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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich - Prokop-Raschdorf, Band 24
Seite - 351 -
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Nanjonnet-Villy 381 dete die juridischen Studien in der The- resianischen Ritter»Akademie in Wien. trat 1824 in den'Staatsdienst, in wel> chem er die ersten Stufen seiner Lauf» bahn bei der niederösterreichischen Re> gierung, dem Kreisamte V. N. W. W. und der allgemeinen Hofkammer, lang- sam vorrückend, zurücklegte. I m Jahre 1841 wurde N. als Hofconcipist dem Staats» und Conferenzminister Gra- fen Ficquelmont (damals als aä 1lltu3 deS Fürsten Mettern ick) auf Verlangen des Grafen zugewiesen und blieb in dieser Verwendung, bis ihn 1846 die Beförderung zum Hofsecretär bei der allgemeinen Hofkammei traf. Schon im folgenden Jahre wurde er aber zur Dienstleistung im Bureau deS Staats» und ConferenzministerS Grafen Kolowrat berufen und 1848 bei der ersten Zusammensetzung des Minister» ratheS zum Protokollführer desselben ernannt. Im December 1848 betraute ihn der Minister-Präsident Fürst Schwär- zenberg mit der Leitung der Minister» rathskanzlei und 1849 wurde er zum Ministerialrathe und Kanzleidirector deü Ministeriathes befördert, eine Stellung, die er hierauf auch bei der Ministercon- ferenz behielt. Seine Leistungen auf die- sem Posten wurden 1884 durch das Ritterkreuz deS Leovold. Ordens ge- würdigt. Im Jahre 1865 wurde R. mit kais. Handschreiben vom 27. Mai zum Vice«Präsidmten der obersten Rech. nungS. Controlsbehörde ernannt und wurde hierauf Vice.Präfident des ober- sten Rechnungshofes, der mit 1. Jänner 1867 an die Stelle der obgenannten Controllsbehörde trat. I n Vollzug der Zweitheilung der österreichischen Mon- archie härte der oberste Rechnungshof auf, eine Staats.Centralbehörde zu sein, und die Beschränkung seines Wirkungs» kreises auf die deutsch-slavischen Länder hatte eine wesentliche Reduction des Personals zur Folge; R. trat nun in den Ruhestand über und wurde ihm zugleich von Sr. Majestät in Anerken- nung der 43jährigen guten Dienste die Würde eines k. k. geheimen Rathes verliehen. Die dadurch gewonnene Muße benutzte R. zu Reisen nach dem Oriente. Spanien, Scandinauien u. s. w. R. hat sich in früherer Zeit viel mit Literatur und Kunst beschäftigt: in den von Adolph Schmidl Heiausgegebenen „Oesterreichischen Blättern für Literatur und Kunst" brachte er im Kunstblatte Nr. 17, 1844, den kunstkritischen Aufsah: „Die heilige Iustina von Moreto, nicht von Pordenone, in der kais. Gallerie im Belvedere", und in anderen Blättern an» dere Aufsätze und poetische Versuche: auch hat er sich in den musikalischen Krei. sen der Residenz, als Dilettant im Fache deS Gesanges bemerkbar gemacht. AuS seiner Ehe mit Margarethe gebornen Gräsin Bigot de S a int -Quent in stammen drei Kinder, unter diesen Frei- Herr Eugen Ran sonnet, von dem die vorige Lebensskizze berichtete. Freiherrnsiands» Dip lom ääc>. l8, Juni <8U3. — Wappen. In Blau und Roth der Länge nach ^theilt« Schild. Im uorderen blauen Felde ein silberne« Schildcöhaupt, da« mit einem sechseckinen rothen Sterne belegt ist. Im blauen Felde befindet sich ei» golde» ner, von beiden unteren Winkeln bis an das Haupt aufsteigender Sparren. Das hintere rothe Feld ist durch einen silbernen, von einem im Schreit«» begriffene,, Stier über- stiegenen schmalen Balken quer.ietheilt. Auf dem Schilde ruht die Freiherrnkrone. Schild» halt er. Zwei natürlich aufgerichtete zurück- sehende goldene Löwe», die mit ihren Vorder» prnnken den Bchild umfassen. Mnzoni, Emerich (Schriftsteller, geb. zu Unternalb in Niederösterreick 17. December 1823). Sein Vater
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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich Prokop-Raschdorf, Band 24
Titel
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
Untertitel
Prokop-Raschdorf
Band
24
Autor
Constant von Wurzbach
Verlag
Verlag der Universitäts-Buchdruckerei von L. C. Zamarski
Ort
Wien
Datum
1872
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
13.41 x 21.45 cm
Seiten
450
Schlagwörter
Biographien, Lebensskizzen
Kategorien
Lexika Wurzbach-Lexikon
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