sohn Johann Gualbert bereits mehrere Bilder, fast ausschließlich ungarische Motive enthal» tend, aus. Der Sohn heißt auch, zum Unterschied uon seinem Vater, „der Pußtamaler". — Von seinem Bruder Joseph, der auch Maler ist, ist bisher nur eine Oellandschaft im October 4866 im österreichischen Kunstverein ausgestellt gewesen. Oesterreich ischer Volkö« und Wirth» schaftökalender (Wien, bei Prand!, ar. 8°.) Iahrg, 586?, S, 73. in der uon I , Ritter von Höf l ing er bearbeiteten „Oestc» reichischen Ehrenhalle", — Kataloge der Mrnats > Ausstellungen 0c5 österreichischen Kuostuereins (Wien, 5«., 1882, Februar; 1803. Februar, März, Mai; l8«U, Jänner, Juni, Jul i ; 1885. Juni. 186«, Mai, Juni; l867, März; 18N8, Juli, August, Tecenü'er, — Kata loge des Künstlerhciuses in Wien seit 1868. Rllfflly, Leopold Ritter von (k. k. Stabsarzt , geb. zu Olmütz in Mäh» ren 16. December 1812). Sein Vater war Regierungssecretär bei dem Kreis- amte zu Olmütz; der Sohn besuchte das Gymnasium daselbst und hörte die phi» losophischen Studien in Wien. Nach be> endetem medicinischen Curse an der Wie» ner IosephS'Akademie wurdü er an der> selben im März 133» promovirt und kam dann als Oberarzt zu Minutülo» Dragoner Nr. 3. Im Herbste 1836 in das Militärspital nach Nrünn comman» dirt, leistete er dort zur Cholerazeit Dienste und blieb noch spater als Chef» arzt bei dieser Anstalt. Zu Anbeginn des Jahres 1837 kam er als Chefarzt zum 12. Iäger-Bataillon und wurde im November 1843 Rcgimenlsarzt im 3. Dra> goner-Regimente Prinz Eugen von Sa» voyen. Im Winter 1847 in gleicher Eigenschaft zu Wallmoden>Kürassieren übersetzt, machte er mit diesem Regimente den ganzen Wintcrfeldzug 1848/l849 mit, wohnte sämmtlichen Schlachten und Gefechten bei. an denen das Regiment theilnahm, und leistete in denselben so ausgezeichnete Hilfe, daß ihm uon maß. gebender Leite hohes Lob gezollt wurde. Im Mai 1849. während deS Sommer» feldzugeö, errichtete er allein ein Feld» spital in Ruma, in welchem im Zeitraume von kaum drei Wochen an 1200 Kranke untergebracht und verpflegt wurden. Das daselbst Geleistete, ohne daß ärarische Magazine irgend etwas beigestellt hatten, erregte solches Staunen von Seite der vorgesetzten Sanitätsbehörde, daß der damalige Corpscommandant Feldzeug, meister Baron Ie l las iu in einem be> sonderen Armeebefehle vom 17. Juli 1849 die Verdienste Raffay's, welche er sich durch seine Energie, Umsicht und Sachkenntiiiß bei der Oberleitung dieses Feldspitales erworben, öffentlich anzuer» kennen sich veranlaßt fand. N. wurde damals mit der mittleren goldenen Ci> uil'Verdienstmcdaille ausgezeichnet. Als bei der Uebergabe von Peterwacdein im Herbste 1849 in der Festung Typhus und Cholera im hohen Grade wütheten, traf R. sofort so zweckmäßige Anordnun» gen. daß die Sterblichkeit in kurzer Ieit auf ein Minimum reducirt wurde. I n gleicher Weise wirkte er in Kecskemet, als dort im April die TyphuS.lIpidemie auSgebrochen war. Nach Ausbruch des italienischen Feldzuges, im Jahre l839, erhielt R. die Oberleitung sämmtlicher Militär-Anstalten von Cilli bis Wien und wurde mit der Ueberwachurig der Krankenzerstreuung und desKrankentranö' portes auf dieser ganzen Linie betraut
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Prokop-Raschdorf, Band 24
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Prokop-Raschdorf
Band
24
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1872
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
450
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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